12.06.2012 · Hans-Werner Sinn ist der bekannteste deutsche Ökonom. Wir baten ihn, darzustellen, welche Gefahren drohen, welche Chancen bestehen und wie man sich verhalten könnte. Es wurde ein Exkurs weit über die Ökonomie hinaus zu Fragen der Geschichte, der Moral und simpler Mathematik.
Von Jürgen KaubeRichtlinien für Lesermeinungen
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Wirklich der bekannteste? Auf jeden Fall der dümmste
Ich hab ihn in einer TV-Talkshow erlebt, wo er einem Zimmermädchen
aus einem Hotel ins Gesicht gesagt hatte, deren Arbeit würde eben
überhaupt nicht mehr gemacht, wenn sie für ihre Arbeit --
Hotelzimmer für die Gäste reinigen und vorbereiten -- einen
ordentlichen Lohn bekommen wolle.
Ich möchte mal erleben, die der Professor Unsinn sich in ein
völlig verdrecktes Hotelzimmer einquartieren läßt und
sein Bett selber macht.
Der Mann ist doch eine Lachnummer.
Was mich an der beunruhigenden Entwicklung im Rahmen der Eurokrise ein wenig beruhigt ist der Umstand, dass die Medien langsam aufzuwachen scheinen. Immer häufiger liest man regierungskritische Artikel, immer häufiger lässt man Eurogegner zu Wort kommen (Handelsblatt, FAZ etc.). Vielleicht geschieht das nur deshalb, weil jetzt sogar die Blätter langsam ihre Pfründe und Vermögenswerte davonschwimmen sehen.
Entweder versteht HWS die Zusammenhänge nicht, oder
er versucht diese bewusst falsch darzustellen:
TARGET2-Salden zeigen an, dass der Interbankenmarkt "klemmt",
weil ein in Euroland einheitliches Wertpapier des entsprechenden
Volumens fehlt.
Als HWS auf die Distrikt-Banken der FED der USA verwies, erwähnte
er zwar, dass dort marktgängige Papiere zum Ausgleich verwendet
werden, nicht aber dass dies US-Staatsanleihen sind, welchen die
Eurobonds entsprechen würden.
Fordert HWS also Eurobonds, oder versteht er nicht, wovon er redet?
Die Rettungsschirme EFSF/ESM stellen nun genau solch ein eurolandweit
handelbares Wertpapier dar, aber gegen genau jene Wertpapiere ist er wiederum.
TARGET2-Salden entstehen wie folgt:
1. existierendes Sparguthaben fließt von Staat A nach Staat B
2. Diesen gegenüber stehende Wertpapiere landen im TARGET2
3. In Staat B finden sich keine Käufer jener Wertpapiere.
Man kann TARGET2-Salden also nur auf zwei Wege verhindern:
1. Kapitalverkehrskontrollen
2. Ein eurolandweit handelbares Wertpapier.
Was will HWS?
Herr Sinn sieht die Risiken an den Märkten immer von der
Finanzseite her (Monetärer Kreislauf). Gut. Ich dagegen schaue mir
die Märkte immer von von der Vermögensseite her
an(bonitärer Kreislauf).
Fakt ist: Bei einem Zusammenbruch des Finanzmarktes bleibt die
Realgüterwirtschaft (Art und Anzal der Betriebe in Deutschland)
zunächst unbetroffen. Die Faktorkomibination (Mensch - Maschine -
Grund & Boden) steht auch nach dem Tag Null an den
Gütermärkten weiterhin in Betriebsbetreitschaft.
Es geht also bei einem Desaster darum, dass der Staat erneut eine
Startliquidität zur Verfügung stellt, um den
Güterkreislauf und damit auch den Finanzkreislauf zu starten. Das
geht bei Staatspleiten (vgl. mit Argentinien) recht schnell.
Deshalb bleibe ich gelassen und verfalle auch nicht in die Hysterie
viele Anleger und Foristen, die glauben, wenn die Südstaaten
illiquide werden, würde die Welt untergehen.
Wir würden auch nach dem Tag Null weiterhin morgens die
Brötchen holen!
Und die Passiva bei der Bundesbank?
