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FAZ.NET-Spezial: Gehirntraining : Fangen wir an, gut über unser Gehirn zu denken

  • -Aktualisiert am

Ein Gedächtnistraining: Benennen Sie die Schriftfarbe jedes einzelnen Wortes nacheinander Bild: F.A.Z.

Das, was wir über unser Gehirn heute schon wissen, reicht aus, um in der Benutzung unseres Kopfes eine Revolution auszulösen, die mit der Trimm-Dich-Bewegung der 70er Jahre vergleichbar ist. In einer F.A.Z.-Serie zeigen wir, dass es sich lohnt, das Gehirn zu trainieren.

          Können wir unser Denken im Alter verbessern? Können wir unsere Erinnerung schulen? Können Gedanken das Gehirn umbauen? Was geschieht bei der Meditation im Kopf? Kann Erziehung das Hirn konstruieren? Können wir Kindern bei der Entwicklung ihres Denkapparats neurodidaktisch helfen? Macht Denken glücklich, und wenn ja, wie müsste man denken, um es zu werden? Das sind einige der Fragen, mit denen sich das Feuilleton dieser Zeitung in den nächsten Wochen und Monaten befassen wird: in praktischer, nicht so sehr in theoretischer Absicht. Seine Gegenstände sind seit jeher die Hinterlassenschaften des Geistes, sei es in Schrift, Bild oder Musik. Jetzt wenden wir uns der materiellen Grundlage der geistigen Betätigung zu: dem Hirn und dem aktuellen Erkenntnisstand der Forschung.

          Jedermann spürt, dass der unleugbare Verlust an Lesefähigkeit unter Kindern und Jugendlichen, die Aufmerksamkeitsdefizite, die durch die modernen Technologien erzeugt werden, zu einer Veränderung des Denkens und der Denkleistungen führen. Stimmt es, was die Hirnforschung zeigt, dann ist damit nicht nur eine Kulturtechnik bedroht, sondern die Kulturtechnik selbst ist nur die Folge einer Hirn-Technik. Das gilt für einige der pädagogischen, offenbar intuitiv auf Erfahrungsgründen basierenden Erziehungsregeln der Vergangenheit: das Auswendiglernen von Gedichten, das Singen von Liedern und das Spielen von Instrumenten (siehe auch F.A.Z.-Serie Gehirntraining: Musik). Es gibt übrigens keinen Grund, den Nachwuchs zu verdammen, zum Beispiel deshalb, weil er ständig vor dem Computer sitzt. Wenn es stimmt, was wir im Laufe dieser Serie über Spiegelneuronen erfahren werden, dann ist das sozialprägende Verhalten der Vorgängergeneration hirnprägend. Spiegelneuronen werden aktiv beim Betrachten von Vorgängen im Hirn des Betrachters und zwar gerade so, als würde er die Tätigkeit, die er sieht, selbst ausüben. Das beginnt beim Spaghetti-Essen und Radfahren und endet beim Lesen und beim Denken selbst. Die Bedeutung der Musik und des Musizierens für die Entwicklung des Gehirns ist vermutlich das am besten erforschte Gebiet neuropädagogischer Forschung. Mittlerweile wissen wir, dass nicht nur Musizieren selbst, sondern allein schon die Vorstellung, man musiziere, zu einer Veränderung des Hirnvolumens führen kann.

          Das unterschätzte Gehirn

          Die Hirnforschung scheint neben der Biotechnologie zu einer Leitwissenschaft unserer Zeit geworden zu sein. Ihre Hypothesen spielen mittlerweile bei klassischen philosophischen Fragen - der Debatte über die Willensfreiheit - ebenso eine entscheidende Rolle wie in der Pädagogik. Gewiss: Vieles, was sie sagt, bewegt sich vorläufig im Rahmen von Hypothesen, und verantwortungsbewusste Forscher wie Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, warnen davor, vorschnell Kausalitäten abzuleiten (des Sinnes: Kind wird zum Klavierunterricht gepresst, damit es Genie wird). Und dennoch: Das, was wir jetzt schon wissen, reicht aus, in der Benutzung des Kopfes eine ebenso große Revolution auszulösen, wie es einst in der Benutzung des Körpers geschah, als Hans Mohl 1970 die Trimm-dich-fit-Bewegung annoncierte.

          Es ist traurig zu sehen, wie schlecht eine alternde Gesellschaft immer noch über ihr Hirn denkt: Immer noch glauben Menschen, was sie einst in der Schule lernten: dass das Hirn, ähnlich wie das Skelett, nach dem zwanzigsten Lebensjahr sich nicht mehr modifziere. Heute wissen wir, dass es ähnlich einem Muskel durch entsprechende Beanspruchung bis ins hohe Alter leistungsfähig bleiben kann, sich sogar neuroanatomisch und funktional erweitern, ja verjüngen kann. Und dabei, gerade im Bereich der gesammelten Erfahrungen, enorm stabil ist. Das heißt nicht, dass das Gehirn nicht altert und auch langsamer in seiner Verarbeitungsgeschwindigkeit wird. Aber längst nicht in den Dimensionen, die in der Gesellschaft mehrheitlich noch immer unterstellt wird. Im Gegenteil, wir wissen heute, dass negative Selbstbilder im Hirn genau das hervorrufen, was sie unterstellen: Vergesslichkeit, Verflachung und Kreativitätsverlust.

