07.01.2013 · Dient der Antisemitismus-Vorwurf dazu, absolut jede Kritik an Israels Politik aus Deutschland zu unterbinden? Der Blick einer israelischen Autorin auf den Fall Augstein.
Von Alexandra Belopolsky, Tel AvivRichtlinien für Lesermeinungen
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Etwas, was die Deutsche von anderen Volker unterscheidet, ist seine
beispiellose und beispielhafte Art, wie sie mit seine
äußerst schwer Vergangenheit umgegangen sind. Dafür sind
die Deutsche Teil was sie heute sind und können sie sehr stolz
dafür sein. Für dieses und vieles anderes hat für mich
dieses Volk meine ganze Sympathie und Respekt.
Dies gesagt, ich muss auch sagen, dass man schon eine gewisse Was in
vielen Kommentaren findet, die über eine gesunde oder normale
Kritik hinausgehen. Die Passionen und Emotionen, die das Thema erweckt,
sind grosser als für viele andere brisanteren oder brutaler Themen.
Dieses m.E. reflektiert, wie schwer der Last diese Vergangenheit
für viele (auch die neue Generationen) noch ist und auch die
gewisse verankerte Vorurteile sind. Deswegen scheint es noch wichtig,
darüber frei zu diskutieren.
Ich wurde mich wünsche andere Völker konnten es so machen, wie
die Deutsche heutzutage es machen können. Die Welt wäre
anders, wenn auch nicht perfekt.
Augstein präsentiert die Fakten in seinen Artikeln m.E. sehr
Parteiisch. Subtil nennt er in passenden Absätze bestimmte Fakten
und schweigt im ganzen über die "anderen" Fakten.
Z. B., er stuft Mubaraksregimen (der einzige "Verbündete"
Israel) als ein "Folterregime…stets mit Geld und Waffen
versorgt". Schweigt er zwar im ganzen Artikeln über alle
andere Regimen in der Nähe, wie er sie persönlich einstuft.
Wenn er ein wirklicher kritischer Journalist wäre, musste er jeder
in der Gegend zu Recht kritisieren und einstufen. Dann Israel Regime
wurde immer noch gut schneiden bei diesen vergleich. Das tut er nicht.
Diese unerklärte und unlogische Berichterstattung macht Augstein
m.E. mindestens als Semit-unfreundlich. Auch wenn Israel Regimen schlimm
sind, sind sie seit lange nicht das schlimmste in der Gegend.
Wenn ich Augstein lese, konnte ich genau El Pais lesen. Und El Pais
wurde ich nicht empfehlen, wenn es um freie Meinung geht.
Wieso habe ich in dieser ganzen Diskussion das Gefühl, das man
versucht zwei Sachen zu mischen?
Ich bin auch nicht mit der politischen Lage in Israel einverstanden, da
das Gemisch da unten wie TNT ist und die Politiker beider Seiten wie
Kinder mit Streichhölzern an der Zündschnur spielen.
Ich kann aber durch mein Studium soviel sagen, dass eine geschriebene
Meinung sehr wohl anders rüberkommen kann bei einem Leser, als wenn
die selben Standpunkte wirklich besprochen werden. Wenn man Herr
Augstein mal persönlich fragen würde, was er wirklich meint,
mit ihm Reden würde, könnten auch Missverständnisse
ausgeräumt werden. Das scheint aber ja bereits vom Tisch zu sein.
Eine kritische Meinung, die eventuell unglücklich formuliert wurde
und in eine Schublade passt, bedeutet nicht unbedingt, dass der Autor
auch wirklich in diese Schublade gehört. Wirklich Sicherheit kann
man bei sowas immer erst haben, wenn man mit einer Person wirklich
gesprochen hat!
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum lässt sich mit der Einstufung von
Jakob Augstein als Antisemit auf ein gefährliches Spiel ein:
Dadurch des es kritische Israel-Freunde wie Augstein diffamiert,
verharmlost es gleichzeitig die echten Antisemiten. Diejenigen, die
tatsächlich denken, dass das "Jude-sein" an sich eine
negative Eigenschaft sei.
Genau das tut Jakob Augstein nämlich nicht! Er übt vielmehr
konkrete und konstruktive Kritik am Handeln der Regierung des Staates
Israel, die im übrigen von nicht wenigen Bürgern eben dieses
Staates geteilt wird.
