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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Gedanken eines werdenden Vaters Lasst mich bloß nicht hängen!

 ·  Gefährdet die Feindiagnostik mein Baby? Lässt der Verzehr von Fischöl sein Gehirn schön groß werden? Und wenn es erst einmal auf der Welt ist: Babybjörn oder Tragetuch? Helft mir!

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (26)
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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 30.12.2012 23:58 Uhr

Das Universum entfaltet sich wie es soll...!

Courage, werter Malte. Courage.
Niemand laesst sie haengen.
Ich stehe bei ihnen. Voller Verstaendnis und Encouragement. (Obs hilft weiss ich nicht, aber...)
Darf ich erwehnen dass Babies in die Welt kommen, manchmal sogar ohne Hilfe ihrer Eltern. Sie kommen und sind dann da.
The Miracle of life.
Noch mehr ueberraschend ist dass diese kleinen Wesen -- so wie Sie und ich mal waren -- sich ganz schnell in Menschen verwandeln.
Es braucht etwas Zeit, aber manche werden Gute, Schoene, Boese, Lustige und Sonstige.
Viele schaffen es sogar, obwohl sie nicht ihre Eltern waehlen konnten -- ein angeblich aergerlicher Aspekt des Lebens.
Letzt fragt mich Jemand ob ich mich selbst als meine Eltern gewaehlt haette?. Ich war sprachlos. Und gruebel immer noch an einerAntwort.
Also: Courage werter Malte Welding.
Courage.
Alles wird schon OK sein.
Give Babyjoern a hug and kiss for me when he arrives.
What if it's a she? Babyjoerna?
Pax vobiscum

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Dirk  Lehmann

Kleine Anekdote...

(Wirklich so geschehen)
Während des Medizinstudiums (in den 80er JAhren, heutzutage wäre so eine flapsige aber zutreffende Formulierung politisch nicht korrekt) in der Vorlesung für KInderheilkunde Stellungnahme eines wirklich brillianten Neonatologen zum Stillen:

"Meine Damen und Herrn, es geht nichts über Muttermilch!

- völlig kostenlos
- führt zu starker Mutter-Kind-Beziehung
- Immer optimales Verhältnis von Eiweiß, Fett und Kohlehydraten
- Immer ein guter Immunschutz durch die enthaltenen Antikörper
- fast immer keimfrei
- Stets verfügbar
- Stets optimal temperiert
- Und, meine Damen und Herren: VERDAMMT GUT VERPACKT !!"

In diesem Sinne....

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Evo Morales

part II

mein tipp:
ich würde mich für einen einzigen ratgeber entscheiden (bei mir war das der klassiker "die hebammensprechstunde", etwas reaktionär aber taugt) und ansonsten die hebamme fragen.

ich würde aufhören, die foren zu lesen sondern stattdessen versuchen, mich anhand wissenschaftlicher ergebnisse zu informieren. denn informieren muss man sich, dank der "wettbewerb belebt das geschäft"-doktrin, die in unserer gesellschaft vorgegeben ist und de facto dazu führt, dass man den vielen anbietern und dem eigenen arzt nicht mehr trauen kann. und dann entscheiden und entscheidung durchziehen.

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Evo Morales

part 1

solche fragen

rufen oft eine flut von meinungen und aussagen hervor, die einem auch nicht weiterhelfen. beim thema kinder werden auch die tolerantesten leute zu meinungsfetischisten erster güte. jeder meint, es absolut richtig gemacht zu haben (ich übrigens auch).

ärzte helfen in der regel auch nicht weiter, denn deren empfehlungen sind sehr nah dran an dem, was der pharmaindustrie bzw. den krankenhäusern geld bringt (von kaiserschnitt und folsäure über eisen und magnesium bis hin zur vitamin d- und vitamin k-thematik nach der geburt - sowie nach einigen monaten die impf-debatte.

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Markus Loy
Markus Loy (BOML1802) - 30.12.2012 16:15 Uhr

Lieber Herr Welding,

1. Wie ein Vorredner richtigerweise bemerkte, ist die Geburt auch heute noch ein Vorgang, bei dem es um Leben und Tod geht. Deshalb sollte ein Krankenhaus mit angeschlossener Neonatologie erste Wahl sein.

2. Solange das Baby sein Köpfchen noch nicht alleine halten kann, ist die liegende Position die beste. Babybjörn, Tragetücher und sonstigen grün-alternativen Unfug sollten Sie sofort vergessen! Dort, wo die Babys in Tragetüchern getragen werden, arbeiten die Mütter zumeist in gebückter Haltung auf dem Feld. Gebückte Haltung der Mutter = Liegeposition für das Kind im Tragetuch.

