06.11.2007 · Das Wintersemester hat begonnen. In den allermeisten Fächern an deutschen Universitäten heißt das: Die Erstsemester beginnen mit dem Bachelor-Studium. FAZ.NET untersucht, welche Studienwirklichkeit sich dahinter zeigt.
Das Wintersemester hat begonnen. In den allermeisten Fächern an deutschen Universitäten heißt das: Die Erstsemester beginnen mit dem Bachelor-Studium. Noch allerdings ist das für die meisten nur ein neuer Name. Welche Studienwirklichkeit sich dahinter zeigt, das versuchen wir in den kommenden Wochen herauszufinden.
An ganz verschiedenen Hochschulen und in ganz verschiedenen Studiengängen, von der Physik bis zu den Islamwissenschaften und den Ingenieursfächern, soll der Frage nachgegangen werden, was sich geändert hat durch die vielbeklagte „Verschulung“ des Studiums, seine „Modularisierung“, die Umstellung von Seminarscheinen auf „credit points“ und die Berechnung des Arbeitsaufwandes dafür in sogenannten „workloads“.
Hat sich überhaupt etwas geändert? Sind „Bachelor“ und „Master“ nur neue Etiketten? Wo liegen für wen die Stärken des geänderten Systems, wer trägt seine Schwächen? Den offiziellen Erläuterungen muss man misstrauen, aus Statistiken wird man nie erfahren, was an den Universitäten los ist. Wir ziehen die Anschauung vor Ort vor.