Die Target2-Salden der Bundesbank gegen die EZB betragen z.Zt. rund 700
Mrd. €. Wenn die Euro-Zone auseinanderbricht sind diese Forderung
gegen das Eurosystem uneinbringlich und per Definition
“gelöscht”. Und was glauben Sie wohl, wie die
Gegenbuchung auf der Passivseite erfolgen wird, um den Bankrott der
Bundesbank zu verhindern? Klingelts jetzt? Denn ohne Spargroschen gibts
auch keine Brötchen mehr! Und glaube ja keiner dieser Zeitpunkt ist
noch weit entfernt. Wer sich heute Morgen die von der spanische
Zentralbank veröffentlichen Daten zum Financing im Eurosystem
anschaut, sieht das die Nettoforderungen des Eurosystems (in Gestalt der
spanischen Zentralbank) gegenüber den spanischen Banken im Mai 2012
geradezu explodiert sind und damit alles, was bisher in der Eurozone an
Stress im Bankensystem gesehen wurde, in den Schatten stellen. An Ihrer
Stelle würde ich mir die Brötchen für Montag schon am
Wochenende kaufen!
Geld ist irreal und real zugleich.?
Man isst kein Geld, aber Geld stopft viele hungrige Münder. Man
könnte alles bauen was wir wollen nur mit einer Geldpresse die
mittlerweile sogar selbst virtuell ist. Ist alles was wir gebaut haben,
sogar der Weltbevölkerungswachstum auf Irreales gewachsen? Wieviele
Generationen sind auf Pump entstanden? Beim Thema Griechenland wird mir
dabei ganz übel, die Eltern noch mit Traumspeudo- Jobs
ausgestattet, hinterlassen den Kindern (Humankapital, die neuen
Schuld-Eigentümer) nun eine Irreale Schuldenblase.. die sie jetzt
abtragen müssen.
Irreales erschafft reales und zerstört reales. Wird langsam zeit
das Irreales in einer Realen Welt abgeschaft wird. In diesem Sinn,
renoviert euer Bad, denn noch ist Geld real.
Der Euro und Europa ist fertig, die Rettungsaktionen undemokratisch bis dorthinaus und die
Politiker sagenhaft dilettantisch und verantwortungslos. Dem geplanten
ESM sitzen 9 Aufsichtsräte vor (wer eigentlich?), die allein
über künftige Rettungen ohne Rücksprache mit dem
Parlament entscheiden sollen und - jetzt kommts! - sie genießen
dabei absolute immerwährende Immunität!!
Ich persönlich habe mich seit 2001 mit der Einführung des
€ auf diese Katastrophe eingerichtet und habe immer brav
Goldmünzen gekauft, 2008 meine LV verkauft und alle Schulden
getilgt, dann noch einen Wald zum heizen, einen Acker, eine PV u.
Solaranlage sodann auf Empfehlung des BuMinist für Landwirtschaft
und Ernährung (schaut mal auf deren Seite!) einen
Lebensmittelvorrat für 2 Monate angelegt. Diesel zum Autofahren
sollte man ebenfalls vorrätig haben.
Jetzt verschönere ich mein Haus und Garten und erneuer
tatsächlich mein Badezimmer.
Aber ganz kann man sich diesem Staat nicht entziehen. Er wird
natürlich später kommen und Zwangshypotheken eintragen. Alles
schon dagewesen
mit 1 ha acker und 3 ha wald ist man völlig autark!
die können uns dann gar nicht sonderlich schröpfen, wenn sie
es werden.
Wichtig ist es, Schulden abzubauen und Gold zu besitzen. Wer kann ,
sollte etwas Acker und Wald dazufügen.
Unsere Politiker fahren den Wagen garantiert gegen die Wand, denn auch
sie bekommen Geld nur solange das System "läuft". Auch
bei diesem Pack sollte man solche niedrigste Beweggründe
voraussetzen, es sei denn, sie sind völlig inkompetent.
Ich selbst neige eher zu Inkompetenz. Haben wir solche Idioten verdient?
Die machen alles kaputt und denken dabei nur an die Macht. Das ist alles
so etwas von pervers.
Leute schützt euch - der Staat und seine Politiker wollen nur an
unser Vermögen. Demokratie heißt ja auch nichts anderes als
die Herrschaft der Unvermögendend über die Vermögendend
(Egon Fridell, Kulturgeschichte der Griechen).