3. Geben Sie Ihrem Kind v.a. Liebe und Geborgenheit! Wenn es schreit, nehmen Sie es hoch und trösten Sie es!

4. Was jeder weiß: Stillen ist das Beste, was Sie ihrem Kind angedeihen lassen können. Flaschenmilch nur dann, wenn das Kind die Brust verweigert oder die Mutter nicht genug Milch hat.

Alles andere ergibt sich von allein.

Alles Gute für Sie, die werdende Mutter und v.a. für das Kind!

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Dirk  Lehmann

Ein wunderbar satirischer Artikel, ich habe mich köstlich amüsiert....

leider werden viele Leser das für bare Münze halten...

tip:

Wer als Elternteil so (Eltern-)lebensunfähig ist und sich so äusseren Zwängen ausliefert, anstatt sich einfach auf den Nachwuchs zu freuen, ohne der aufstrebenden perinatalen Industrie (dazu gehören auch viele, fragwürdige bis an der Grenze zur Kriminalität befindliche, sektenartig betriebene "Geburtshäuser" ) Lebenszeit, Geld und vor allem Nerven zu opfern, sollte ich am besten zurückentwickeln in seine eigene Embryowoche vor der 12. SSW, damit die Eltern nachträglich die Chance haben, ihn/sie doch nicht die Welt verunsichern zu lassen... ;-)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 19:58 Uhr
Dirk  Lehmann

sehr richtig, Frau Sandbichler!

Eine Kollegin aus einer Uniklinik berichetete vor einigen Jahren von einer Serie von 3 beinahe-Ertrunkenen Neugeborenen innerhalb von 2 Monaten.

In der betreffenden mittleren Großstadt war von "alternativen Hebammen" ein "Geburtshaus" aufgemacht worden und dort wurde allen Ernstes die Geburt unter Wasser als Heilslehre propagiert.

Und wenn es mal nicht gut ging, holte man - natürlich zu spät, um Gehirnschäden zu verhindern - dann einfach den Notarzt...

Ich sehe auch gelegentlich Frauen, die aus eher ideologischen Gründen keine Periduralanästhesie haben möchten - wenn dann eine Wehe auf die andere folgt und das Risiko für die PDA damit wegen Unruhe auf das 10-20fache gestiegen ist, entscheiden sie sich dann zumeist anders.... zum Haareraufen.

Was ist daran schlimm, normal zu gebären, aber innerhalb einer sicheren Krankenhaus-Infrastruktur und eben nur ohne Schmerzen?
Lassen die sich beim Zahnarzt auch ohne Lokalanästhesie behandeln?

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Rebecca Sandbichler

Thema Geburtshaus

Es ist keine beliebte Meinung: Aber ich finde die Entscheidung fürs Geburtshaus auch eine sehr riskante. Ich bin nicht sicher, ob alle wissen, was ihnen da von der Hebamme empfohlen wird.

Natürlich schöpft man in seinem Urteil immer aus der eigenen Erfahrung und bei ganz vielen wird die sehr gut gewesen sein. Seltener wird allerdings erwähnt, wie viele Krankenhaus-Kaiserschnitte eigentlich „verlegte Geburtshaus-Geburten“ waren...

Und auch dafür könnte es manchmal zu spät sein. Mein erster Sohn hatte nach einer Bilderbuch-Schwangerschaft ein unentdecktes Untergewicht. Die normale Geburt hätte er nie überstanden. Er ist normal entwickelt, weil er innerhalb weniger Minuten per Notkaiserschnitt geholt wurde. Ob und wie es ihn heute geben würde, hätte ich transportiert werden müssen – diese Vorstellung treibt mir noch heute die Tränen in die Augen.

Ins Geburtshaus zu gehen, heißt, der Natur eher ihren Lauf zu lassen. Und die kann gnadenlos sein. Das sollte man sich bewusst machen.

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Wolfgang Hebold (hebold) - 30.12.2012 12:08 Uhr

Praktische Hilfe - Ergänzung

Tragen - Ich habe die Kleinen so oft wie möglich auf dem Arm gehabt, also so halb auf der Schulter. Bringt einem diverse böse Blicke von älteren Frauen. Aber die kucken, wie schon Martenstein festgestellt hat, sowieso böse auf Männer mit Kindern.

Schlafen - Es gibt Beistellbettchen. Die werden ans elterliche Bett angekoppelt. Zur Not auch zwei.