Israel gehört nicht seiner Regierung
Der FAZ ist zu danken für den Artikel von Frau Alexandra Belepolsky. Sie ist nicht allein in ihrer Kritik des Umgangs der israelischen Regierung oder halb-offizeller Organisationen mit der Meinungsfreiheit. - Am 7.11.2012 hielt der in England lebende israelische Publizist David Ranan auf Einladung der Gesellschaft für Politische Bildung in Kiel einen Vortrag zu dem Thema "Darf Deutschland Israel kritisieren ?". Sein Fazit: Selbstverständlich! - und es gibt breite Kreise in der israelischen Bevölkerung, die sich diese Kritik aus dem Ausland, auch aus Deutschland, wünschen, weil sie sich unterstützt sehen in ihrer eigenen Kritik an der israelischen Regierung und der sie stützenden ultraorthodoxen Bevölkerungsschichten.
Zum Glück eine israelische Entlastungszeugin! Danke!
Nur: Warum drängt es die Zeitungsleute wie deren Leser, Augstein
bedingungslos zu entlasten? Es geht beim Urteil des SWC nicht um
Israel-Kritik. Es geht um die Person Jakob Augstein, der SPON und
"Freitag" als Bühne nutzt zu einer Art Kritik, die - so
die Meinung des SWC - die Grenze zum Antisemitismus überschreitet.
Und hier stimme ich dem SWC zu.
Jakob Augstein phantasiert von einer jüdisch-israelischen Kontrolle
der USA, einem - natürlich jüdischen - Israel, dass vom
Holocaust auf erpresserische Weise profitiere. Ein Israel, dass
anstrebt, eine neuerlichen Weltenbrand, auszulösen. Augstein
fabuliert - cui bono - von einem Israel das Zwietracht säht unter
den Völkern, das hinter dem Mohammed-Film, den Morden von Bengasi
und den Toten in Syrien stecke.
Wer Augstein gelesen hat (und es scheint, die wenigsten haben dies
getan) fühlt sich erinnert an die Machwerke vom
"Internationalen Juden" oder der "Protokolle der Weisen
von Zion".
Oder sollen diese auch kein Antisemitismus mehr sein?
@Seifert
Es ist nicht wahr, dass Augstein Kritik auf konkrete Regierungen Israels
übt. Mag er ab und zu einen konkreten Namen in sein
Artikel nennen und kritisieren, aber seine Kritik zielt subtil alle
Regierungen Israel der letzten Dekaden: z.B. "Diese Gewalt ist
keine Sache der Religion, sondern eine der Politik."
Bitte, mit zwei Augen lesen :-))!
Ungeheuerliche Verdrehungen
Laut PISA-Studie haben die Deutschen nicht Schwächen beim Lesen
schlechthin, sondern v.a. beim "sinnentnehmenden" Lesen.
Vulgo: Sie kapieren einfach nicht, was sie lesen. Ihre (angebliche)
Lektüre Augsteins ist ein schlagendes und peinliches Beispiel.
.
So ziemlich alles, was sie Augstein andichten, ist schlicht falsch, die
Phantasterei ist ganz auf Ihrer Seite. Nicht: Israel "strebt"
einen Weltenbrand an, sondern: der aggressive Kurs seiner derzeitigen
Regierung gefährdet den Frieden in einer der brisantesten Regionen
der Welt. Nicht: Israel "steckt hinter" Mohammed-Film, Bengasi
u.d Syrien, sondern: diese Vorfälle nutzen politisch den Hardlinern
in den USA und Israel. Dies nur ein paar Richtigstellungen - solche
Feststellungen Augsteins werden von den meisten Analysten weltweit
geteilt.
.
Mit antisemitischen Verschwörungstheorien haben sie nun gar nichts
zu tun.
Es ist bemerkenswert, wie es der deutschen Presse ein ums andere Mal
gelingt, israelische Apologeten für den deutschen
Mainstream-Antisemitismus zu finden. Dieser Kunstgriff ändert an
der Faktenlage jedoch glücklicherweise nichts.
Entgegen dem von Jakob Augstein genährten Mythos der tabuisierten
Israelkritik muss qualifizierte Kritik an einzelnen Handlungen der
israelischen Regierung natürlich erlaubt sein, und das ist sie.
Pauschale Verurteilung der israelischen Regierung, wie sie in deutschen
Medien nur zu verbreitet ist, hat damit nichts zu tun.
Augsteins
Äußerungen zum Thema Israel sind pauschal, ungerichtet und
verschwörerisch. Ein von der Bundesregierung eingesetztes
Expertengremium hat sie deshalb zurecht als antisemitisch
eingeschätzt. Nachzulesen sind die Auslassungen Augsteins, ebenso
wie die Einschätzung des Gremiums, auf der Homepage der
Organisation Publikative.
Liebe Frau Fleitmann: meine volle Zustimmung!
Sie wissen vermutlich selbst, wie sehr Ihre Beobachtungen und
Vermutungen zu Hauf durch die Erfahrungen anderer Beleg finden
würden, würde man sie denn zusammen führen!
