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Folgen der Finanzkrise Das System ist korrigierbar

 ·  Von der Krise des Finanzmarkts mag man zwar kaum mehr reden hören. Doch wir stehen nach wie vor in ihrem Bann. Ihre Gefahren sind gleichzeitig Chancen für das Finden neuer Wege.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (28)
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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 02.01.2013 15:47 Uhr

Issing behauptet "Das System ist korrigierbar" - Falsch

Issings „Leitgedanke“ Irrtümer eingestehen und korrigieren … gehört die Zukunft.“ Also müsste die EU zu flexiblen Wechselkursen zurückkehren. Aber das wäre das Gegenteil von Issing. So behauptete schon vor 20 Jahren ein EU-Generaldirektor, die im Wettbewerb der flexiblen Wechselkurse zurückgebliebenen EU-Südstaaten würden durch die gemeinsame Währung trotz fester Wechselkurse zu „Catchup-Staaten.“ Sie wurden es natürlich nicht, konnten es nicht werden. Aber der Schöpfer dieser These vom korrigierbaren System bietet heute eine Neuauflage an: Das System Euro sei durch die Rettungssysteme EFSF und ESM korrigerbar. Der Mann heisst Regling. Die zweite These ist natürlich so unsinnig wie die erste. Denn die verlorene Wettbewerbsfähigkeit von Griechenland (und anderen Euro-Staaten) kann nur realwirt-schaftlich korrigiert werden, also nur mit Hilfe flexibler Wechselkurse, also nicht durch Maßnahmen von EFSF oder ESM.

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Andreas Gehrmann

Naja,

das dieses System korrigierbar sein soll halte ich gelinde gesagt für einen Wunschtraum!
"Boston Consulting" ist das schon eher auf dem richtigen Weg: "Internationale Finanzwelt ist ein Schneeballsystem" (Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 27.12.2012). Der Zusammenbruch des Systems ist nur eine Frage der Zeit. Wir brauchen insbesondere ein anderes Geldsystem. Michael Kumhof und sein Kollege, Finanzexperten beim IWF, haben jüngst eine Studie zum Vollgeld (Irving Fisher u.a.) vorgelegt. Das Ergebnis ist beeindruckend!! Nachzulesen bei Handelsblatt vom 16.8.2012. Bei YT gibt es dazu auch Vorträge und Interviews hochrangiger Experten, auch Kumhof, unter "Monetative". Wir müssen endlich einsehen, dass wir das Monopol der Geldschöpfung wieder in die öffentliche, d.h. staatliche Hand legen. Solange das nicht passiert und die Geschäftsbanken Giralgeld in quasi beliebiger Höhe erzeugen, wird sich gar nichts ändern! Vollgeld ist aber nur der 1. Schritt, weitere müssen folgen!

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 29.12.2012 17:26 Uhr

Die wichtigste lehre begreift das Kapital nicht

Die Frage ist doch, in welche Richtung korrigiert wird. Welche Lehren werden gezogen? Und so wie die Dinge aussehen, begreift das Kapital die wichtigste Lehre aus der Geschichte, welche eine Geschichte von Klassenkämpfen ist, nicht: Rebellion ist gerechtfertigt. Und wo eine Gesellschaft sich nur ob des puren Machterhalts "korrigiert", wird die Rebellion unvermeidbar.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.01.2013 17:21 Uhr
Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 01.01.2013 17:21 Uhr

