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Frauenquote in der CSU Wer's braucht

 ·  Als die CSU auf ihrem letzten Parteitag die Frauenquote einführte, waren die alten Männer dafür und die jungen Frauen entschieden dagegen. Was war da verkehrt gelaufen?

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Man fragt sie nach Simone de Beauvoir. Sie überlegt. Schon mal gehört, sagt sie. Nur könne sie mit dem Namen nichts anfangen. Und Alice Schwarzer? Sie sagt „Emma“ und lacht. Sie hat neulich einen Artikel in der Zeitschrift gelesen. Sie sagt noch „Feminismus“, „Emanzipation“ und „Konfrontation“. Alice Schwarzer ist der wichtigste Name der Frauenbewegung für sie. In ihrer Welt ist er allerdings bedeutungslos. Alice Schwarzer sei Vergangenheit. Mehr sagt sie lieber nicht, sonst rege sich Frau Schwarzer wieder auf. Katrin Poleschner möchte nicht wie neulich die Familienministerin wegen eines harmlosen Interviews in einem Offenen Brief von Alice Schwarzer beschimpft werden, nur weil sich die Frauen von heute vom Feminismus von damals distanzieren.

Alice Schwarzers Groll könnte sie dennoch auf sich ziehen, denn Alice Schwarzer ist gerade sehr wütend. Sie wird von vielen Seiten heftig attackiert, für ihre Rolle im Kachelmann-Prozess als „Bild“-Berichterstatterin zum Beispiel, für ihre harten Worte über Kristina Schröder. In der aktuellen „Zeit“ sagt Alice Schwarzer: „Ich dachte, meine Position ist gesichert. Jetzt erlebe ich wieder dieses Ausgesetztsein, dieses Ausgeliefertsein, das ist manchmal schwer zu ertragen.“

Irgendwann trifft es jede geschichtliche Errungenschaft, dann liegen ihre Anfänge so weit in der Vergangenheit, dass immer weniger Leute wissen, was sie einmal bedeutet hat. Die Kontinuität reißt einfach ab. Bei der Frauenbewegung hat das zu einem Konflikt der Generationen geführt. Was das bedeutet, lässt sich besonders gut in der CSU beobachten.

Im Mc Kinsey-Verschnitt gegen die Quote

Katrin Poleschner ist stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern. Seit sich die CSU vor ein paar Wochen zum Parteitag getroffen hat, auf dem ihr Vorsitzender Horst Seehofer in der Partei die Frauenquote durchsetzen wollte, ist sie keine Unbekannte mehr. Bei der Veranstaltung betrat Katrin Poleschner das Podium und argumentierte engagiert - gegen die Quote. Sie ist groß und blond, sie trug eine schwarz gerahmte Brille, Hosenanzug und sah aus, als wäre sie in der Welt von McKinsey zu Hause. Sie ist erst 27 Jahre alt, aber sie wirkte wie eine erfahrene Politikerin. Katrin Poleschner findet, Frauen brauchen keine Quote, um in einer Männerwelt erfolgreich zu sein.

Sie kennt die Zahlen, sie weiß, dass Frauen für dieselbe Arbeit im Schnitt weniger verdienen, dass in den Dax-Vorständen lauter Männer sitzen. Dass nur 18 Prozent der CSU-Mitglieder Frauen sind und der Vorstand der CSU-Landesgruppe im Bundestag fast ausschließlich aus Männern besteht. Es gab einmal eine CSU-Landrätin, Gabriele Pauli. Seit sie zurückgetreten ist, gibt es nur noch Landräte.

„Frauen müssen sich genauso wie Männer durchsetzen“, sagt sie. Beim Parteitag hat sich Katrin Poleschner viele neue Feinde gemacht, vor allem Frauen.

56 Prozent für eine Frauen-Quote

Später machte der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer ihr vor laufenden Kameras ein seltenes Kompliment: „Ich sage es ungern, aber Sie waren nicht schlecht!'“ Dieser Satz fiel ihm sicher leichter, als er klingt, denn am Ende hatten 56 Prozent der Delegierten für die Quote gestimmt. Die Parteispitze hatte das Ziel, von dem sie annahm, es würde vor allem bei den Frauen auf Zustimmung stoßen, nur knapp erreicht. Von nun an müssen 40 Prozent aller Posten in der CSU-Parteispitze und den Bezirksvorständen mit Frauen besetzt werden. Frauen könnten mehr erreichen als diese 40 Prozent, sagt Katrin Poleschner. Sich auf eine Zahl festzulegen heiße gleichzeitig, sich den Spielraum nach oben zu verbauen.