Hier wird in der Tat eine Debatte unter Verschluss gehalten und in
falsche Kanäle gelenkt.
Auch ich frage mich: cui bono?
Die Diskrepanz zwischen Empfehlungen des Artikels und der geringen Zahl
der Kommentare hier findet sich weder in der Faulheit
mögl.Kommentatoren noch in ihrer weltanschaulichen Inkompetenz eine
vernünftige Erklärung.
Niemand will Israel schaden und auch niemand kann die Handlung einer Regierung bedingslos akzeptieren. Aber wie sag man es ohne ein Stein (judisch oder arabisch) auf dem Kopf zu bekommen? Laengst hat sich die Meinung gebildet die Antisimitismus Debate, vor allem in den USA, unter Totalitarismuskrankheit leidet. Alles oder nichts - ist das alles? Ein neuer westlicher Levantismus? Schade wirklich um das renomierte Centrum, das offensichtlich im Fall Augstein weniger sachlich handelt. Sie ist eine rein moralische Institution, die leider in der Falle des Politischen ja sogar der Emotionalitaet gefallen ist - eine gefaehrliche Mischung. Und dies schadet vor allem, dies mal Isreal selbst.
Mein Dank an die FAZ Redaktion, dass Sie solche Beiträge veröffentlichen. In der Diskussion sah ich mich schon, bei anderen Zeitungen, wieder um gefühlte hundert Jahre zurück versetzt. Das was hier geschrieben wurde, wird - wenn es genau so in einem Kommentar von einem Leser geschrieben wird - als Verstoss gegen die Richtlinien abgelehnt und mit der Schliessung des Accounts gedroht. Es liegt auch an den Medien, speziell in Deutschland, mehr Diskussion zu diesen Themen zuzulassen und nicht hinter jedem Kritiker einen Antisemiten oder Rassisten zu sehen. Man spürt förmlich die Angst der Verlage vor Reaktionen. Danke für Ihren Mut.
hätte dem SWC doch Einiges zu bieten, um Augstein von Platz 9 zu verdrängen, falls er US Verteidigungsminister würde. Oder zählen seine ätzenden Bemerkungen gegen die "Lobby" nicht, weil er Amerikaner ist?
Würde mir insgesamt mehr Dialog wünschen
Zunächst einmal Danke und Respekt für den Beitrag, an die
Autorin Frau Alexandra Belopolsky und an die FAZ für die
Veröffentlichung. Unabhängig von der Causa Augstein würde
ich mir mehr direkteren Dialog wünschen zwischen israelischen
Bürgern, deutsch-jüdischen Bürgern und deutschen
Bürgern. Weil ich es besser finde miteinander zu reden, als es
Institutionen zu überlassen wie übereinander geredet werden
soll.
Schicksal der Buddhisten in Tibet, Christen im Irak, Kurden in der Türkei???
Ich finde den Augstein und die Besessenheit linker deutscher
Journalisten mit Palästina einseitig und unanständig, ich
teile Augsteins oder Grass' Kritik an Israel keineswegs.
Aber einen Grass oder Papst Benedikt wegen ihrer Mitgliedschaft als
junge Menschen in militärischen Einrichtungen des Dritten Reiches
als Nazis zu diffamieren und zu verunglimpfen ist einfach
niederträchtig und ignorant.
Einen typischen Sozialisten der Israel mit Kolonialismus verwechselt des
Anti-Semitismus zu bezichtigen ist ebenso niederträchtig, der
Artikel von Fleischhauer im Spiegel dazu und dieser von Frau Belopolsky
ist sehr erfrischend und treffend.
Rechts-zionistische Einrichtungen in den USA tun Juden weder in Israel
noch in der Welt einen Gefallen, aber Extremisten und Scheinheilige gibt
es nunmal in jedem Volk.
Ich beschäftige mich gerade ausführlich mit Germar Rudolf,
David Irving und Paul Rassinier und weil ich niemals einer würde,
zucke ich mit den Schultern auf den Vorwurf des Antisemitismus.
Er hat nicht nur Israel "kritisiert"
Die Autorin macht hier einen Unterscheid zwischen der Kritik an Israel
und der Kritik an der Regierung. Aber gerade diesen Unterscheid machte
Augstein nicht immer, er kritisierte in den ihm vorgeworfenen Zitaten
Israel pauschal. Auch ging es nicht immer um irgendwelche konkreten
Maßnahmen der Regierung sondern um Unterstellungen, die nahtlos in
"antisemitische Verschwörungstheorien" (so die ADL)
übergingen.