Ratgeber - Praktisch ausnahmslos wegwerfen. Fragen Sie, Herr Welding, der Hebamme, die Sie die ersten Wochen begleitet, Löcher in den Bauch.

Kleiner Trost: Beim zweiten Kind wird alles lockerer. Und Sie haben den Spaß, den anderen beim Grübeln zuzuhören. Und Tipps geben zu dürfen.

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Das ist hoffentlich nicht ernst gemeint...

...

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Rebecca Sandbichler

Praktische Hilfe

Wer um Hilfe bittet, bekommt sie. Daher meine Meinung als zweifache Mutter (2,5 und 1 Jahr) zu ein paar Ihrer Fragen:

- Tragen sind nicht gut, wenn die Beine herunterhängen und die Babys nach vorne schauen. Andere, wie Manduca oder Ergo Baby Carrier sind aber ok und durchaus praktisch.

- Kinderwagen müssen nicht neu sein. Kaufen sie ein gebrauchtes Modell aus zweiter oder dritter Hand. Das ist mehrfach gewaschen und ausgedampft. Und günstiger.

- Baby können auch im eigenen Bett im Elternschlafzimmer sein (tatsächlich geringeres SID-Risiko). Ist eventuell nervenschonender und erleichtert den Übergang zum eigenen Zimmer.

- Babybücher würde ich aus der schulmedizinischen Richtung empfehlen, die können sie immer noch mit heilmedizinischen ergänzen, wenn sie so drauf sind. In manchen „alternativen“ Büchern werden Sachen empfohlen, die nachweislich riskant sind (rohes Ei, Schaffell zum Schlafen, Honig im 1. Lebensjahr).

- Fragen Sie ruhig öfter die Freundin mit Kindern. Sie freut sich!

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Christina Wennekamp

Schuld??

"Wer möchte schuld sein, ein Kind mit Trisomie 21 zur Welt zu bringen?"
Sehr ungünstige und sehr unsensible Formulierung

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 10:55 Uhr
Malte Welding

Kontext

Ich hatte gehofft, dass das im Kontext richtig verstanden wird. Ich vermute, dass die ungeheuer hohe Abtreibungsrate schon bei dem Verdacht auf Trisomie 21 auch damit zu tun hat, dass Eltern glauben, sie würden schief angesehen, wenn sie dass Kind trotz des Risikos bekommen.
Mit Kontext meine ich diesen Abschnitt: "Wenn es so wahrgenommen wird, als könne eigentlich nur noch etwas passieren, wenn ich rauche, das Falsche esse, mit der Hygiene schlampe oder einen Arzttermin schwänze (tatsächlich wäre die Hälfte aller noch auftretenden Totgeburten vermeidbar durch Nikotinverzicht, Einhalten der Vorsorgetermine und Achtgeben auf Infektionen, aber der Rest ist unerklärlich), mache ich mich verdächtig, wenn dann etwas passiert." Vielleicht irre ich mich, vielleicht gibt es andere Gründe, aber ich sehe eine Tendenz, Veranwortung an die Betroffenen abzuwälzen.

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Wolfgang Hebold (hebold) - 30.12.2012 09:58 Uhr

@Müller Die Wahl

Werter Herr Müller,

einer der Hauptgründe, warum Frauen sich gegen eine Schwangerschaft entscheiden ist, dass sie sich allein gelassen fühlen. Sie wollen das Kind nicht alleine bekommen, sondern wenn irgend möglich begleitet. Also sind all diese Entscheidungen gemeinsame Entscheidungen. Nicht mal das Schmerzhafteste - die Geburt - macht sie alleine durch. Auch wenn sie allein die Schmerzen erduldet.

Wolfgang Hebold

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Wolfgang Hebold (hebold) - 30.12.2012 07:16 Uhr

Die wichtigste Regel...

Werter Herr Welding,

lautet: Kinder sind ausgesprochen robust. Und sie zeigen sehr deutlich, was ihnen gefällt und was nicht. Richten Sie sich danach, ohne sich terrorisieren zu lassen. Alles andere ist Ideologie. Weitere Regeln: Kinder sind neugierig. Also gehören sie auf den Arm oder in einen Kinderwagen, aus dem sie hinausschauen können. Kinder sind wählerisch beim Essen. Vergessen Sie also die Babykost möglichst bald, denn die schmeckt, wie Frau Künast aussieht. (Vor Monaten wurde in der FAZ ein Selbstversuch beschrieben: 6 Wochen nur Babynahrung. Köstlich! Der Beitrag!) Und ja, Kinder brauchen unbedingt Nähe. Bei allem anderen - Holzspielzeug oder nicht? ... - bei allem anderen lassen Sie, wenn möglich, das Kind entscheiden.

