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Berliner Rollentausch „Sie haben mich nicht mehr lieb“

 ·  Monatelang sorgte ein Zwölfjähriger für seine Geschwister, weil sich die Mutter nicht kümmern mochte. Nachdem nun die erste Aufregung verpufft ist, versuchen die Verantwortlichen, den Fall zu bagatellisieren. Doch die Beschwichtigungsversuche sind so hilflos wie empörend. Von Sandra Kegel.

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Joanna Mechnich

Vom "Durchschnittsdeutschen"(?)

Ich finde es schade, dass es sich in einigen Kommentaren so anhört, als wären alle Frauen so. Als könnte keine von Ihnen mit Kind(ern) und Beruf gleichzeitig zurecht kommen. Es ist schon gut, dass die Medien mit solchen Geschichten in letzter Zeit sehr stark den Umgang suchen und somit natürlich auch polarisieren.
Aber was zurück bleibt ist eben dieser Gesamteindruck, nachdem es keine heilen Familien mehr in Deutschland gibt. Und das gilt ebenso für die sogenannte "Unterschicht" auch dort gibt es noch intakte Familien.
Es ist außerdem durchaus nicht (mehr) so, dass man in Deutschland auch ohne Arbeit alles haben kann. Das ist durch sämtliche SGB12-Gesetze sehr stark eingegrenzt worden.
Natürlich gibt es immer einzelne, die sich durchschlängeln, aber das kennt man doch noch aus der eigenen Schulzeit oder?
Das alles ist natürlich keine Rechtfertigung für solches Verhalten, denn die gibt es gar nicht.
Man sollte jedoch Versuchen nicht so stark zu pauschalisieren!

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Franz Müller
Franz Müller (Franzy) - 05.05.2007 20:41 Uhr

Der Junge

Hat eigentlich jemand den Jungen, der die Kinder versorgte, mal in den Arm genommen und richtig kräftig ans Herz gedrückt und "Danke" gesagt?

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Wolfgang P. Bayerl Dr.

@Torsten Klier (TorstenKlier) ich verstehe die Aufregung

... insbesondere wenn Frau Schwarzer doch tatsächlich in dem Vorabbericht "berühmt" genannt wird, berüchtigt wäre angemessener.
Sie hat "normale" Hausfrauen Huren genannt, weil sie mit Männern kooperieren, harmonieren.
Wo sind ihre Kinder?

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Etienne Corbeille

Jaja, die Sozen!

Über ads,w as diese "MUTTER" ihren Kindern zumutete, wie sie dann am Freitag abend noch im ZDF ihre Unschu^ls mimte, das ist für mich dieser "Alt-68er" - Müll. Und dann noch die Sozen-Jugendamts - Beamte, die das alles noch so darstellen will, als hätte der Junge gelogen. Da kommt einem wirklich der Taufkaffee hoch! Hier werden wieder linke Ideen gefeiert, die nicht wirklich zum Feiern sind. Was mich bedenklich stimmt, ist, dass diese Frau noch ein Forum bekommt (ein öffentlich rechtlicher Sender) um sich aus der Sache lavieren zu können. So eine Versagerin gehört in den Kahn, damit sie begreift, was sie an ihren Kindern verbrocghen hat - und die linke Beamtin vom Jugendamt gleich mit. Das ist der Stoff, aus dem linke Ideen sind! Ich muss den "SOZIAL"demokraten und ihren Brüdern im Geiste von der Alt - SED einmal mehr ein Armutszeugnis ausstellen: von Menschen und ihren wirkliche Bedürfnissen haben sie keine Ahnung!

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Torsten Klier

Nur mal nebeneinander legen

Diesen Artikel und "Alice Schwarzer: „Die Antwort“".
Und die Vorabdrucke dieses Werkes in den nächsten Ausgaben der FAZ. Und dann den nächsten Bericht, wenn eine Mutter wieder mal ihr Kind aus dem Fenster wirft oder verhungern lässt.

Auf der einen Seite die Kampfrhetorik ("Domänen der Männer erobern" "Angst vor starken Frauen", „erkämpfen“, Powerfrauen usw.).
Und zeitgleich, im gleichen Land, die Rhetorik der Hilflosigkeit. Da ist dann regelmäßig von "Überforderung" die Rede.
Wohlgemerkt, die Überforderung besteht nicht im Beschaffen des Geldes für das tägliche Brot. Das bekommt in Deutschland jeder. Und auch Geld für die Wohnung und das Geld für die Kleidung.
Nein, die Überforderung besteht neuerdings darin das tägliche Brot zu kaufen, in der Wohnung einmal wöchentlich den Besen zu schwingen und nach dem großen Geschäft die Klobürste zu benutzen. Damit sind die dann so total überfordert, die Eroberinnen der Domänen der Männer, dass den „starken Frauen“ von der Gemeinschaft (wer ist das?) unbedingt geholfen werden muss. Z.B. dadurch, dass wir 100 Lehrstühle für Frauenforschung finanzieren.

Wie gesagt: Nur mal nebeneinander legen, die Berichte aus Absurdistan.

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Michael Stiefel

Abschaffung des verantwortungslosen Jugendamtes


Gerade hier am Prenzlauer Berg:
Eine Geburtenrate von über 2 Kinder pro Frau, Spielplätze, Kindermuseum, platzende Grundschulen, Kita und Hort für jedes Kind, der viel gelobte kinderfreundliche Kiez ..... Eigentlich ein Beispiel wo deutsche Familienpolitik angeblich hin möchte.