Kritische Masse

@Sedlaczek:Dass Sie schreiben „Ist ja alles richtig“,schafft bereits Nutzen.Vor nicht allzu langer Zeit hätten meine Beiträge hier in dieser Zeitung keinen Hund vor die Tür gelockt.Das zeitigt den Erfolg.Nicht den Meinigen,den der Wahrheiten.Und somit halte ich es für die denkbar schlechteste Zeit in Pessimismus oder Zynismus zu verfallen.Geduld und Willensstärke,Geisteskraft und Mut sind mehr denn je gefordert.Von all denen,die diese Verhältnisse nicht wünschen.Dass es z.B. in Frankfurt einer „Bürgeruniversität“ gelungen ist volle Säle zu bekommen für das Thema „Die Demokratie im Würgegriff der Finanzmärkte“,und,und das ist der Punkt,dass diese Bürger sich von den dort aufgefahrenen Experten nicht einschüchtern lassen,überraschte jeden–mich auch.Was uns sagt,dass die Massen eben nicht nur–und dies jetzt mal definitiv gegen den von mir oft bemühten Ortega y Gasset („Aufstand der Massen“) gerichtet–ihren „negativen Instinkten“ folgen,sondern eine durchaus „kritische Masse“ sein können.

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Stefan Sedlaczek

Ist ja alles richtig....

...nur, was nutzt es? Und so gerechtfertigt sie wäre (!), so vermeidbar ist die Rebellion offensichtlich schon. Es ist doch alles fest im Griff. Die Nomenklatura jongliert geschickt, was systemisch noch nicht ganz so perfekt ist. Ansonsten läuft der Laden und die Agenda wird Stück für Stück abgearbeitet. Was mit Blendwerk, Ökonomie und Psychologie nicht schon im Vorfeld an Rebellion vermieden wird, das richten Justiz, die Polizei, das Militär und nicht zuletzt die Psychiatrie schon. Ganz offensichtlich ist die Rebellion sehr wohl vermeidbar. "Das Kapital" und vor allem die politischen Nutznießer des Doppelspiels aus Kapitalismus und Etatismus haben viel dazugelernt. Der Klassenkampf fällt aus.

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Paul Banaschak

„Wenn aber die Freiheit verloren ist, dann ist alles verloren.“

Damit hat Karl Popper völlig recht - und nicht nur mit diesem Ausspruch. Auch seine Thesen über das wisschenschaftliche Arbeiten z.B. dass eine Falsifizierung genügt, um eine ganze Theorie zu widerlegen gilt nach wie vor.
Wenn die Wähler dies beherzigen, werden sie die jetzige Regierung in die Opposition schicken und die heutige Opposition ganz aus dem Bundestag werfen.
Wollen wir hoffen, dass die Wähler so vernünftig sind.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 29.12.2012 16:37 Uhr

"Bei Zahl gewinne ich, bei Kopf verlierst du"

Krise: für die einen die Gefahr, für die anderen die Gelegenheit. Es gibt nicht nur Zyklisches, sondern auch das sich ständig, zum Wohl oder Übel, entwickelnde. Wenn die weitere Bewegung deterministisch von Parametern abhängt, und in der Bewegung die Parameter wieder die alten Werte mal erreichen, dann wiederholt sich die frühere Bewegung, wieder und wieder. Sonst, geht es ad infinitum ohne Wiederholung. Ich meine, dieses System ist kaum korrigierbar: wir müssen auf den Abstürz warten, der den freien Fall beendet. Natürlich wird immer versucht, den Absturz zu gehindern, erschweren, was immer ein bißchen schwieriger wird. Es kann aber Jahrhunderte dauern.

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Fritz Reinhardt

Auf ein Finanzsystem, das der Wirtschaft und den Menschen dient, kann keine Gesellschaft verzichten.

M.E. ist diese Aussage nicht mehr zeitgemäß. Hier sei auf die ZDF-Doku "Let´s make money" verwiesen, welche mit der folgenden Aussage endet: Die Frage heute ist nicht mehr"Wie lange können wir uns noch den Sozialstaat leisten?", sondern "Wie lange können wir uns noch die Superreichen leisten?". Zum Zweiten muß man die noch bevor stehende Bevölkerungsexplusion sehen: 10 Milliarden Menschen in zehn Jahren, 20 Milliarden in nicht all zu ferner Zukunft. Dieses Problem ist nicht wie bisher mit Geburtenkontrolle via Krieg, vorsätzlich falscher medizinischer Aufklärung und Behandlung, schlechter Ernährung und Seuchen zu kontrollieren. Hier sind neue Gesellschaftssystheme gefragt.