Katrin Poleschners Haltung hat nichts mit politischem Kalkül zu tun. Sie hat etwas mit ihrem Alter und ihrer Erfahrungen zu tun. Ihr Selbstverständnis, fern jeder Ideologie, ist ein Beispiel für das vieler junger Frauen. Die Gründe für dieses Selbstbewusstsein liegen auf der Hand.

Die Welt ist voller Möglichkeiten, nicht voller Grenzen

In der Schule schreiben Mädchen bessere Noten als Jungen. Es studieren mehr Frauen als Männer. Das Wort Frauenförderung wird nicht mehr belächelt, und die Aussagen von Unternehmensführern, dass die Wirtschaft auf Frauen in Spitzenpositionen nicht verzichten kann, häufen sich. An der Regierungsspitze des Landes steht eine Frau. Auf den ersten Blick sieht eigentlich alles ganz gut aus.

Für Frauen wie Katrin Poleschner ist es selbstverständlich, dass die Welt, in der sie leben, eine Möglichkeitswelt ist und nicht von Grenzen zugestellt. Sie wurden ja in sie hineingeboren.

Toleranz für Hausmütter

Katrin Poleschner wuchs in Elchingen auf. Beide Eltern arbeiten seit jeher, die Mutter bei einem großen Unternehmen, der Vater hat eine Feuerschutzfirma. Für ihren Bruder und sie galten dieselben Pflichten und Rechte. Sie sagt: „Keiner von uns beiden wurde bevorzugt.“ Katrin Poleschner studierte Politikwissenschaft in Augsburg und Australien, trat 2003 in die Junge Union ein, klebte Plakate, stand bei Veranstaltungen hinter der Saftbar, wurde zur Kreis- und Gemeinderätin gewählt. Jetzt ist sie Vizechefin der Jungen Union. Sie hat eine Wohnung in München und ein Zimmer bei ihren Eltern, wo sie sich oft aufhält, da ihr Freund ganz in der Nähe wohnt.

„Mein Lebensmittelpunkt ist bei meiner Familie“, sagt Katrin Poleschner. Am Wochenende schaut sie oft bei Handballspielen ihres Vereins zu. Irgendwann möchte Katrin Poleschner Kinder, das gehört für sie dazu, eine eigene Familie. Wahrscheinlich würde sie weiter arbeiten, genau weiß sie es noch nicht. Sie sagt: „Ich bin der Ansicht, jeder sollte so leben, wie er es für richtig hält. Ob das nun als Hausfrau und Mutter, als arbeitende Mutter oder kinderlos ist.“

Der Mann ist nicht der Feind

Auf ihrem Weg durch die Partei traf Katrin Poleschner auf viele Männer, denn die CSU ist traditionell eine männlich dominierte Partei. Manche ließen Katrin Poleschner links liegen, andere unterstützten sie. Das System, in dem sich Katrin Poleschner bewegt, erfuhr sie nicht als eines, in dem der Mann die Frau unterdrückt und ausbeutet. Der Mann verkörpert für Katrin Poleschner nicht den Feind. Sie denkt auch nicht darüber nach, ob sie als Frau geboren oder dazu gemacht wurde. Mit dem Buch „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir könnte Katrin Poleschner vermutlich wenig anfangen. Sie sei stolz darauf, eine Frau zu sein, sagt sie. Aber sie möchte nicht im Nachhinein für eine Quotenfrau gehalten werden. Was sie erreicht hat, soll kein Verdienst der Quote sein. Das ist auch ein eigennütziger Gedanke.

„Wenn ich bei den Ladies Poleschner schaue, da sitzt in den Vorstandsreihen der Jungen Union auch nur eine Frau. Beispielhaft ist das nicht“, sagt Wilfried Scharnagl. Er ist ein CSU-Urgestein, war ein enger Freund von Franz Josef Strauß und ist für die Frauenquote. „Die CSU braucht unbedingt mehr Frauen“, sagt er.

Es wäre dumm zu glauben, die CSU-Männer seien plötzlich Frauenfreunde geworden. Sie sind nur pragmatisch. Junge Akademikerinnen wählen nicht die CSU, überhaupt wählen wenige Frauen die CSU, das zeigen die Ergebnisse der letzten Wahl. Es ist besser für die CSU, wenn in Zukunft auf Wahlplakaten und Parteifotos mehr Frauen abgebildet sind.

Frauenquote ist der „running gag“ in der CSU

Neulich trafen sich CSU-Politiker zur Ostbayern-Konferenz in Deggendorf. Die CSU dort sah aus, wie man sie sich vorstellt: viele ältere, joviale Männer. Vorn saßen neben den Männern auch zwei Frauen, die Bürgermeisterin von Deggendorf und eine Staatsministerin. Die Männer machten Quotenwitze, über die die Frauen nicht lachen konnten. Die Frauenquote ist momentan der „running gag“ in der CSU.