Doch auch hier haben leibliche Väter kaum eine Chance sich um die eigenen Kinder zu kümmern, ein Jugendamt tut so als ob es völlig normal wäre, was sich diese Mutter erlaubt hat.

Nein ganz im Gegenteil: Hätte der leibliche Vater das Jugendamt darauf hingewiesen, wäre er vermutlich als Querulant vermerkt worden und es wäre ihm bei nächster Gelegenheit das Sorgerecht entzogen worden (wenn er es denn jemals ob Mutterwillkür gehabt hat). Mit Hilfe desselben Jugendamtes.

Dieses Amt agiert selbstherrlich ohne tatsächliche rechtliche Kontrolle, wie keine andere Behörde in diesem Land.

Leibliche Väter wären wohl der beste Schutz für diese Kinder gewesen!

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Herbert Flug
Herbert Flug (4090) - 04.05.2007 19:34 Uhr

Das Kinder-Drama in Berln

Danke für diesen Bericht.

Wie kann so etwas passieren?
Es ist zwingend zu fragen: Wo waren die Schulen, das Juge ndamt, die Nachbarn?
Wie kann das über so lange Zeit unbemerkt bleiben?
Es ist nicht zu fassen.
Hier kann nur von Unfähigkeit der zuständigen Beamten und Lehrer geprochen werden und von Nachbarn, die offensichtlich nur für sich selbst da sind.
Einfach ein Skandal.

Und Frau Keil von der Linkspartei( Diese Partei will ja angelblich immer nur das BEste für Alle) setzt dem ganzen GEschehen mit Ihrer Äußerung dann noch die Krone auf.
Wo ist denn da für einen normalen Menschen etrwas von Kooperation der Mutter zu erkennen? Es drängt sich mir die Aussage auf: Was abe will man denn von solchen Potikern erwarten? Jedenfalls nichts hilfreiches.

Und dann noch Herr Biere, es sei niemanden Versagen vorzuwerfen.
Na dann Gute Nacht Armes Deutschland.

Ich bin fassungslos und bete zu Gott, daß er uns Menschen wieder einen Blick für den Nächsten gibt und sein GEbot umgesetzt wird: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Herbert Flug

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Malte Lippmann
Malte Lippmann (elam) - 04.05.2007 19:14 Uhr

Sie haben mich nicht mehr lieb

Vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag. Ich hoffe sehr, dass durch professionelle Hilfe die Familie bald wieder zusammenfindet. Mein allergrößter Respekt gilt diesen Kindern und ihrem großen Bruder. Möge seine Mutter sich schämen und sich besinnen auf das, was ihre Verantwortung ist. Ich wünsche der Familie alles Gute und den Verantwortlichen in den Ämtern mehr Sensibilität und Achtung für die, die wir so oft als schwach und unmündig bezeichnen: Die, die uns lehren und belehren können - unsere Kinder.

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Thomas Waßmann

Fristlos entlassen!

Jeder, der beruflich mit der Sorge um Kinder zu tun hat und die hier geschilderten Umstände bagatellisiert, gehört wegen erwiesener Unfähigkeit fristlos entlassen!
Ich stehe völlig fassungslos davor, wie man es der Mutter dieser Kinder auch noch positiv anrechnen kann, dass sie gelegentlich in der Wohnung vorbeischaute, etwas Geld da liess und sich ansonsten um ihren neuen Lebensabschnittsbegleiter kümmerte.
Wenn selbst diejenigen, die von der Gesellschaft beauftragt und bezahlt werden, in solchen Fällen professionelle Hilfe zu leisten, derartige Vorkommnisse zumindest schön reden, sind Jugendämter überflüssig!
Obwohl ich ein entschiedener Kritiker von vdL's Kinderkrippenplänen bin, wäre ich sofort bereit, der Finanzierung aus Steuermittel zuzustimmen, wenn solche und ähnliche Fälle dadurch in Zukunft vermieden werden können.

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Heinz Dieter Chiba

Kinder verlassen, Kindergeld mitgenommen

Zuerst der Vater, dann noch die Mutter. Werden diese vier Kinder später im Leben dieses Leid jemals verkraften können. Als Erwachsene daran denken zu müssen und das täglich, dass Dich Dein Vater u. auch Deine Mutter monatelang verlassen hat. Die Mutter weil sie ihren neuen Freund mehr wollte, als die eigenen Kinder? Dazu kommt noch der finanzielle Betrug: Mutter kassiert weiter ihr Kinderkeld (monatl. mal 4) u. gibt ab und zu 5 Euro davon heraus für Essen für 4 Kinder? Und den Rest des monatl. Kindergeldes bleibt bei ihr un ihren neuen Freund? Weiss der neue Freund von den 4 verlassenen Kindern? Weiss er vom Kindergeld? Die Handlung der Erwachsenen (Vater, Mutter, Freund) ist nicht nur moralisch kriminell, sondern auch finanzieller Betrug. Schliesslich gehört "Kinder"geld den Kindern u. nicht zwei separat lebenenden Erwachsenen (d.i. Mutter u. ihr Freund). Verlassen, vergessen und bestohlen... durch die eigenen Eltern. Armes Deutschland.

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Jahrgang 1970, Redakteurin im Feuilleton.

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