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Elisabeth Dreier

Wie man den Beitrag auch auslegt, O. Issing fordert mehr Freiheit der Bürger. Und das mit dieser EU?

Wohl kaum, denn diese EU steht für weniger Freiheit der Bürger, wie schrieb dazu Graf Kielmansegg, 100.000 Seiten umfasst die Innereuropäische Regelungen. Einfach bürokratischer Wahnsinn. Deutschland unterwarf/unterwirft sich dem Diktat anderer Staaten, die eine Krise haben. Warum solch hektische Rettungen o. Aktionen wie der ESFS und der ESM? Dies wird mir immer verborgen bleiben. Wenn Griechenland Pleite geht, na und, wie war das mit dem Reissack. Aber Deutschland unterstützte sämtliche Vertragsbrüche zum Euro und befindet sich dadurch nun auch in einer Krise. Dabei unterdrückte man offene Debatten oder Volksabstimmungen. Und nun will man mehr EU, wieder ohne offene Debatte und ohne die Bürger zu befragen. Ja, jede Krise bietet auch Chancen. Aber wo ist da die Freiheit der Bürger. Denn nach O. Issing ist nur eine Gesellschaft freier Bürger in der Lage, die Chance einer Krise auszunutzen. Also Volksabstimmung zu künftigen Rettungen und Euro Ja/Nein und zu mehr EU oder zurück zur EWG.

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 29.12.2012 13:47 Uhr

Herr Otmar Issing, wenn ich den Titel Ihres Artikels nehme...

...der da heisst "Das System ist korrigierbar", begründet dies auf der unverkennbaren Erkenntnis, das man dann etwas ändern könnte - wenn man denn wollte.

Wenn ich dann das Deutsche Grundgesetz von 1949 nehme und erkenne, dass sich Deutschland faktisch noch immer im Nachkriegsstatus befindet, ist Ihrer schönen Artikulation über Krisen und Chancen bereits die Grundlage entzogen.

Durch den nicht eingelösten Artikel 146 GG, der eine Verfassung in Aussicht stellt, die vom Volk abgesegnet werden muss, sehe ich die Chance doch eher im luftleeren Raum, weil der Wille der Politik gar nicht vorhanden ist. Es lässt doch damit so herrlich über 82 Millionen Menschen regieren.

Mit einer Verfassung könnte eine Demokratie mit direkter Bürgerbeteiligung und echter Gewaltenteilung erstellt werden. Passieren tut das Gegenteil, Deutschland sieht seine Demokratie (einzigartig auf der Welt) als Exportschlager und Wolfgang Schäuble will eine Politische EU auf eben dieser Grundlage aufbauen...???

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 16:54 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 29.12.2012 16:54 Uhr

Wir befinden uns faktisch noch immer im Nachkriegsstatus, ...

... und einen neuen Krieg und Niederlage sind schon wieder notwendig, um ein gerechtes System von Null aufbauen zu können.

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günther reichert

@Herrn Beat Leutwyler....der Wille fehlt,seitens der Regierenden,Institutionen,aber auch d Bürgers

"Mit einer Verfassung könnte eine Demokratie mit direkter Bürgerbeteiligung und echter Gewaltenteilung erstellt werden"

Weiß der Kuckuk,warum auch Demokratien intrinsisch undemokratischer werden.Aristoteles schrieb schon vom Kreislauf der Regierungsformen.Übersetzt könnte so was heißen,dass auch die Ausprägungen einer bestehenden Demokratie einem Kreislauf unterliegen,dh sie wird sich verschlechtern,verflachen bis zu einer neuen demokratischen Revolution.
Die Gewaltenteilung in DE ist mE schon längst auf der schiefen Bahn.Wenn ich Prof Bernd Rüthers von der Uin Konstanz zitieren darf,sind wir schon lange in einem Richterstaat-und keiner merkts.
Verbunden damit ist eine schiefe Verfassungslage,auch weil sich die Verfassungsorgane sich gegenseitig" stützen" ,indem sie sich ruhig gegeneinander verhalten ,obwohl Alarm angesagt wäre.Es ist mir bis heute unverständlich,warum der Osten einfach nur an den Westen der Bundesrepublik ohne Volksabstimmung für ein neues GG erfolgte.