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          Zum Arbeiten und Lernen hat der junge Atzel keine Lust, zum Essen, Trinken und Ausruhen dagegen sehr, und eines Tages ist die Sehnsucht nach der Welt, die ihm seine Kinderfrau mit ihren Geschichten vom Paradies er\u00f6ffnet hatte, so \u00fcberm\u00e4chtig, dass er sich auf sein Bett legt und hofft, tot zu sein. Denn dann, so denkt er, werde er an jenen Ort kommen, wo man sich nach den Worten der Kinderfrau niemals anstrengen m\u00fcsse: \u201eIm Paradies esse man Ochsenbraten und Walfleisch, man trinke den Wein, den Gott f\u00fcr die Gerechten vorgesehen habe, man schlafe bis in den Tag hinein, und man habe keine Verpflichtungen.\u201c<\/p>\n\n

          Was soll man da machen? Atzels Familie, allen voran sein Vater und seine verzweifelte Braut Aksah, versuchen es mit Bitten und guten Argumenten, aber Atzel ist nicht davon abzubringen, eigentlich tot zu sein, und fordert, dass man ihn endlich begrabe, damit er ins Paradies eingehen k\u00f6nne. Endlich zieht Atzels Vater einen Spezialisten hinzu. Und der verspricht ihm, den jungen Taugenichts in acht Tagen zu heilen, \u201eaber unter einer Bedingung: Sie m\u00fcssen tun, was ich Ihnen sage, egal wie seltsam es Ihnen vorkommen mag.\u201c<\/p>\n\n

          Wie konnte es nur so weit kommen?<\/h2>\n\n

          Atzels Geschichte ist eine von sieben, die der polnisch-amerikanische Schriftsteller Isaac Bashevis Singer in dem explizit f\u00fcr Kinder geschriebenen Band \u201eZlateh die Gei\u00df\u201c versammelt hat. Sie spielen s\u00e4mtlich in Singers ostj\u00fcdischer Heimat, und der Autor, der 1978 im amerikanischen Exil mit dem Literaturnobelpreis<\/a> ausgezeichnet wurde, weist in seinem Vorwort darauf hin, dass er von einer versunkenen Zeit erz\u00e4hlt: \u201eIm wirklichen Leben gibt es viele der Menschen nicht mehr, die ich beschreibe, aber f\u00fcr mich bleiben sie lebendig.\u201c<\/p>\n\n

          Singer spricht von \u201eihrer Weisheit, ihren seltsamen Glaubensvorstellungen\u201c und schlie\u00dflich von \u201eihrer Narretei\u201c, und dass er diese drei Dinge sprachlich auf engem Raum miteinander verschr\u00e4nkt, weist auf alle sieben Erz\u00e4hlungen voraus. Da ist etwa ein gewisser Schlemiel, der zu Hause auf das Kind und den Hahn aufpassen soll, w\u00e4hrend seine Frau auf dem Markt ihre Waren verkauft, und dem alles misslingt, bis er aus Angst vor dem Schelten seiner Frau sterben m\u00f6chte. Der Topf mit der frischen Marmelade kommt ihm gerade recht, denn den hatte seine Frau zuvor als giftig bezeichnet, um ihn am Naschen zu hindern. Am Ende hat das Kind eine Beule, der Hahn ist fort, und der Marmeladentopf ist leer, die Frau schilt, und Schlemiel ist aus den wunderbarsten Tr\u00e4umen in die h\u00e4ssliche Realit\u00e4t erwacht. Dann aber legen die Nachbarn, die das Elend nicht mit ansehen k\u00f6nnen, zusammen und spenden dem Paar Marmelade und Apfelwein, und die Weisen des Dorfs kommen zusammen und gr\u00fcbeln dar\u00fcber nach, wie es so weit kommen konnte \u2013 so enden die meisten Geschichten des Bandes, und fast immer finden die Weisen eine aberwitzige L\u00f6sung in einer Traumlogik, auf die man selbst nicht verfallen w\u00e4re.<\/p>\n\n

          Damit das Dorf gr\u00f6\u00dfer aussieht<\/h2>\n\n

          Da ist etwa ein \u00e4u\u00dferst schlichter Br\u00e4utigam aus einem entfernten Dorf, der alles w\u00f6rtlich nimmt, jede Situation missversteht und ebendarum die Geschenke seines Schwiegervaters eines nach dem anderen verschusselt oder verdirbt. Die Weisen kommen zu dem wunderbaren Schluss: Schuld ist die Landstra\u00dfe zwischen den D\u00f6rfern der Liebenden, also sollen sie rasch heiraten, damit der Spuk ein Ende hat. Das hat er dann auch, denn der junge Ehemann, so kann man sich die Geschichte weiterspinnen, steht von nun an unter der liebevollen Bewachung seines Schwiegervaters, der ihn vor den gr\u00f6\u00dften Torheiten bewahrt.<\/p>\n\n

          (======================= Linkliste =======================)<\/p>\n\n

          Diese Mehrdeutigkeit, dieser Perspektivenwechsel im Gewand strengster Logik macht den Zauber dieser Geschichten aus. Und das besonders dort, wo sie von Narren handeln, von Tr\u00e4umern, die sich einer Vorstellung von der Welt hingeben, die sehr abweicht von der \u00fcblichen: Wer lang genug in den Schnee schaut, wie die Weisen aus dem ber\u00fchmten ostj\u00fcdischen Schilda-Pendant namens Chelm, der sieht darin Silber, Perlen und Diamanten. Und \u00fcberlegt schon mal, wie er den damit zu erzielenden Reichtum ausgibt: F\u00fcr neue Brillen, sagt einer, solche n\u00e4mlich, die das Dorf gr\u00f6\u00dfer aussehen lassen, als es in der langweiligen Wirklichkeit ist.<\/p>\n\n