@H. Strothjohann: Volle Zustimmung
Die Sache mit der Zwangshypothek - das ist der Grund, warum ich mich zur Zeit scheue, eine (kleine) Immobilie zuzulegen, denn mitgegangen, mitgehangen. Alle in meiner Umgebung stürzen sich wie bekloppt auf Immobilien, nur ich nicht. Und ich weiß nun wirklich nicht mehr, ob ich töricht oder weise handle. Man kann der Regierung nicht mehr trauen. Sie schützen nicht das deutsche Volk, sondern wenn sie es für nötig befinden, verkaufen die uns an Europa mit Sack und Pack.
'Evolutionsblindheit' à la Honecker bei Prof. Sinn u.a Kommentatoren ....
Wir stehen mit der Steuerungssystem- und Staatsbankrottkrise des
EURO-Raums am machtpolitischen Ende einer kulturellen Evolutionsstufe -
die des kapitalstock-maximieWachstumszwang-Regimes - und wir
verfügen über die evolutionsprozess- und chaosphysikalischen
Erkenntnisse/ Theoriegrundlagen, diese Krise als Übergangskrise in
die nächste Kulturepoche/-Ordnung erkennbar macht, aber man
ignoriert diesen Realität und den Wissensstand dazu.
Diese Ignoranten sind mit Erich Honecker gleichzustellen, der die
Perestroika-Signale aus der ihm übergeordneten Machtzentrale meinte
ignorieren zu können. Die Evolutionsprozess-Logik und -Macht ist
die uns übergeordnete Machtzentrale.
Wer den kybernetischen, steuerungssystemischen, d.h. den
wissenschafltichen Erkenntnisstand über dieses 'obwaltend Leitende'
(Goethe) ignoriert, sollte sich über das Schicksal von Erich
Honecker und des SED-Regimes informieren. Das tut aber offensichtlich
weder Herr Sinn noch dessen Kommentatoren. Anders Angela Merkel !
Es macht alles kein Sinn, zu Predigen, sie wissen nicht was sie tun
solang das Proleteriat mit Schnizel und Bier versorgt wird, wird nix passieren.
Die Ägypter haben die Leute viel mehr ausgebeutet und
"keiner" hat gemeckert die Pyramiden wurde gebaut. Wir
können noch mit viel weniger auskommen bevor das Proletariat was
unternimmt. Die Gründe sind in den menschlichen Trieben zu finden
die dem Proletariat "unmenschliches" Durchhalte vermögen beschert.
Man kann sich bei der Target2-Problematik leicht ausrechnen, welche Konsequenzen drohen. Die Exportnation Deutschland wird sich dauerhaft auf herbe Rückgänge einstellen müssen. Nutznießer der Ausweitung der Target2-Salden war eindeutig die deutsche Industrie.
Herr Sinn kann kein Gehoer finden
Die Bauherrn Europas sehen in dieser Krise die historische Chance. Nationalstaatliches Denken darf es in diesem Haus Europa nicht mehr geben. Aus "mein" und "dein" soll "unser" werden. Was kuenftig zaehlt, ist nur noch die grosse Familie Europa, die das gemeinsam Erwirtschaftete teilt. Die Dimension dieser historischen Stunde begreift "das gemeine Volk", das ausschliesslich nationale Interessen verfolgt, natuerlich nicht. Darum muessen aus Sicht der Bauherrn erstmal weitere Fakten geschaffen werden, damit der Gewoehnungsprozess anlaufen kann. Ein Umdenken. Das Unternehmen Europa wird umstrukturiert und "gefestigt". Insofern kommt den Schoepfern des "Europa der Zukunft" diese Krise entgegen. Was auch erklaert, warum national denkende Oekonomen kein Gehoer finden. Es darf kein Zurueck geben auf dem Weg in den "friedlichen" vereinigten Vielvoelkerstaat Europa. Ob zwangsverheiratete Voelker friedlich zusammenleben koennen, diese stoerende Frage stellen sich die Planer erstmal nicht.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 09:58 UhrKoinzidenz im Gegensätzlichen
Frau Ansbachers Metaanalyse deckt sich auf verblüffende Weise mit
dem, was mir
schon seit Jahren durch den Kopf geht.
Das Schicksal (wenn mans so nennen will) der Völker verläuft
nicht geradlinig
geplant, sondern sozusagen in Schlangenlinien und schwer zu bestimmende Umstände
entscheiden, in welcher Kurve der Mantel der Geschichte dann hängen bleibt.
