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Blogs Freier Hass für freie Bürger

Die deutsche Website „Politically Incorrect“ lebt vom Ressentiment gegen alles, was islamisch sein könnte. Wasserstoffbomben auf Mekka und Medina - im Kommentarbereich des Blogs bleibt keine Phantasie unterdrückt. Von Stefan Niggemeier.

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Ihr Glaubensbekenntnis ist kurz und ironisch. Sie schreiben es nicht als Graffiti an die Wände, sondern in jedes Online-Forum, in jedes Kommentarfeld, unter jeden Internetartikel. Kaum hat ein Medium wie „Welt Online“ eine Meldung veröffentlicht wie „108 Tote bei Bombenanschlag auf Benazir Bhutto“, hat schon der Erste kommentiert. Er schreibt: „Islam ist Frieden“. Dahinter hat er einen Augenzwinker-Smiley gemacht.

„Islam ist Frieden“, in der Ironie, mit der der Satz gemeint ist, steckt alles: Die Überzeugung, dass der Islam gleichbedeutend ist mit Krieg, Tod und Verderben, Unterdrückung und Unfreiheit. Die Verachtung gegenüber dem politischen, gesellschaftlichen und medialen Mainstream, der das nicht erkennen will und immer noch von Toleranz und Dialog faselt, von Integration und friedlicher Ko-Existenz träumt. Und eine gewisse, mehr als klammheimliche Freude an jedem im Namen des Islams begangenen Attentat irgendwo auf der Welt, das ihnen recht zu geben scheint, je blutrünstiger und menschenverachtender, desto mehr - und dass vor allem andere Muslime dem Terror zum Opfer fallen, wird kaum erwähnt, Mitleid mit denen ist Mangelware.

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Usama Bin Knut!

Es ist leicht, die Tragweite dieses kurzen Glaubensbekenntnisses zu unterschätzen. Es ist in Wahrheit viel radikaler als zum Beispiel der zweite Kommentar unter dem „Welt Online“-Artikel, der schreibt: „Anscheinend sind die friedlichen Moslems nicht mehr in der Lage, ihr Packvolk im Griff zu halten.“ Der klingt drastisch, unterscheidet aber noch in friedliche und nichtfriedliche Muslime. Für die echten Kämpfer der „politischen Unkorrektheit“ ist das ein zentraler Irrglaube. Sie unterscheiden nur zwischen Muslimen, die heute schon extremistisch sind, und solchen, die sich moderat geben, um ihre wahren, extremistischen Ziele zu verbergen und besser durchsetzen zu können. Im Zweifel feiern sie sogar die ersten. Für ihre Ehrlichkeit.

Das Zentralorgan dieser Kämpfer heißt „Politically Incorrect“ (PI) und ist eines der erfolgreichsten Weblogs in Deutschland. Es zählt nach eigenen Angaben täglich etwa 10.000 bis 20.000 Besucher. Es nennt sich „proisraelisch“ und „proamerikanisch“ - und lehnt doch jeden einzelnen Wert, für den diese pluralistischen Demokratien eintreten, ab. In der Welt von PI ist man als kleiner, hasserfüllter Deutscher im Zweifel der bessere Amerikaner als Al Gore und der aufrechtere Israeli als Amos Oz. Selbst der Kampf gegen den Klimawandel und die Liebe zu Eisbären gelten in diesen Kreisen als antiamerikanische und protoislamische Verirrung: Usama Bin Knut!

PI begründet seine eigene Notwendigkeit damit, dass die Medien uns in einem Akt von Selbstzensur und vorauseilender Unterwerfung vor dem Islam vitale Informationen vorenthielten. Tag für Tag werden hier Schreckensmeldungen zusammengetragen: Über Greueltaten in islamischen Ländern, über Greueltaten von Muslimen in nichtislamischen Ländern, vor allem aber über die Bereitschaft der westlichen, liberalen Gesellschaften, dem Islam noch die Zerstörungsarbeit abzunehmen und sich selbst zu verstümmeln.

Beleidigende Kurzformel für alle Nichtmuslime

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