          Mit dem irdischen Dasein kann kein Paradies mithalten<\/h2>\n\n

          Das schmale Buch, urspr\u00fcnglich 1966 erschienen und sp\u00e4ter mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, verdankt sich einer Zusammenarbeit von Singer mit dem Zeichner Maurice Sendak, dessen Familie ebenfalls ostj\u00fcdische Wurzeln hat. Sendak, der 1963 mit \u201eWo die wilden Kerle wohnen\u201c einen Welterfolg erzielt hatte, f\u00fcgte Singers Geschichten Zeichnungen hinzu, die den vers\u00f6hnlichen Ton des Texts zwar aufnehmen, aber eine Portion Skepsis in die Gesichter der abgebildeten Menschen malen. Wenn sich etwa vor dem jungen Brautpaar ungeahnte Hindernisse auft\u00fcrmen, schluchzt die Braut mit niedergeschlagenen Augen, der Br\u00e4utigam schaut erschrocken, die drei \u00c4lteren aber tragen jenen Ernst, der Sorge mit Pragmatismus verbindet. Nur im Hintergrund blickt eine Ahnin ver\u00e4chtlich auf eine neue Generation, die so gar nichts hinbekommt.<\/p>\n\n

          Jetzt legt der Aladin Verlag, der Sendaks B\u00fccher ebenso beharrlich wie liebevoll wieder ans deutschsprachige Publikum bringt, das Buch in einer souver\u00e4nen Neu\u00fcbersetzung von Mirjam Pressler vor. Und macht damit ein Werk von hoher Sch\u00f6nheit zug\u00e4nglich, das auch nach den Verheerungen des zwanzigsten Jahrhunderts, die gerade Singers Heimat entsetzlich trafen, fortw\u00e4hrend davon spricht, dass kein Paradies mit dem irdischen Dasein mithalten kann. Nicht nur der junge Atzel w\u00fcrde das am Ende unterschreiben.<\/p>\n", "last_publication": "2017-09-15T13:13:31Z", "newsroom_sort_date": "2017-09-15T13:08:15.095Z", "persons": ["Isaac Bashevis Singer", "Maurice Sendak", "Isaac B. Singer"], "teaser": "Die Kindergeschichten von Isaac B. Singer feiern das Leben in einer verlorenen Welt. 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          Um 6.55 Uhr sendet das Armband die Schlafstatistik an den Wecker und an die Kaffeemaschine. Die Tiefschlafphase endet in sieben Minuten, der Wecker klingelt um 7.03 Uhr. Der Kaffee ist heute eine mittelstarke R\u00f6stung aus dem Hochland Ecuadors. Der K\u00fchlschrank schiebt die Brombeermarmelade raus, diese Kombination hatte sich in den vergangenen Jahren signifikant als leistungsf\u00f6rderlich und aktivit\u00e4tsstimulierend erwiesen an vergleichbaren Sp\u00e4tsommertagen mit mittlerer Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit und einer gewissen Regenwahrscheinlichkeit.<\/p>\r\n\r\n

          Von den Regressionen, Progressionen und Zeitreihenanalysen bekomme ich nichts mit. Ich lese sogar noch eine Zeitung auf Papier, das bekomme den Augen besser, sagt die Brille. Meine ironische, romantische Viertelstunde. Outlook wertet derweil die Termine aus. Es erkennt anhand des Schriftverkehrs zwei Gespr\u00e4chstermine von gewisser formeller Bedeutung. Der Kleiderschrank rumpelt. Eine vorgebundene Krawatte \u2013 ein Enten-Motiv, gem\u00e4\u00df dem im Outlook festgeschriebenen Zielort \u201eHotel Jagdhaus Wiese\u201c, Sauerland \u2013 und blau-beige Kleidung aus leichter Baumwolle liegen nun bereit. Die Transpirationsstatistik war nicht gut zuletzt, das System setzt bei den Stoffen an.<\/p>\r\n\r\n

          Weil die Wetterdaten 70 Prozent Regenwahrscheinlichkeit f\u00fcr den Sauerlandkreis am Nachmittag vorhersagen, und weil ein Gro\u00dfteil der Besucher des Jagdhauses Wiese zuletzt dort auch Spazierg\u00e4nge unternommen hatten, liegt auch schon ein Schirm da. Ich lasse ihn liegen, gehe raus und h\u00f6re noch, wie sich das Fenster schlie\u00dft, denn der Wind nimmt jetzt zu, und das bekommt den Zitronen im Wintergarten nicht gut, die endlich reif werden sollen, und ich hatte dem Klimasystem gesagt: Es ist wichtig, dass es den Zitronen gutgeht.<\/p>\r\n\r\n

          (======================= Bild =======================)<\/p>\r\n\r\n

          Nikotingehalt auf Basis meiner Herzwerte<\/h2>\r\n\r\n

          Das Auto hat Bus und Bahn l\u00e4ngst abgel\u00f6st. Die Deutsche Bahn<\/a> wurde in den Maghreb verkauft, wo man an so etwas noch glaubt; nun fahren die Z\u00fcge durch die W\u00fcste. Der datenoptimierte Individualverkehr, mit einer Menge \u201eSharing\u201c, war hierzulande \u00f6kologisch \u00fcberlegen. Ich habe sogar noch ein eigenes Auto, wegen der Arbeit. Es f\u00e4hrt mit den anderen \u00fcber die Stra\u00dfen wie Gondeln \u00fcber die Kan\u00e4le. Ferngesteuert und wegoptimiert, sie sind rund wie Autoscooter, innen B\u00fcros, Schlafzimmer oder Heimkinos, oder Sammeltaxis; die halten per Klick.<\/p>\r\n\r\n