Die "Rationale", die Ansbacher anzeigt, würde den
Ökonomischen Widersinn
des €-Dilemmas erklärbar machen und die beteiligten
politfunktionäre nicht als
Vollidioten dastehen lassen.
Etwas wirtschaftlich unsinniges kann durchaus in höherem Sinne
richtig sein.
Selbst als "Landesverrat" oder "Volksverrat"
verschrienes Handeln KANN sich,
wenn die Stürme vorbei und die Opfer gebracht sind, als segensreich
erweisen.
MFG meergans
Bleiben wir bei diesem Beispiel
der Handwerker, der unserer Bad renoviert hat, kann locker mit 60 in
Rente gehen, vorausgesetzt seine jüngeren Berufskollegen
müssen n u r ihm die Rente finanzieren. Und was folgt daraus?
Gehen wir alle einer vernünftigen Arbeit nach und sind wir auch das
Geld Wert?
und können wir auch vernünftige und gute Arbeit nachfragen?
Und wissen Sie noch,Herr Meier
wer die Griechen in die TEuro-Zone aufgenommen hat ?
.
Waren dies auch die Banken,Goldman-Sachs,die Fonds & Co ?
.
Nein - das waren jene Politiker,die meinten ,daß ein TEuropa ohne
die einstige "Wiege der Demokratie" (übrigens war dies
damals gar nicht "Griechenland",sondern nur Athen ! In Sparta
etwa herrschte nahezu immer ein Königshaus,"auf dem Land"
griechische Fürstenhäuser) nicht zu begründen sei.
.
Und wissen Sie noch,daß die Politiker und Gremien in der EU SEHR
WOHL wußten,daß die griechische Bilanzen gefälscht -von
wem auch immer-waren ?
:
Wo war denn damals der Herr Habermas ?
.
Und ist Herr Habermas nicht einer der stringentesten Befürworter
eines TEuropa ohne Nationalstaaten,aber natürlich unter linker
Flagge segelnd ?
Habermas hat die Bundesregierung niemals finanzpolitisch beraten
Habermas ist doch kein Ökonom und hat die Bundesregierung niemals
finanzpolitisch beraten.
Er hat auch nicht geholfen, 2008 die große Bankenrettung abzuwickeln.
Und auch nicht den EURO eingeführt.
.
Und "die Politiker", die Sie meinen, hab ich auch nicht
gewählt. Im Gegensatz zur übrigen Meute, die hier ihre blinde
Wut ausläßt.
Besser und sinnvoller als ein neues Bad ist ein eigener Schrebergarten
Denn einerseits nützt mir das neue Bad wenig, wenn ich die Miete
oder Raten nicht mehr bezahlen kann, weil die Bundesregierung
Deutschlands Zukunft in Griechenland und Spanien verortet und finanziert
und andererseits agiert die Politik wieder einmal so
"geschickt", dass sie aus einer mittleren Krise eine
monumentale macht.
So ein Schrebergarten von ~300m² kann einer vierköpfigen
Familie, bei geschickter Wahl der Anbausorten, mehrere Monate das
Überleben sichern (Äpfel, Kartoffeln, Gurken). Und je mehr die
deutschen Politiker voll dümmlicher Selbstlosigkeit unser
Volksvermögen verretten, desto größer die
Abhängigkeit vom eigenen Schrebergarten!
Die Politiker regieren (wenn man das noch so nennen darf) wie kleine
Leute, nach dem Prinzip Hoffnung. Die Fachkompetenz der
Entscheidungsträger ist überhäufig unterirdisch wie die
eine Abgeordnete unzweifelhaft bewies, als sie nicht sicher wusste, ob
es beim ESM um 2 Mrd., 20 Mrd., oder 200 Mrd. geht. Ich fürchte,
das war kein dummer Kalauer.
Ganz ohne Sorge
ob man das Angebaute noch vor dem hungerndem Mob verteidigen kann?
Aber ansonsten eine gute Idee!
Also dann. investieren wir in Infrastruktur!
Also dann. Investieren wir in Infrastruktur! Tangible Assets. Für
das, was wir nicht verstehen, machen wir einen Schuldenschnitt.