Und natürlich sollten Sie sich Gedanken machen, wo die Geburt stattfindet. Denn das kann ziemlich schnell gehen und wenns ernst wird, ist ihre Frau auf Sie angewiesen.

Wolfgang Hebold

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 11:53 Uhr
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Wolfgang Hebold (hebold) - 30.12.2012 11:53 Uhr

Übersicht

Werte Frau Sandbichler,

ich kann Ihnen auch umgekehrt nur zustimmen: Kinder bekommt man gemeinsam. Was ja nur die erweiterte Umkehrung ist von: Ein Baby ist niemals alleine. Deshalb immer auch auf den anderen blicken und nicht nur auf das Baby. Dazu gehört, dem anderen die Möglichkeit zu geben, auch einmal auszuschlafen. Oder alleine zweckfrei Schlendern zu gehen. Da sind die vielen, vielen unideologische Kleinigkeiten: Die Flasche, die schon bereit steht, wenn der andere sie braucht. Das Bett, das man räumt, damit wenistens einer schlafen kann. Denn auch das ist zu beachten: Die Belastung durch ein Neugeborenes ist eine schleichende Dauerbelastung. Und vor allem: Die Übersicht behalten bei aller unbändigen Begeisterung für den Frischling.

Wolfgang Hebold

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Rebecca Sandbichler

Vetrauen in sich selbst

Herr Hebold hat Recht. Vetrauen Sie mehr auf Ihre Fähigkeiten als Eltern. Statt sich über das Kinderwagenmodell zu sorgen (sie werden eh erst merken, welcher gut ist, wenn sie mal ein paar Wochen einen geschoben haben) - denken Sie an die Gestaltung des Familienlebens.

Ich empfehle dazu den Autor Jesper Juul, weil er die Rolle des Vaters als sehr wichtig empfindet und bei aller Sorge für das Kind nie die Eltern und die Partnerschaft aus den Augen verliert.

Denken Sie lieber darüber nach, ob sie später in der Nacht eine Flasche geben werden, um Ihre Frau zu entlasten, als darüber, wieviele Monate sie stillen wird. Glauben Sie mir, das lässt sich sowieso nicht exakt bestimmen. Überlegen Sie, wie Sie Ihrer Frau später Freiräume geben, welche Sachen Sie nur mit Ihrem Baby alleine machen wollen und was Sie tun, wenn Ihnen jemand Ihre Kompetenz als Vater absprechen will (à la „ein Kind gehört zu seiner Mami“).

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein … braucht Kraft.

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Klaus Letis

Lieber auf sich selber schauen

Die Mutter kann, wenn der Vater nicht mehr benötigt wird (Zeugung ist soweit erledigt) sich ja scheiden lassen und damit das Kind vor den schädlichen männlichen Einflüssen bewahren.

Überzogene Verschonung und Vorsichtigeit bewirkt später schwere Störungen

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Julian Kaiser

Woher kommt die Selbstüberforderung, alles richtig machen zu müssen?

Diese die Selbstüberforderung, alles richtig machen zu müssen, führe dazu, dass immer weniger Deutsche es wagten, Kinder zu kriegen - habe ich das nicht vor Kurzem in der FAZ sinngemäß so gelesen? Warum machen wir uns eigentlich so verrückt? Warum tun Eltern bei vielen kleinen Entscheidungen so dogmatisch, als wäre das eine Frage des richtigen Bekenntnisses?

Erklärungsversuche:
-> fehlende Vorbilder (Verlust der Großfamilie)
-> Verlust von Tradition ("das macht man so")
-> Potenzierung der Entscheidungsmöglichkeiten (und damit Entscheidungsnotwendigkeiten)
-> Bedürfnis nach Selbstrechtfertigung ("Ich habe mich richtig entschieden!")
-> Ausdehnung des Leistungsprinzips auf das Aufziehen des Nachwuchses (natürlich in Bezug auf die Qualität, nicht die Quantität...)
-> Angst vor Versagen

Wer bietet mehr?

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Mirko Majorek
Mirko Majorek (hantaan) - 29.12.2012 23:39 Uhr

Fact and fiction

Danke, Hr. Welding, für diese pointierte und lange nicht erschöpfende Darstellung der Vielzahl des Meinungen und Themen, derer man sich nicht entziehen kann. Es wird bei Ihnen wohl noch einige Zeit so weitergehen: nach der Volksweisheit: "Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, ...."