          Das Auto bietet sch\u00f6nen Komfort, wie in der Businessclass. Mein Auto ist gro\u00df, denn ich brauche eine Liege und einen Schreibtisch. Ich bin Funktion\u00e4r auf einflussreichem Posten. Das Auto f\u00e4hrt jetzt von allein los. Heute zwei Stunden, ich lese vorbereitende Texte, und schaue aus dem Fenster auf gro\u00dfe Windr\u00e4der und sehr gro\u00dfe Windr\u00e4der und Wald. Das Auto h\u00e4lt einmal zum Stromtanken an, dort, wo die Wartezeit kurz ist und der Preis g\u00fcnstig, es bezahlt mit meiner Kreditkarte. Ich gehe kurz an die Sonne raus und rauche meine Zigarette, die einen optimierten Nikotingehalt auf Basis meiner Herzwerte und eine Geschmacksrichtung von Apfel und Menthol auf Basis der Geschmackspr\u00e4ferenzen enth\u00e4lt, wie sie Menschen und insbesondere M\u00e4nner meines Alters und meines Bildungsgrades in vergleichbaren Situationen eben haben, beruflich und montags und vormittags. Das alles ist zugegebenerma\u00dfen etwas albern, aber auch zeitgem\u00e4\u00df und praktisch, und man gew\u00f6hnt sich schnell daran. Das Auto f\u00e4hrt dann weiter auf dem schnellsten Weg auf der Basis von Stau- und Wetterdaten, historischer und gegenw\u00e4rtiger Datenabgleiche. Alle Sorgen von Autofreiheitsmobilisten waren unbegr\u00fcndet: Seitdem wir das Lenkrad nicht mehr in den H\u00e4nden halten, sondern gefahren werden, f\u00fchlt es sich gar nicht an wie \u201efremdgesteuert\u201c, sondern wie \u201enoch freier\u201c, auch wenn wir das anders bef\u00fcrchtet h\u00e4tten.<\/p>\r\n\r\n

          Personalisiertes aus dem Radio<\/h2>\r\n\r\n

          Es ist Zeit f\u00fcr Bildung, f\u00fcr die Vorbereitung. Ein Podcast zum Thema des Meetings, den das Informationsmanagementsystem auf Basis der Durchschnittsbewertung schnell herausgesucht hat, l\u00e4uft zeitgerecht \u00fcber die Lautsprecher. Man muss sie nicht sehr laut stellen, denn die Stra\u00dfenger\u00e4usche werden vom Audiosystem herausgefiltert, und es ist sonst ganz still im Auto. Ich lese die Tageslosung und organisiere ein bisschen meinen Abend \u00fcber mein Reiseprofil auf Tinder. Wisch und weg; ein sch\u00f6nes Ritual aus der alten Zeit. Es hat sich auf vielen Ebenen durchgesetzt. Was st\u00f6rt oder h\u00e4sslich ist: einfach wegwischen. Als ich meiner Nichte ein altes Foto von Uropa gezeigt habe, schwarzwei\u00df im Mahagonirahmen, hat sie den Daumen angesetzt und nach rechts gewischt.<\/p>\r\n\r\n

          Der Termin um 11 Uhr ist ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Wasserthematik in Gro\u00dfst\u00e4dten in Zeiten der Klimakatastrophe, eine Delegation aus Anatolien ist zu Gast. Es ist ein warmer Empfang, und anschlie\u00dfend gehen wir im Nieselregen spazieren; leider hatte ich keinen Schirm eingesteckt.<\/p>\r\n\r\n

          Im Radio auf der R\u00fcckfahrt laufen individualisierte Nachrichten; ich pers\u00f6nlich interessiere mich sehr f\u00fcr Vietnam, Mexiko, islamistische Terroranschl\u00e4ge, Yoga, Passionsmusik mit Oboe und die Zweite Bundesliga. Auch ist mir Schlaf wichtig. Powernapping geht hier gut. Mein Puls ist etwas \u00fcberh\u00f6ht in letzter Zeit, auch verglichen mit vergleichbar alten M\u00e4nnern mit vergleichbaren Interessen. Letztlich sind die Systeme aber noch \u00fcberfordert, eine ad\u00e4quate Probleml\u00f6sungsstrategie zu finden. Der Arzt wusste auch nicht weiter, wie auch. Weniger Nikotin, Tannenbaum\u00f6l im Duftbaum, die milde R\u00f6stung am Morgen und stetiger F\u00fcnfminutenschlaf am fr\u00fchen Nachmittag sind derweil die Empfehlungen; und sicher wird es bald auch helfen.<\/p>\r\n\r\n

          Schlafklima zitronenfreundlich herunterreguliert<\/h2>\r\n\r\n

          Urlaub war auch lange nicht. Personen in vergleichbaren Lebenssituationen h\u00e4tten sich f\u00fcr eine Flugreise nach Island entschieden, sagt mir das System auf Nachfrage: Halbpension, Leihbademantel, und jederzeitiger Zugang zum warmen Geysir. Ferner haben vergleichbare Manager dort den neuen Managementratgeber \u201eIch habe Hirn, ich will hier raus\u201c und das Standardwerk \u201eDas ersch\u00f6pfte Selbst\u201c (Campus-Verlag) gelesen sowie den Z\u00fcricher Regionalkrimi \u201eDas Ende vom Lied\u201c (Nagel & Kimche). Ich best\u00e4tige schnell mit einem Klick, dass auch ich das alles will, n\u00e4chste Woche.<\/p>\r\n\r\n

          Die freien und hinzugewonnenen Hirnkapazit\u00e4ten nutze ich \u00fcberdies f\u00fcr stundenlangen Austausch mit meinen 649 Freunden auf Egogram, dem Social Network, das sich letztlich durchgesetzt hat. Hier darf man nur Selfies und Videobotschaften posten, die h\u00f6chstens 10 Sekunden lang sind und die sich nach einer Minute automatisch l\u00f6schen. Dann macht es \u201eplop\u201c, man kann das Ger\u00e4usch aber per doppeltes Augenzwinkern ausstellen. In einer privaten, kleinen Whatsapp-Gruppe mache ich mit alten Freunden aus der Warcraft-Gruppe \u00fcberdies gern Witze \u00fcber die Fu\u00dfballspiele vom Wochenende. Es kursieren dort Kurzvideos von den d\u00fcmmsten R\u00fcckpass- und Stoppfehlern, k\u00f6stlich! Ach, als wir noch spielten.<\/p>\r\n\r\n