Was wäre also den eigenen Kindern zu raten? Gewiss nicht das, was Herr Prof. Dr. empfiehlt
Was wäre also den eigenen Kindern zu raten?
Die Antwort von Herrn Sinn auf die wichtige Frage lautet:
„Gewiss nicht, das Land zu verlassen. Das Kapital der Welt kommt
nach Deutschland und in die Schweiz, weil wir noch ein vernünftiges
Rechtssystem haben, weil wir eine industrielle Basis haben, weil wir ein
hervorragendes Berufsausbildungssystem haben für die jungen Leute,
das die Straßenkriminalität und Unruhen klein hält.“
Was die Kinder deutscher Abstammung erwartet, die ständig hier
bleiben, ist:
- Rente finanzieren für Südländer (Frankreich: ab 60) und
die eigene Elterngeneration,
- eigener Renteneintritt jenseits der 70 auf Sozialhilfeniveau,
- Finanzierung der Alschulden anderer Länder,
- Rotation im Hamsterrad bis zu Herzinfarkt und Burn Out,
- erdrückt werden von Abgabenschraube und Bevormundungsstaat,
- Sündenbock-Dasein als Deutscher in Deutschland.
Das Land müssen die Kinder ja nicht dauerhaft verlassen, es reicht,
wenn sie sich selbst flexibel der Ausbeutung entziehen.
"Was die Kinder deutscher Abstammung erwartet, die ständig hier bleiben, ist:"
Nur Kinder deutscher Abstammung, nicht andere, die auch ständig hier bleiben? Warum?!
So ist es leider...
Sie entwerfen ein trauriges, allerdings leider wohl zutreffendes Szenario !
minus etwa die haelfte, bleiben noch circa 2.5% Netto Rendite, wenn ihr
als Australien Touristen besteuert werded.
Wechselkursrisiko ist inklusive, aber wer weiss ob's den EURO zukuenftig
in welcher Art gibt?
Aussie$ ist ziemlich stabil, wir sitzen auf resources: Iron Ore, Gold,
LNG (Fluessig Gas - bald Antrieb in EU Autos), Uran u.v.m.
Ich lebe hier, es geht so: Herkommen, Konto eroeffnen (Pass und
Unterkunftsadresse reicht) und Sonne geniessen. Entweder cash
einzahlen, oder wenn ihr wieder zurueck im Chaos seit, bequem von
zuhause aus aufs Australische konto ueberweisen. Uebrigens: In Perth
(WA) koennt ihr bei der Mint Gold "over the counter" kaufen,
niemand wird registriert, keine Behoerde weiss was - sehr nett! (gibt's
nicht so oft auf unserem Planeten!)
Edelmetalle
kann man auch in Deutschland frei und anonym kaufen und in bar bezahlen.
Bis zu 15.000€ täglich. Nur der Verkauf geht nicht anonym. Das
liegt an den Bestimmungen zur Geldwäsche, die ganz sicher auch
Australien anwendet.
Nur sollte man sich keinen Illusionen hingeben, auch Edelmetalle sind in
einer Krise nur soviel wert, wie irgendwo produziert wird. Anders
ausgedrückt, auch ihr Kurs wird einbrechen. Nur mit dem
Unterschied, daß Geld ziemlich schnell auf null sein kann und
Edelmetalle noch einen Restwert behalten werden. Dieser Restwert wird
bei weitem nicht der heutigen Kaufkraft entsprechen.
Toll!
Lieber Herr Inhof,was Sie uns so süffig schildern,klingt so wie gewisse Berichte in Illustrierten oder im Privatfernsehen.Können Sie uns auch verraten,woher Sie das Geld nehmen,mit dem Sie in Australien ein Konto eröffnen,so locker vom Hocker mal Gold kaufen und die "Sonne genießen"?
Sinn laesst sich willig vor den Karren der Hasser des Euros spannen
Als muendiger Buerger erkennt man die groben Vereinfachungen, wie solche
ueber den Sparkommissar (vgl. den Absatz 'Es gilt die Formel:
„Zeit kaufen“, Absatz 3) Sinn lehnt diesen mit der
Begruendung ab, 'keinen Hass auf uns zu ziehen. Als handle es sich bei
der Waehrungsunion um einen Wettbewerb um Beliebtheit. Stattdessen
empfiehlt Sinn die Begrenzung der oeffentlichen Kredite. Man braucht
kein Oekonom zu sein, um solchen Rat als Scharlatanerie zu erkennen. Im
Falle des Scheiterns des Euros gaebe es nichts mehr zu begrenzen, da
dann ganze Volkswirtschaften kollabieren.