Später beim Empfang gab es keinen einzigen Mann, der die Quote ablehnte. Egal, wen man fragte, es fielen lauter nette Worte über die Frauen, es machte nicht den Eindruck, als fürchte irgendjemand, sie könnten zu mächtig werden. Einer im Janker sagte: „Privat brauche ich keine Quote, da hab ich schon genug Frauen.“Jetzt, wo man die Quote habe, sagt Scharnagl, müsse man die Frauenunion aber irgendwann auflösen.

Selbstbestimmung als großer Wunsch

Margit Munk ist beinahe so alt wie Katrin Poleschner, ansonsten verkörpert sie das Gegenteil von ihr. Die Orts- und Kreisvorsitzende der Jungen Union im Landkreis Günzburg wirkt manchmal wie ein schüchternes Mädchen. Sie trägt ein Paillettenoberteil und kurzes, blondes Haar. Man kann sich gut vorstellen, dass die Zeit der Popstar-Poster in ihrem Zimmer nicht lange zurückliegt. Sie arbeitet im mittelständischen Betrieb ihrer Eltern und gehört zu der Gruppe von fünf Frauen, die Katrin Poleschner in ihrem Kampf gegen die Quote unterstützten. Dazu ließen sie auch T-Shirts anfertigen, die schwarz und auf der Vorderseite mit einer rosafarbenen Frauensilhouette bedruckt sind. „GQ“ steht auf den T-Shirts. Das ist der Name eines Männermagazins. In diesem Fall bedeutet GQ in erster Linie „Gegen Quote“. Margit Munk möchte selbst die Autorin ihres Lebensromans sein und sich nicht von Institutionen hineinregieren lassen. „Ich schaff' das ohne Quote“, sagt sie.

Es gibt ein Foto, auf dem Margit Munk und andere junge Frauen hinter einem Stopp-Schild stehen. Sie strecken den linken Arm aus und zeigen ihre Handinnenflächen, wie Polizisten es tun, die den Verkehr auf einer Kreuzung mit defekten Ampeln regeln. Dieses Foto erschien unlängst in der „Emma“, wo man über die Politikerinnen den Kopf schüttelt. Die Bildunterschrift hieß: „Die jungen CSUlerinnen sind stolz darauf, gegen die Quote zu sein, hoffentlich gibt's kein böses Erwachen.“

„Alice Schwarzer interessiert mich nicht“

Margit Munk sagt: „Die ,Emma' hat das Foto gedruckt, ohne die Rechte bei uns einzuholen.“ Sie schrieb Alice Schwarzer eine irritierte E-Mail, auf die sie keine Antwort erhielt. Sie ließ die Sache auf sich beruhen. Es erschien ihr nicht lohnend, deswegen mit Alice Schwarzer in Streit zu geraten. „Alice Schwarzer interessiert mich nicht“, sagt sie.

Auch Margit Munk sprach beim Parteitag gegen die Quote. Sie trug ein Dirndl, weil sie sich in Hosenanzügen unwohl fühlt und ein Dirndl jede Frau weiblicher mache. Sie sagte: „Wir müssen die Frauen ermutigen, dass sie sich trauen, sich aufstellen zu lassen. Dass sie sich trauen, etwas zu sagen. Da appelliere ich an alle Männer hier im Saal, die müssen den Frauen sagen: ,Hey, du kannst das genauso gut wie ein Mann.'“ Es fiel auch der Begriff „weiblicher Charme“.

Spiel der Geschlechter

Dafür erhielt Margit Munk später böse Briefe von älteren Frauen, die ihr vorwarfen, sie hätte erfolgreichen Frauen unterstellt, ihre Karriere allein ihrem Liebreiz zu verdanken. Margit Munk meinte es ganz anders. Sie sagt: „Frauen sind eben charmanter als Männer. Manchmal ist es klug, das Frausein einzusetzen.“ Zum Beispiel, wenn man bei einem Computerproblem scheitere. Auch das gehört für sie zur Strategie: Frauen, die Männer um den Finger wickeln. Es gebe keinen Kampf der Geschlechter, es sei ein Spiel zwischen ihnen.

Bei diesem Spiel hätten die Frauen die besseren Chancen, glaubt sie. Frauen würden eher bevorzugt, nicht benachteiligt. Solche Sätze hört man auch von den anderen jungen Frauen, die gegen die Quote waren. Sie halten die jungen engagierten Männer in der CSU in Zukunft für die „Verlierer“. Die Alteingesessenen blieben, und die neuen Plätze würden mit jungen Frauen aufgefüllt. Diese Ungerechtigkeit ist eines ihrer Argumente gegen die Quote. Genauso wie jenes, dass es nicht dem Prinzip der demokratischen Wahl entspreche, wenn vorgeschrieben werde, zu wie viel Prozent ein bestimmtes Geschlecht gewählt werden müsse.