          Die Systeme wissen, was mir und meinesgleichen guttut. Am fr\u00fchen Abend h\u00e4lt der Wagen kurz bei \u201eDa Enzo\u201c, wo Giovanni schon ein leichtes Nudelgericht bereitgestellt hat, das sich mit dem Workout am Abend vertr\u00e4gt. Meine historischen Muskelzuwachsdaten haben einen Trainingsschwerpunkt auf Trizeps und R\u00fcckenlende induziert. Danach Sauna, aber nicht zu lang, sagt die Auswertung der Datenbanken von evidenzbasierten epidemiologischen Studien.<\/p>\r\n\r\n

          Dann gehe ich nach Hause. Das Hausklima ist schon schlafoptimiert, aber zitronenfreundlich herunterreguliert. Dann gibt es noch einen Grund zur Freude: Die drohnenbasierte Vogelnestkamera hat tags\u00fcber die jungen Meisen \u201egestreamt\u201c \u2013 oder wie sagt man in solch einem Fall? \u2013, f\u00fcr die ich mich seit Wochen sehr interessiere. Als sie einen Regenwurm geliefert bekamen von ihrer Meisenmama, darauf fokussierte die fledermausleise Kamera extrem, so dass man ihre freudigen Blicke gut sehen konnte und das Gl\u00e4nzen in ihren sch\u00f6nen Meisenaugen.<\/p>\r\n\r\n

          Die Individualit\u00e4t meiner Bed\u00fcrfnisse ist atemberaubend!<\/p>\r\n\r\n

          Sie wird stets best\u00e4tigt und aktualisiert durch einen Abgleich mit Millionen anderen Bed\u00fcrfnisindividualit\u00e4ten, oder wie sagt man? Der gute sprachliche Ausdruck war \u00fcbrigens nie meine St\u00e4rke, und ich f\u00fcrchte, es wird nicht besser in diesen Jahren. Aber selbst Fremdsprachen sind ja heute nicht mehr so karrierewichtig, weil die Simultan\u00fcbersetzungen in 164 Sprachen reibungslos funktionieren; sie gehen direkt in die Earphones des anderen, und das sogar mit meiner Stimme und Tonalit\u00e4t.<\/p>\r\n\r\n

          Und nun, im Bett, danke ich \u00fcber diese technische Entwicklung nach. Und hier sind meine \u00dcberlegungen: Die technische Revolution, die wir bewundern, ist gespeist von Daten. Sie kommen zum einen aus Messungen gegenw\u00e4rtiger Ph\u00e4nomene: Stau, Wetter, Wind, Kurse und Frequenzen. Sie kommen aus Aufzeichnungen \u00fcber unser vergangenes Verhalten. Die Daten werden verbunden mit empirischem und statistischem Wissen \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge der Dinge. Die Rechner vergleichen, halten Variablen konstant und regressieren, und so l\u00e4sst sich wissenschaftsbasiert alles optimieren, was wir eben optimieren m\u00f6chten: Gesundheit, sportlicher Erfolg, Finanzen, Sch\u00f6nheit und Ansehen, die Tomatenernte auf dem Balkon. Der Kern dieser Revolution ist der st\u00e4ndige Vergleich und Abgleich. Daf\u00fcr saugen Sensoren \u00fcberall Daten ab. Aus dem Blut und aus dem Gehirn, aus dem Browser und aus dem Himmel, aus unseren Wegen und Eink\u00e4ufen, um morgen das zu servieren, was wir gestern interessant fanden. Das macht die Welt aber nur in dem Ma\u00df komfortabler, in dem wir morgen noch dieselben oder zumindest \u00e4hnliche Interessen haben wie gestern. Sonst wird es langweilig.<\/p>\r\n\r\n

          Anarchie der Algorithmen oder Tyrannei der Kontrolle?<\/h2>\r\n\r\n

          Und es ist immer noch nicht bewiesen, dass Computer ein Talent daf\u00fcr haben, aus Informationen Schlussfolgerungen \u00fcber unsere wirkliche Motivation zu ziehen. Sie schlagen uns ernsthaft das vor, was wir vorgestern interessant fanden, und verstehen nicht im Geringsten, warum. Leider vertrauen wir den Computern zu sehr. Sie wissen nichts von morgen und vom Innen. Seit dem Mittelalter haben wir den Kirchen zu sehr vertraut, seit der Franz\u00f6sischen Revolution den Menschen und nun der K\u00fcnstlichen Intelligenz \u2013 seltsamer Euphemismus!<\/p>\r\n\r\n

          Wenn wir zu sehr auf Roboter h\u00f6ren, m\u00fcssen wir uns letztlich auch nicht wundern, wenn wir den Robotern \u00e4hnlich und eines Tages durch sie ersetzt werden.<\/p>\r\n\r\n

