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„Quantified Self“ Das Handy wird zum Körperteil

 ·  Die technischen Spielereien, mit denen wir unseren Körper überwachen können, werden immer ausgefeilter. Wohin führt die obsessive Selbsterkundung mit dem Smartphone?

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Dr. Andreas Frick

Pulsmesser

Ich verwende seit 8 Jahren einen Pulsmesser beim Joggen und kann das sehr empfehlen. Inzwischen geht das auch mit dem iPhone, aber das finde ich übertrieben. Ein Schlafphasenwecker ist vielleicht auch ganz praktisch. Das Problem sehe ich eher darin, daß auch der letzte Pubs bei Facebook oder Twitter eingestellt wird. Dieser Schwall von Belanglosigkeiten ist das eigentlich Unerträgliche.

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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 16.09.2012 05:40 Uhr

Ignorance is bliss

Das ist ja toll dass mehr und mehr technische Ueberwachungen des Koerpers entwickelt werden. Ich hoffe nur dass jemand all diese Daten und sonstige Warnungen und Informationen benutzt.
Ob sowas zu einem besonders stressigen Leben fuehrt? Wie, wenn der Besitzer eines Koerpers jede Sekunde neue Daten bekommt , ueber den steigenden Blutdruck wenn er Auto faehrt, oder nach einer Strassenbahn rennt und es auch noch schafft dort sicher zu landen.
Wer weiss ein Fussgaenger hoert Warnsignale oder schaut sich die Graphics seines Koerpers an, ohne aufzupassen wenn er eine Strasse ueberquert.
Ob zuviel von dem Guten, zuviel ist?
Was bleibt mit dem alten Ausdruck "Ignorance is Bliss"? Ungueltig?
Bringen solche Geraete, mehr und mehr Sorgen? Wenn man zuvor im taeglichen Leichtsinn, unbewacht und unbesorgt durch das Leben tanzte?
Jetzt bin ich besorgt.
Ich hoffe jemand beachtet all das Data.
Pax vobiscum

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Closed via SSO

Mein Handy verwende ich großteils wie ein Festnetztelephon,

bis auf Ausnahmen ist es zuhause, und Smart ist es auch nicht.

Es ist sicher k e i n Körperteil von mir . Man muß nicht jeden Krampf mitmachen .

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Jahrgang 1976, Redakteurin im Feuilleton.

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