Widerstand von älteren Parteidamen

Nach ihrer Rede stellte sich Margit Munk eine ältere Dame in den Weg und sagte: „Ich wünsche Ihnen, dass sie in dieser Partei nie etwas werden.“

„Die vielen Anfeindungen von Frauen haben mich verletzt“, sagt Margit Munk. „Männer würden nie so unprofessionell reagieren.“ Am tiefsten verletzt sie, dass nicht ihre Haltung, sondern ihre Person kritisiert wird. Sie sei schlichtweg ungeeignet für die Politik, wirft man ihr oft vor. Dabei geht es gar nicht um Politik.

Margit Munk fühlt sich von ihren älteren Geschlechtsgenossinnen verraten. Denen geht es umgekehrt genauso. Fragt man sie nach den Nachwuchspolitikerinnen, ärgern sie sich. Sie seien es ja gewesen, die in der alten Welt für die Stellung der Frau in der neuen gekämpft hätten. Von Undankbarkeit ist die Rede, von Ignoranz der Emanzipationsbewegung gegenüber, von Naivität.

Kinder als Karriererisiko

In jungen Jahren hätten sie die Quote auch abgelehnt, aber je erfolgreicher sie wurden, desto rücksichtsloser versuchten die Männer ihren Aufstieg zu verhindern. Also änderten sie ihre Meinung. Das Scheitern an der gläsernen Decke sei den „Mädels“ eben bislang erspart geblieben, sagen diese meist älteren Frauen. Sie hätten auch noch nicht erfahren müssen, dass Kinder das größte Karriererisiko sind. Vor allem in der CSU, wo das Rollenverständnis eher traditionell sei und Frauen gern als Mutter hinter dem Herd gesehen werden. Die JUlerinnen sind tatsächlich meist noch keine dreißig Jahre alt und oft kinderlos.

Isabelle Kürschner ist Anfang dreißig, Mitglied der Frauenunion und für „Frauenarbeit und Soziales“ bei der parteinahen Hanns-Seidl-Stiftung zuständig. Sie hat ein Buch über die CSU und die Frauen geschrieben. Es heißt „Den Männern überlassen wir´s nicht. Erfolgreiche Frauen in der CSU“. Darin steht, dass die Quote bei den Grünen, der SPD oder den Linken dazu geführt hat, dass mit der Zeit immer mehr Frauen in immer wichtigere Positionen aufgestiegen sind. Die Machtverhältnisse verschoben sich zugunsten des weiblichen Geschlechts.

Eins bleibt: CSU uneins

Isabelle Kürschner ist für die Quote. In einem Radiointerview sagte sie: „Frauen müssen überhaupt erst mal in die Position kommen, in der sie sich beweisen können.“ Niemand wisse, wie viele gute Frauen nie oben angekommen seien, weil schon eine Quotenfrau vor ihnen da gewesen sei. Dass die JUler befürchten, die Quote könne unqualifizierten Frauen den Weg ebnen, nennt sie „Schwachsinn“.

Für die einen sind die Männer schuld, dass Frauen weniger erfolgreich sind, für die anderen die Frauen selbst. Die einen sagen, die Quote fördere gute Frauen, die anderen wollen keine Quotenfrau sein. Während die Quotenbefürworterinnen meinen, die JUlerinnen seien viel zu jung, um zu erkennen, dass Männer nach wie vor die Fäden ziehen, meinen die JUlerinnen, die Quotenbefürworterinnen seien zu alt, um sich in ihre Lebenswirklichkeit versetzen zu können. Anscheinend suchen Frauen zuerst nach dem, was sie voneinander trennt, statt nach Gemeinsamkeiten.

Unter Frauen

Ein Kapitel in Isabelle Kürschners Buch handelt von der Diskriminierung von Frauen untereinander. Zwei Drittel der befragten Frauen erfuhren Argwohn, Ablehnung oder Mobbing durch ihre Geschlechtsgenossinnen. Frauen diffamierten die Lebensentwürfe ihrer Kolleginnen, ganz gleich, ob sich eine Politikerin für das Leben mit oder ohne Familie oder noch gar nicht entschieden habe. Junge, hübsche Frauen litten unter dem Neid älterer, nicht mehr ganz so gutaussehender Frauen. Dazu gibt es auch ein Zitat: „Und da haben wir ... die alten Fregatten, die darauf aufpassen, dass keine jungen, attraktiven Frauen kommen. Wenn sie attraktiv sind, wird es noch schlimmer. Und wenn sie qualifiziert sind, noch schlimmer.“

Das klingt so, als wären gar nicht die Männer das größte Problem der Frauen. Das zu hören wird sie sicherlich freuen.

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Jahrgang 1976, Redakteurin im Feuilleton.

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