          (======================= Linkliste =======================)<\/p>\r\n\r\n

          Wie andere zuvor, bringt auch diese industrielle Revolution eine humane und eine tyrannische Entwicklungsperspektive. Was die Arbeitswelt angeht, kann es einerseits sein, dass wir viel Zeit gewinnen und am Ende weniger Energie in Arbeiten stecken m\u00fcssen, die uns nicht wichtig sind. Aber es kann auch sein, dass wir noch viel mehr Dinge tun, die uns eigentlich gar nicht wichtig sind (\u201eEntfremdung\u201c). Vielleicht geraten wir derzeit in einen selbstverst\u00e4rkenden Strudel des Konsums und des permanenten Austauschs \u00fcber Konsumerlebnisse, in dem wir Gesehenwerden mit Anerkennung verwechseln. Man muss nicht lange studiert haben, um zu sp\u00fcren, dass das gef\u00e4hrlich ist. All diese Apps und Portale und Quatsch-Events m\u00fcssen dann letztlich auch noch von Menschen programmiert und mit \u201eContent\u201c gef\u00fcllt werden, was manchen dieser Dienstleistungsarbeiter wiederum sinnlos erscheint. Eine Dystopie lautet: Anarchie der Algorithmen. Die andere: Tyrannei der Kontrolle \u2013 etwa mit Ess- und Genussverboten, solchen von Nikotin und langen Spazierg\u00e4ngen in der Sonne f\u00fcr helle Hauttypen. Auch daf\u00fcr sind die Daten zu haben.<\/p>\r\n\r\n

          Der Blick ins Auge des anderen beh\u00e4lt seinen Reiz. Und sehen Sie all diese kleinen Blumenl\u00e4den, die Foodtrucks, den Zirkus? Das gibt es noch, weil wir Menschen eigensinnig sind. Es m\u00fcsste doch zu sehr an die DDR erinnern, wenn wir behaupteten, wir w\u00e4ren gl\u00fccklich bewegungslos und fremdgesteuert. Die Zitronen wachsen, weil sie es wollen.<\/p>\r\n\r\n