Von (kinder-)ärztlicher Seite läßt sich nur auf Weniges eine klare Antwort geben - und schafft ungewollt Raum für jede Menge Spekulation oder gar Bauernfängerei. Dies liegt daran, dass vieles sich der gängigen wissenschaftlichen Methodik entzieht. Dennoch lassen sich einige Aussagen treffen. Insbesondere zur Schlafumgebung und in den letzten Jahren auch zur Ernährung gibt es gute Daten.

Auch wenn es sich um einen Feuilleton-Artikel handelt, hier zwei gute Quellen: Man google "Schlafumgebung" respektive "DGKJ Säuglingsernährung".

Was darüber hinaus geht, so meine ich, wird in der "hochprofessionellen Baby-Wirtschaft" leider der gesunde Menschenverstand und (insb. die müttliche) Intuition vergessen.

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Claudia Fessler
Claudia Fessler (CFess) - 29.12.2012 22:26 Uhr

Schöner Artikel!

Eine Freude ihn zu lesen! Entspricht ganz meinen Erfahrungen und warten Sie nur ab, was alles noch auf Sie zukommt: man kann sooo viele Fehler machen ;-) Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau alles Gute für die bevorstehende Zeit!

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horst dreitausend

Eigentlich ist es einfach.

Kauf dieses Tuch und trag das Kind mit dem Gesicht zu dir. Und lass die reden - wird schon.
Achja, nen Wagen wirst du trotzdem brauchen - kauf nen vormals schlimm teuren im Trödel, sollte dann trotzdem noch für das nächste Kind reichen.

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Ernst Roberts

Beste Wünsche


Wünschen Sie Ihrem Kind, dass ihm keine Frau den Vater nicht nimmt.

Denn in Deutschland gehen 92 Prozent aller Sorgerechtentscheidungen gegen die Väter aus.

Und 92 Prozent aller Kinder haben dann nach 2 Jahren keinen Kontakt zum Vater mehr.

Weil so vielen Kindern der Vater genommen wird, gibt es auch keine Versicherung dagegen. Es ist einfach - zu häufig!

Seien Sie also ... vorsichtig!

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Sascha Kern

Mann auf dem Prüfstand

Gedanken eines werdenden Vaters - diese Dachzeile lesend war ich gespannt auf den Artikel. Nachdem ich mich nun durch die Zeilen gequält habe, stellt sich mir die Frage, warum Herr Welding sich die Sorgen einer werdenden MUTTER macht. Das letzte, was eine schwangere Frau gebrauchen kann, ist ein Typ, der sich zuviel auf netmoms.com, erdbeerlounge.de und urbia.de rumtreibt, denn das macht SIE vermutlich schon den halben Tag und lässt sich im schlimmsten Fall von der vermeintlichen Kompetenz der selbsternannten Schwangerschaftsexperten mehr verunsichern als alles andere. Anstatt sich als MANN nun auch noch mit der Frage nach optimalem Stillen, Tragetasche nach vorn oder hinten, Klinik, Geburtshaus oder Schlafzimmer zu beschäftigen oder sich gar auf die Suche nach Ratgeber-Lektüre zu machen, sollte ein Mann vielleicht gerade durch einfache Nicht-Beschäftigung mit diesen Fragestellungen beruhigend auf seine Partnerin einwirken. Wo bliebe denn sonst die Männlichkeit?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 11:21 Uhr
Rebecca Sandbichler

Männlichkeit in Gefahr?

Jetzt habe ich empfohlen, bevor der letzte Satz gelesen war. Tatsächlich wäre es super, würden nicht beide vollends durchdrehen und sich in Mini-Entscheidungen rund um die Babyausstattung verlieren.

Es ist aber kein Verlust für die Männlichkeit, der Frau bei diesen Fragen zur Seite zu stehen, sich zu informieren und mitzudenken. Nur bitte ohne die – den Hormonen geschuldete – Hysterie einer Schwangeren (ich darf das sagen, war selbst zweimal eine).

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Edda Kuhlmann

Ganz einfache Loesung

Die Auswahl ob Tragetuch oder Karre ist erst der Anfang, da kommen spaeter noch ganz andere Probleme auf einen zu - rosa oder blau, Holzspielzeug oder nicht, die Auswirkungen von Wasserpistolen auf die Gewaltbereitschaft des Kindes. Mein Mann meint immer, wenn die Teenager mal wieder Teenager sind- haette ich sie statt 10 Monaten 18 Jahre lang ausgetragen, haetten wir viele Probleme nicht gehabt. Bei uns ist das ja nun zu spaet, aber vielleicht koennen Sie ihre Frau von dieser Idee ueberzeugen?

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28.12.2012, 14:31 Uhr

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