22.12.2005 · Ein von Präsident Bush ernannter republikanischer Bezirksrichter untersagte einem Schulbezirk im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania, „Intelligent Design“ als Alternative zur Evolutionslehre in den Unterrichtsplan aufzunehmen.
Anhänger von „Intelligent Design“, die die Entstehung des Lebens als Werk eines intelligenten Wesens betrachten, haben vor einem amerikanischen Bundesgericht eine Niederlage erlitten. Der von Präsident Bush ernannte republikanische Bezirksrichter John Johns untersagte einem Schulbezirk im Bundesstaat Pennsylvania, „Intelligent Design“ als Alternative zur Evolutionslehre in den Unterrichtsplan aufzunehmen.
Es gebe „überwältigende Beweise“ dafür, daß „Intelligent Design eine bloße Neuetikettierung von Kreationismus ist und keine wissenschaftliche Theorie“, kritisierte Johns in seiner fast 140 Seiten langen Entscheidung. Der Richter warf den damaligen Mitgliedern der Schulaufsichtsbehörde, die „Intelligent Design“ in den Lehrplan aufnehmen wollten, „atemberaubende Hohlköpfigkeit“ vor.
Mittlerweile wurde eine neue Schulaufsichtsbehörde gewählt, die die ausschließliche Unterrichtung der Evolutionslehre befürwortet und die Gerichtsentscheidung gegen „Intelligent Design“ nicht anfechten will. Anwälte von Eltern, die sich gegen die Aufnahme von „Intelligent Design“ in den Lehrplan gewehrt hatten, begrüßten das Urteil als notwendigen Schritt, damit „der Geist unserer Kinder nicht an Wissenschaft aus dem fünfzehnten Jahrhundert gekettet wird“.
Grundlegende Verwechslung
B. Keim (bkeim)
- 23.12.2005, 09:46 Uhr
Solipsismus
gisbert heimes (gisbert4)
- 23.12.2005, 15:32 Uhr