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WIR BEI FRAUNHOFER BIETEN IHNEN AB SOFORT EINE SPANNENDE T\u00c4TIGKEIT IM BEREICH TECHNISCHE WEITERBILDUNG ALS\n\n \n\n \n \n\n \n\n \n WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN / WISSENSCHAFTLICHER MITARBEITER \n\n ALS KURSLEITERIN / KURSLEITER \n\n \n\n \n \n\n \n\n \n Das Fraunhofer Institut f\u00fcr Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung sucht zur Erweiterung des Teams im Bereich \u201eWeiterbildung und Technologietransfer\u201c zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Termin eine Kursleiterin / einen Kursleiter.\n\n Was Sie mitbringen\n\n \n\n \t Sie haben ein abgeschlossenes ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium \n\t Sie haben bereits Kenntnisse im Bereich der Faserverbundkunststoffe \n\t Sie verf\u00fcgen \u00fcber didaktisch-methodisches Geschick \n\t Sie punkten mit Teamgeist und verf\u00fcgen \u00fcber ein ausgepr\u00e4gtes Organisations- und Kommu\u00adnika\u00adtions\u00adgeschick \n\t Sie zeigen ein hohes Ma\u00df an Eigeninitiative, Flexibilit\u00e4t, Durchsetzungsverm\u00f6gen und Einsatz\u00adbereit\u00adschaft \n\t Sie arbeiten selbstst\u00e4ndig, strukturiert und pr\u00e4zise \n\t Sie sind im Umgang mit Kunden zielsicher und gewandt \n\t Sie besitzen ein ausgepr\u00e4gtes Interesse an der Weiterentwicklung von Technologien \n\t Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift runden Ihr Profil ab \n\n\n Da die Lehrg\u00e4nge sowohl im Inland als auch im Ausland stattfinden, ist die T\u00e4tigkeit mit einem hohen Anteil an Dienstreisen verbunden.\n\n Was Sie erwarten k\u00f6nnen\n\n \n\n \t Sie werden im Bereich der technischen Weiterbildung zum Thema Faserverbundtechnologie t\u00e4tig sein und Lehrg\u00e4nge f\u00fcr verschiedene Zielgruppen (von der Werkerin / vom Werker bis zum technischen Ent\u00adschei\u00addungs\u00adpersonal) in Theorie und Praxis durchf\u00fchren \n\t Sie akquirieren und bearbeiten nationale und inter\u00adnationale Projekte von \u00f6ffentlichen und indus\u00adtriellen Auftrag\u00adgebern \n\t Sie verfassen Berichte, Pr\u00e4sentationen und Publikationen in deutscher und englischer Sprache \n\t Sie arbeiten mit einem engagierten Team zusammen \n\t Sie erwartet Raum f\u00fcr eigenverantwortliches Arbeiten und kreatives Mitgestalten \n\t Sie bekommen pers\u00f6nliche Entwicklungsm\u00f6glichkeiten durch Weiterbildungsma\u00dfnahmen \n\t Sie erwartet ein angenehmes Arbeitsklima bei der Teamarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus unter\u00adschied\u00adlichen Fachbereichen \n\n\n Im Rahmen der Work-Life-Balance bieten wir Ihnen vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten wie z. B. flexible Arbeitszeiten und Unterst\u00fctzung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. \n\n Anstellung, Verg\u00fctung und Sozialleistungen basieren auf dem Tarifvertrag f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst (TV\u00f6D). Zus\u00e4tzlich kann Fraunhofer leistungs- und erfolgsabh\u00e4ngige variable Verg\u00fctungsbestandteile gew\u00e4hren. \n\n Die Stelle ist vorerst auf drei Jahre befristet. \n\n Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern.\n\n Fraunhofer ist die gr\u00f6\u00dfte Organisation f\u00fcr anwen\u00addung\u00adsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungs\u00adfelder richten sich nach den Bed\u00fcrf\u00adnissen der Menschen: Gesund\u00adheit, Sicher\u00adheit, Kommuni\u00adkation, Mobilit\u00e4t, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir er\u00f6ffnen neue Wege.\n\n Bitte bewerben Sie sich mit der Kennziffer IFAM-2017-42 online unter: https://recruiting.fraunhofer.de/Vacancies/33579/\n\n Description/1?customer=STANDARD\n\n Fragen zu dieser Position beantwortet Ihnen gern: \n\n Renate Bartschat\n\n Telefon: +49 421 2246-317 \n\n Informationen \u00fcber das Institut finden Sie im Internet unter:\n\n http://www.ifam.fraunhofer.de\n\n \n\n \n\n Trainer Trainerin Coach Coaching Ingenieur Ingenieurin Faserverbundkunststoffe Kunststofftechnik Kunststofftechniker Naturwissenschaftler Naturwissenschaftlerin Naturwissenschaften Chemiker Chemikerin Physiker Physikerin Physik Chemie Dozent Dozentin Lehrgang Lehrg\u00e4nge technische Weiterbildung Oberfl\u00e4chentechnik Oberfl\u00e4chenchemie Lehrgangsleiter Lehrgangsleiterin Lehrgangsleitung", "doc_type": "job", "author": "Fraunhofer-Institut f\u00fcr Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM", "last_publication": "2017-09-11T00:00:00Z", "url": "http://stellenmarkt.faz.net/job/wissenschaftliche-mitarbeiterin-wissenschaftlicher-mitarbeiter-als-kursleiterin-kursleiter.127825635.html?jw_chl_seg=FAZ&feed=premium", "section": "feuilleton", "title": "Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter als Kursleiterin/Kursleiter", "content_state": "public", "last_crawled": "2017-09-20T00:00:26Z", "published": "2017-09-11T00:00:00Z", "date": "2017-09-11T00:00:00Z", "first_publication_date": "2017-09-11T00:00:00Z", "doc_id": "127825635_feuilleton"}, {"body": "FRAUNHOFER-INSTITUT F\u00dcR FERTIGUNGSTECHNIK UND ANGEWANDTE MATERIALFORSCHUNG IFAM\n\n \n\n \n\n \n FORSCHUNG IST IHR THEMA? WIR BEI FRAUNHOFER BIETEN IHNEN AB SOFORT EINE SPANNENDE T\u00c4TIGKEIT IM BEREICH KLEBTECHNISCHE WEITERBILDUNG ALS KURSLEITERIN / KURSLEITER!\n\n \n\n \n \n\n \n\n \n WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN / WISSENSCHAFTLICHER MITARBEITER \n\n ALS KURSLEITERIN / KURSLEITER KLEBTECHNISCHE WEITERBILDUNG\n\n \n\n \n \n\n \n\n \n Das Fraunhofer Institut f\u00fcr Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung sucht zur Erweiterung des Teams im Bereich \u201eWeiterbildung und Technologietransfer\u201c zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Termin eine Kursleiterin / einen Kursleiter.