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Martin Hofmann-Apitius

Merkwürdig fremd ....

... wie aus einer anderen, längst vergangenen Welt lesen sich diese Worte.

"Das System Marktwirtschaft und seine über Zeit und Raum unbestreitbaren Erfolge beruhen auf klaren Prinzipien: Jedermann ist eingeladen, etwas zu „unternehmen“, wobei im Falle des Erfolgs der Gewinn (nach Steuern) als Lohn für Innovation und Risiko winkt und im Verlust als äußerste Sanktion der Bankrott droht."

Wenn man diese Worte liest und dann an Deutschland unter nun beinahe 8 Jahren Angela Merkel denkt, bekommt man eine milde Idee davon, wie weit wir uns inzwischen von dem entfernt haben, was einmal "soziale Marktwirtschaft" hieß. Als bittere Ironie der Geschichte muss es da anmuten, dass ausgerechnet eine Koalition aus (angeblich) Konservativen und (nur scheinbar) Liberalen so grundlegende Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft innerhalb einer Legislatur über den Haufen geworfen haben.

"systemrelevant", "alternativlos", "scheitert der Euro .....": diese politische Führung kastriert sich selbst

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 18:11 Uhr
Closed via SSO

Es geht viel seltener um Ihre "Person", Herr Hofmann, als Sie sich das wünschen :) Ihre Kommentare

sind aber vor dem Hintergrund Ihres erfolglosen Vereines und der vita eines dessen Protagonisten ein bezeichnendes Beispiel für effekthascherische und substanzlose Europakritik. Nicht bei allen lässt sich das indes so schön illustrieren.

Wieviele Mitglieder hat Ihr Verein und wann kommen die ersten Projekte (die laut einem Ihrer früheren Kommentare bereits stattgefunden haben...)?

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Paul Banaschak

Herr Fischer, wenn sie mal 1 Semester Politikgeschichte gehört haben,

wissen sie, wie schwer es ist, einen Wähler von seiner Meinung abzubringen. Nur einen einzigen.
Ich will Ihnen ein Beispiel geben, wie schizophren viele Wähler sind. Ein sehr bekanntes Paar ist ganz klar gegen die Rettungsschirme und schimpft über sie. Gleichzeitig haben sie sich aber sehr gefreut, dass Obama wiedergewählt wurde. Als ich meinte, dass das nicht zusammenpasst, weil der Obama sehr starken Druck auf die Merkel ausgeübt hat, den Rettungsschirmen zuzustimmen, sagten sie: das wissen wir.
Was soll man dazu noch sagen?

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Martin Hofmann-Apitius

Meine Güte .....

Herr Fischer, für mich ist es ja amüsant, zu sehen, wie Sie sich an meiner Person abarbeiten; aber für die meisten Foristen hier dürfte das nur ermüdend sein. Entspannen Sie sich mal ....

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Elisabeth Dreier

Wieder gut auf den Punkt gebracht.

Ja, Scheinliberale und angeblich Konservative nehmen den Deutschen die Freiheit und zur Strafe winken P. Steinbrück und J. Trittin. Es ist geradezu absurd.

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Closed via SSO

Jetzt bin ich ja gespannt, Herr Hofmann :)

Auf Ihrer Website der "we are europe"-Truppe steht zu den seit langen avisierten, bislang aber ausgebliebenen Projekten nicht mehr der November 2012, sondern jetzt sollen "Anfang 2013" die ersten Projekte vorgestellt werden.

Dennoch kritisieren Sie hier ständig nicht nur "die Politik", sondern auch Journalisten. Sie selbst schaffen es aber nicht einmal mit Ihrem Trüppchen vermeintlich engagierter Europäer, auch nur ein einziges Projekt auf die Beine zu stellen.