Ginge es nämlich nur um die Kritik an Israels Regierung, so
wäre Augstein sicher nicht als einziger Journalist in der Liste
aufgetaucht, denn die Maßnahmen der Regierung werden auf breiter
Front in vielen Ländern kritisiert, ohne Antisemitismusvorwurf.
Im Übrigen hat sich nun auch die Anti-Defamation League (ADL), also
eine zweite jüdische Organisation, der Einstufung des
Simon-Wiesenthal-Zentrums angeschlossen, und zwar mit obiger
begründung.
"Fall" Augstein? Mittlerweile eher ein Fall Broder...
Frau Belopolsky sagt Richtiges und Überfälliges. In der
bisherigen Debatte scheinen mir aber zwei Dinge ein wenig unterbelichtet:
1. Das SWC verwendet nicht etwa unterschwellig eine gewisse
"Begriffsunschärfe" zwischen Antisemitismus und
Israelkritik, sondern macht die Gleichsetzung von beidem ganz offensiv
zum Programm: Die Überschrift seiner Liste lautet "Top Ten
Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs". Diese vereindeutigende Festlegung
liegt ganz auf der Linie von
2. Henryk Broder, der bereits vor geraumer Zeit (anlässlich eines
Prozesses gegen eine jüdische Antizionistin) apodiktisch
erklärt hat, der "Antizionismus" sei "der
Antisemitismus von heute".
.
Wohlgemerkt: Man kann mit guten Gründen vermuten, dass hinter
manchen antizionistischen Statements uralte, oft vorbewusste
antisemitische Ressentiments stecken. Dennoch verbietet sich die
kurzschlüssige Gleichsetzung - vor dem jeweiligen Nachweis dieses
Zusammenhangs kann man sich nicht drücken. Broder ist alt und
bequem geworden.
Vergangenheit? Gegenwart? Schaut mal in die Zukunft!
Denn geht die demographische Entwicklung so weiter wie jetzt, werden Juden in Israel ca. 2030 zur Minderheit werden. Spätestens dann werden sie sich bei Netanjahu dafür „bedanken“, dass er 1996 den Friedensprozess im Keim erstickt hat. Ein Paradebeispiel für die verheerende Co-Abhängigkeit von Terroristen und Hardlinern.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 18:51 UhrTräumerei, Stereotype, Wirklichkeitsverdrängung
Das ist es, was die deutsche Israel-Debatte auszeichnet. Ein Beispiel für die Träumerei ist der "Friedensprozeß". Der ist vergleichbar mit dem Spiel in der späten Phase der Sowjetunion, als uns im Westen ständig ein fiktives Ringen im Kreml zwischen "Tauben" und "Falken" suggeriert wurde. Damit es dem Westen nicht schlecht erginge, sollte man kommunistischen Forderungen stets nachgeben, um den "Falken" keinen Vorwand zu liefern, die Herrschaft an sich zu reißen. Dieses Spiel wird jetzt mit Israel betrieben, das - um den auch hier rein fiktiven "Friedensprozeß" nicht zu gefährden, in seiner Hauptstadt keine Häuser bauen und seine Hochschule in der Stadt Ariel nicht zur Universität aufwerten soll. Und - natürlich - sollen die Israelis nur linke Politiker wählen. Wegen des "Friedensprozesses".
Vielen Dank Frau Belopolsky für Ihr Statement und danke an die FAZ
für die Veröffentlichung.
Bitte noch viel mehr davon; es gibt in Israel soviele intelligente
Menschen, nur leider finden sie heute im medialen Geschreie kaum Gehör.
Kurz und konzentriert ist in diesem Artikel alles gesagt, was ich auch
denke. Danke dafür, diese Diskussion endlich und (für mich)
abschließend zusammenfzufassen, zu beurteilen und zu kommentieren.
"Der Zweite Weltkrieg ist vorbei. Lass uns über die Gegenwart
reden." Ja, denn es gibt wahrlich genug in der Gegenwart zu tun,
das unser aller Augenmerk verdient!
Danke dafür.
Ps. Ich bin fast immer anderer Meinung wie Augstein, aber "Ich werde alles dafür tun, das er seine Meinung sagen darf!" (1789 ff. Frankreich Quelle im Moment nicht zur Hand!)
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 19:37 UhrDescartes??? Nein, Voltaire!
"... I detest what you write, but I would give my life to make it possible for you to continue to write." Voltaire, 1770
René Descartes
"Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen."
vielen Dank für Ihre mutigen Zeilen.
Hoffentlich setzt Ihr wichtiger Beitrag jene versöhnlichen Zeichen,
die eine (gewollt???) missverständliche und festgefahrene
Diskussion als das aufzeigt was sie ist.
Als höchst überflüssiges, beschämendes und
rückwärtsgewandtes Ärgernis!
MfG
A. Buntrock