\n\n Was Sie mitbringen\n\n \n\n \t Sie haben ein abgeschlossenes Studium der Chemie (Master of Science) \n\t Sie haben bereits Kenntnisse im Bereich der Klebtechnik bzw. besitzen eine hohe Motivation, sich in neue Thematiken einzuarbeiten \n\t Sie verf\u00fcgen \u00fcber didaktisch-methodisches Geschick \n\t Sie punkten mit Teamgeist und verf\u00fcgen \u00fcber ein ausgepr\u00e4gtes Organisations- und Kommu\u00adnikations\u00adgeschick \n\t Sie zeigen ein hohes Ma\u00df an Eigeninitiative, Flexibilit\u00e4t, Durchsetzungsverm\u00f6gen und Einsatz\u00adbereit\u00adschaft \n\t Sie arbeiten selbstst\u00e4ndig, strukturiert und pr\u00e4zise \n\t Sie sind im Umgang mit Kunden zielsicher und gewandt \n\t Sie sind im Zuge von Lehrg\u00e4ngen im In- und Ausland zu mehrt\u00e4gigen Reisen bereit \n\t Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift runden Ihr Profil ab \n\n\n Was Sie erwarten k\u00f6nnen\n\n \n\n \t Sie werden im Bereich der klebtechnischen Weiterbildung t\u00e4tig sein und Lehrg\u00e4nge mit dem Schwer\u00adpunkt Klebtechnik durchf\u00fchren, sowohl f\u00fcr Werkerinnen / Werker als auch f\u00fcr technisches Entschei\u00addungs\u00adpersonal \n\t Sie akquirieren und bearbeiten Projekte von \u00f6ffentlichen und industriellen Auftraggebern \n\t Sie verfassen Berichte, Pr\u00e4sentationen und Publikationen in deutscher und englischer Sprache \n\t Sie arbeiten mit einem engagierten Team zusammen \n\t Sie erwartet Raum f\u00fcr eigenverantwortliches Arbeiten und kreatives Mitgestalten \n\t Sie bekommen pers\u00f6nliche Entwicklungsm\u00f6glichkeiten durch Weiterbildungsma\u00dfnahmen \n\t Sie erwartet ein angenehmes Arbeitsklima bei der Teamarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus unter\u00adschied\u00adlichen Fachbereichen \n\n\n Im Rahmen der Work-Life-Balance bieten wir Ihnen vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten wie z. B. flexible Arbeitszeiten und Unterst\u00fctzung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. \n\n Anstellung, Verg\u00fctung und Sozialleistungen basieren auf dem Tarifvertrag f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst (TV\u00f6D). Zus\u00e4tzlich kann Fraunhofer leistungs- und erfolgsabh\u00e4ngige variable Verg\u00fctungsbestandteile gew\u00e4hren. \n\n Die Stelle ist vorerst auf drei Jahre befristet. \n\n Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern.\n\n Fraunhofer ist die gr\u00f6\u00dfte Organisation f\u00fcr anwen\u00addung\u00adsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungs\u00adfelder richten sich nach den Bed\u00fcrf\u00adnissen der Menschen: Gesund\u00adheit, Sicher\u00adheit, Kommuni\u00adkation, Mobilit\u00e4t, Energie und Umwelt. 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Mit Gro\u00dfger\u00e4ten wie der Neutronenquelle BER II und der Photonenquelle BESSY II steht den Forschern/-innen eine exzellente Infrastruktur mit einzigartigem Probenumfeld zur Verf\u00fcgung, die zugleich Anziehungspunkt f\u00fcr Gastwissenschaftler/innen aus aller Welt ist. Das HZB verf\u00fcgt \u00fcber ein Budget von mehr als 150 Mio. Euro im Jahr. Mit seinen 1.100 Besch\u00e4ftigten kooperiert es mit \u00fcber 400 nationalen und internationalen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.\n \n // Zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt ist die Position\n \n DER WISSENSCHAFTLICHEN GESCH\u00c4FTSF\u00dcHRERIN /\n DES WISSENSCHAFTLICHEN GESCH\u00c4FTSF\u00dcHRERS \n \n zu besetzen.\n \n // Der/Die k\u00fcnftige wissenschaftliche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer/in repr\u00e4sentiert das Zentrum und seine Forschung nach au\u00dfen, insbesondere an der Schnittstelle von Wissenschaft, \u00d6ffentlichkeit und Politik, ist mit dem deutschen und internationalen Wissenschaftssystem gut vertraut und unternehmerisch orientiert. Sie/Er betreibt zudem die strukturelle Entwicklung und programmatische Weiterentwicklung des Zentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern. Gemeinsam mit dem administrativen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer sorgt er/sie f\u00fcr den nachhaltigen Erfolg des Zentrums.\n \n / Vorrangige Aufgaben der neuen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung sind die strategische und programmatische Ausrichtung des HZB auf die Erforschung komplexer Materialsysteme f\u00fcr die Energiewandlung, -speicherung und -effizienz in Kombination mit dem Betrieb und der Weiterentwicklung der Photonenquelle BESSY II als international attraktive Nutzeranlage. Im Rahmen der Neuausrichtung des Zentrums verantwortet sie/er bis 2019 auch den Betrieb der Neutronenquelle BER II einschlie\u00dflich der konzeptionellen Vorbereitung und anschlie\u00dfenden Realisierung des R\u00fcckbaus. Die Gestaltung der Programme erfolgt in enger Abstimmung mit den Forschungsbereichen Energie und Materie in der Helmholtz-Gemeinschaft.\n \n // Ein international anerkanntes wissenschaftliches Profil, vorzugsweise an der Schnittstelle zwischen Energieforschung und dem Betrieb einer Photonenquelle, ist ebenso erforderlich wie umfassende Managementerfahrungen bei der Gestaltung von komplexen Organisationen. Erfahrungen im Projektmanagement und im Betrieb und der Nutzung gro\u00dfer Forschungsinfrastrukturen auch auf internationaler Ebene, sind von Vorteil. Erwartet werden insbesondere die F\u00e4higkeit zur konzeptionellen Planung, Gestaltungs- und Durchsetzungsf\u00e4higkeit sowie Erfahrungen in der Talentrekrutierung und der internationalen Zusammenarbeit. Erwartet werden dar\u00fcber hinaus Kompetenzen in der Vermittlung von Forschung und Wissenschaft in die Gesellschaft. Die zu besetzende Position erfordert \u00fcberzeugende F\u00fchrungseigenschaften, Entscheidungskraft, Kontaktfreude nach au\u00dfen und innen sowie die Bereitschaft und F\u00e4higkeit zur Kommunikation und Motivation der Mitarbeiter/innen.\n \n // Die Bestellung erfolgt f\u00fcr die Dauer von f\u00fcnf Jahren. Eine Wiederbestellung ist m\u00f6glich. Die Position ist mit einer Verg\u00fctung entsprechend der W-Besoldung des Bundes verbunden. Zudem besteht die M\u00f6glichkeit einer leistungsorientierten Verg\u00fctung.\n \n // Die Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft engagieren sich f\u00fcr Chancengerechtigkeit und f\u00fcr die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bewerbungen von Frauen werden daher ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dft. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt ber\u00fccksichtigt.\n \n // F\u00fcr einen ersten Kontakt stehen Ihnen die Berater Prof. Dr. J\u00fcrgen Staupe und Simone Pfister, BELOW TIPPMANN & COMPAGNIE Personalberatung GmbH unter +49 (0)30-20 63 279-0 zur Verf\u00fcgung. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit entsprechenden Unterlagen bis zum 26.06.2017 ausschlie\u00dflich elektronisch (PDF) an den:\n \n Vorsitzenden des Aufsichtsrats\n der Helmholtz-Zentrum Berlin f\u00fcr Materialien und Energie GmbH\n Herrn Dr. Karl-Eugen Huthmacher - pers\u00f6nlich -\n im Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung , 53175 Bonn\n E-Mail: BewerbungHZB@bmbf.bund.de", "doc_type": "job", "author": "Helmholtz-Zentrum Berlin f\u00fcr Materialien und Energie GmbH", "last_publication": "2017-06-26T00:00:00Z", "url": "http://stellenmarkt.faz.net/job/wissenschaftliche-r-geschaeftsfuehrer-in.107816325.html?jw_chl_seg=FAZ&feed=premium", "section": "feuilleton", "title": "wissenschaftliche/r Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer/in", "content_state": "public", "last_crawled": "2017-09-20T00:01:14Z", "published": "2017-06-26T00:00:00Z", "date": "2017-06-26T00:00:00Z", "first_publication_date": "2017-06-26T00:00:00Z", "doc_id": "107816325_feuilleton"}], "numFound": 3}