Kurzum: Aergerlich ist die notorische Besserwisserei der
selbsternannten Fachleute. Wo blieb Sinn's Stimme, als es noch Zeit war,
die Dinge zum Besseren zu wenden?
Warum soll "Deutschland nur eine Zukunft in Europa" finden können?
Natürlich soll Deutschland friedlich und freundschaftlich mit
seinen Nachbarn zusammenleben und Handel treiben. Das sehen alle
ernstzunehmenden politischen Kräfte so.
Aber muß es sich deshalb auflösen und selbst die
unwürdigsten Schuldenkönige daueralimentieren, wie es Joschka
Fischer will?
Erst solche Forderungen und Bestrebungen bringen politische Instabilität.
Handelt mündig: Hebt Euer Geld ab
Jeder Euro, den Ihr von Eurem Konto holt, kann nicht mehr in der
Südeuropäischen Insolvenzmasse untergehen. Wenn nur 3% der
Deutschen ihr (Giral-)Geld abheben ist der Spuk endlich vorbei.
Ich habe vergangene Woche alle mein Geld abgehoben und in verschiedenen
Fremdwährunat das nichts zu tungen auf 3
Bankschließfächer verteilt. Dort ist es immer noch „auf
der Bank“, aber sicher vor den „Rettern“. Die Bank
zögerte anfangs, aber noch bekommt man sein Geld ausgezahlt. Warum
ich das schreibe: Wenn wir den Spuk beenden, wird es 10-mal billiger als
wenn die Club Med-Länder tun, siehe die identische
Einschätzung von Prof. Sinn.
... als Ratgeber nicht Visionär genug.
Oder glaubt er wirklich, dass es mit ein paar Kindern mehr, höherer
Immigration und mit noch mehr sparen getan ist? Vor allem, da unser
Erspartes zukünftig durch weitere Steuererhöhungen und
Inflation sukzessiv aufgezehrt wird? Glaubt er wirklich, dass unsere
Kinder in Deutschland bleiben wenn Einkommenswettbewerb mit anderen
(aufstrebenden) Nationen herrscht? Ich nicht!
Mein Optimismus schwindet Tag für Tag wenn ich an unsere
(zukünftigen) politischen "Führungskräfte"
denke. Durch Europa geht wieder ein Linksruck. Die sog. Heilsversprecher
kommen und führen uns noch weiter nach unten. Die Umverteilung
beginnt wieder. Nur nicht von den Reichen, die haben ihr Geld schon in
Sicherheit gebracht. Der Mittelstand muss wieder bluten, denn er kann
(will) sich am wenigsten wehren. Ich hoffe aber weiterhin, dass
eine vernünftige Lösung gefunden wird...,
...denn was Anderes bleibt uns auch jetzt nicht mehr übrig!
Was für ein akademischer und langweiliger Schwachsinn!
Herr Sinn müsste doch wissen, dass in der neoklassischen und die
keynesianischen Theorie die Meinungen der beiden entgegengesetzten Lager
sich nur in einem einzigen Punkt als Deckungsgleich erwiesen haben:
"Je gleichmäßiger das Einkommen einer Volkswirtschaft
verteilt wird, desto höher ist der Konsum!" Das ist leider
seit 20 Jahren weder in Deutschland, noch in Griechenland der Fall.
Spanien und Italien auch nicht! Amerika und England schon lange nicht mehr!
Also ist die logische Konsequenz daraus, je weniger Menschen immer mehr
haben, und immer mehr Menschen immer weniger haben, ist das gesamte
System zum scheitern verurteilt! Wenn die einen über ihre
Exportüberschüsse zu viel sparen, müssen die anderen
über ihre Importüberschüsse genau soviel mehr ausgeben.
Bis Gleichgewicht herrscht!
Wenn Deutschland nicht sehr schnell und bald an ihren egoistischen und
einseitig ausgelegtem System des Wirtschaftens nichts ändert, ist
ein Kollaps des Gesamtsystem EU nicht mehr zu vermeiden!