Wie können Sie angesichts dessen etwas von anderen erwarten?

Stimmt es eigentlich, was man bei Wikipedia über Ihren Mitgründer, den abgehalfterten Ex-Politiker Jens Baganz lesen kann? Ist das Ihre Vorstellung eines anderen Europa?

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Günter Schreiber

Was macht Otmar Issing derzeit?

Otmar Issing ist seit 2006 „International Advisor“ der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs und seit 2008 Vorsitzender der Expertenkommission der Bundesregierung zur Reform der Finanzmärkte.

Noch Fragen?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 06:42 Uhr
Eberhard Stoeckel

Also schon wieder ein Masken-Träger!

Mithin: Schnellstens auf breiter Front "Entlarven"! [larva lat.für a) böser Geist, Gespenst b) Maske c) Skelett, Gerippe]

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Elisabeth Dreier

Na und.

Zumindest sind seine Beiträge kritisch und er fordert klar mehr Freiheit ein. Lesen Sie Aussagen von A. Merkel oder W. Schäuble oder von unserem Bundespräsidenten, die wollen mehr EU und es wird alles nur besser.

GS oder nicht ist m. E. kein Maßstab, sondern nur ein Teil um fragwürdiges zu beurteilen.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 29.12.2012 16:57 Uhr

Ja, noch Fragen

Was machte Otmar Issing früher?

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Günter K. Hesse
Günter K. Hesse (v6yz) - 29.12.2012 13:19 Uhr

Manuskript für Gauck

Das ist die Rede, die Herr Gauck hätte halten müssen, wenn er Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie wirklich schützen will.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 06:47 Uhr
Eberhard Stoeckel

Auch Gauck ist nur eine Larve!

Das war schon deutlich spürbar, als er mit Aplomb "gewählt" wurde. Und jeder öffentliche Auftritt macht ihn noch weniger vertrauenswürdig. Das ist meine Freiheit zur Verantwortung, denn Antworten darauf nehme ich gern zur Kenntnis. Ob ich sie akzeptiere, hängt von deren Scha(r)fsinn ab. Für 2013 jedem das Seine!

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Martin Bebel
Martin Bebel (MaBe1968) - 29.12.2012 13:18 Uhr

Lasst doch die Verlier endlich auch mal *verlieren*

das System wird ad absurdum geführt, wenn man die Verlierer andauernd rettet.

Es kann nicht sein, dass 4 Personen "Mensch ärgere Dich nicht" spielen und alle wissen, dass sie nicht verlieren können.

So macht das Spiel keinen Sinn mehr.

Also: Verlieren heisst verlieren !!!! und nicht Karte ziehen, auf der "systemisch" steht.

Um es für geldgeile Menschen leichter verständlich zu machen: "Ohne Verlust gibt es auch keinen hohen Gewinn mehr ! D.h.: wenn immer alle gerettet werden, sinkt die Rendite...."

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Joachim Schroeder

Fruchtlose Debatten!

So können noch viele Debatten geführt werden, solange alle die
Vorteile des Euros genießen wollen, aber sich Niemand an die Re-
geln halten will, werden die vorgebrachten Argumentation nur
fromme Wünsche bleiben und die Eurosion dem Ende zusteuern!

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Closed via SSO

Warum die "Krise" das System in Frage stellt? Ganz einfach: Weil deren Ursache systemimmanent sind.

Solange Gier ungezügelte Priorität genießt und genießen kann, ist "das System" so wenig reparabel, wie es einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" gibt.

Netter Rettungsversuch, Herr Issing. Aber wir sollten unsere Energie auf gesunde sozial-marktwirtschaftliche Alternativen konzentrieren.

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Gerold Keefer

"Irrtümer eingestehen"

Herr Issing, wie wäre es mit einem ersten und zentralen Eingeständnis, nämlich dass der Euro gescheitert ist?

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28.12.2012, 20:52 Uhr

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