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Veröffentlicht: 11.01.2014, 14:11 Uhr

Abschied von der Utopie Die digitale Kränkung des Menschen

Das Internet ist nicht das, wofür ich es so lange gehalten habe. Ich glaubte, es sei das perfekte Medium der Demokratie und der Selbstbefreiung. Der Spähskandal und der Kontrollwahn der Konzerne haben alles geändert.

von Sascha Lobo
© Caro Der Medienjournalist Sascha Lobo

Weil Prognosen und Einschätzungen über die Zukunft zum Handwerkszeug des Experten gehören, ist recht behalten Teil meines Jobs als Interneterklärer. Obwohl ich in der Kunst der Selbsttäuschung recht begabt bin, führt beim Resumee des Jahres 2013 kein Weg daran vorbei, mir etwas sehr Unangenehmes einzugestehen. Ich habe mich geirrt, und zwar auf die für Experten ungünstigste Art, also durch Naivität. Es geht um den durch Edward Snowden aufgedeckten Spähskandal, die Totalüberwachung des Internets. Trotz Fachwissens nicht für möglich gehalten zu haben, was Realität ist – das war meine Naivität. Leicht verächtlich auf mir irrational erscheinende Warnungen vor Überwachung herabgeblickt zu haben, die sich inzwischen als Untertreibung erwiesen – das war mein Irrtum.

Hier könnte ich die Selbstprüfung beenden. Sich beim wichtigsten Digitalereignis des 21. Jahrhunderts grundlegend geirrt zu haben und ein wenig darüber zu klagen, das sollte für eine anständige Netzexperten-Katharsis ausreichen. Es ist ja nicht so, dass ich allein wäre mit meinem Irrtum. Aber da ist noch etwas anderes. Etwas – schwer vorstellbar für den durchschnittlichen Bildungsbürger – Schlimmeres als den einzugestehenden Irrtum. Der Spähskandal hat etwas mit mir gemacht. Etwas Tiefes, Emotionales, nichts Gutes. Aber etwas, von dem es sich lohnt, die Spur zu verfolgen.

Ich spüre eine Kränkung. Sie hängt mit meinem Irrtum zusammen, der Spähskandal zwang mich zu erkennen: Das Internet ist nicht das, wofür ich es gehalten habe. Nicht das, wofür ich es halten wollte. Auf eine Art hat es sich gegen mich gewendet und mich verletzt. Ironischerweise bin ich damit nicht allein, sondern teile das Schicksal der Verletzung durch das Netz mit Inhabern undigitaler Berufe wie Schallplattenverkäufern. Um mich aber nicht der Gefahr der selbstmitleidigen Verbitterung auszusetzen, darf der kritische Blick auf mich selbst nur der Ausgangspunkt für eine Analyse der Gesellschaft sein.

Die vierte Kränkung der Menschheit

Von Sigmund Freud stammt das Konzept der drei Kränkungen der Menschheit. Die erste entsprach Kopernikus’ Entdeckung, dass der Mensch nicht wie angenommen Mittelpunkt des Weltalls war. Die zweite war Darwins Evolutionstheorie, die zeigte, dass der Mensch ganz schnöde vom Tier abstammt. In einem ebenso klugen wie jahrhunderteitlen Move erkannte Freud in seinen eigenen Thesen die dritte Kränkung der Menschheit, die Existenz von Unbewusstem und Über-Ich, dass also „das Ich nicht Herr sei in seinem eigenen Haus“. Selbst wenn man Freud nicht im Detail folgen möchte, der Kern des Konzepts passt perfekt, die Kränkung durch Fortschritt und Erkenntnis, den bisherigen Irrtum erkennen zu müssen.

Die Snowden-Enthüllungen haben die vierte Kränkung der Menschheit offenbart, die digitale Kränkung der Menschheit, der größte Irrtum des Netzzeitalters. Die positiven Versprechungen des Internets, Demokratisierung, soziale Vernetzung, ein digitaler Freigarten der Bildung und Kultur – sie waren ohnehin immer nur Möglichkeiten. Mit dem Netz hatte sich der bisher vielfältigste, zugänglichste Möglichkeitsraum aufgetan, stets schwang die Utopie einer besseren Welt mit. Daran hat sich wenig geändert – technisch. Die fast vollständige Durchdringung der digitalen Sphäre durch Spähapparate aber hat den famosen Jahrtausendmarkt der Möglichkeiten in ein Spielfeld von Gnaden der NSA verwandelt. Denn die Überwachung ist nur Mittel zum Zweck der Kontrolle, der Machtausübung. Die vierte, digitale Kränkung der Menschheit: Was so viele für ein Instrument der Freiheit hielten, wird aufs Effektivste für das exakte Gegenteil benutzt.

Das ist doch übertrieben, den Fisch nimmt die Trockenlegung des Tümpels halt etwas mehr mit als die anderen Tiere im Wald, so lautet die naheliegende Entgegnung auf meine Klage. Ich glaube aber, dass meine Kränkung nur zu den ersten Ausläufern gehört. Es ist Teil meines Berufs und meiner Persönlichkeit, die Verwerfungen der digitalen Gesellschaft früher wahrzunehmen als andere. Das ist weniger avantgardig, als es sich anhört. Es bedeutet hauptsächlich, dass ich schon in Shitstorms auf Twitter geriet, bevor die meisten Leute auch nur den unseligen Begriff Shitstorm oder Twitter kannten.

Der Spähskandal betrifft alle

Die Kränkung, die ich verspüre, hat mich verstört und mit hilfloser Wut vergiftet. Sie hat mein digitales Gedankengebäude beschädigt, der Westflügel ist eingestürzt, weil er auf Sand gebaut war. Heul doch! Ja, danke, das tue ich. Aber um viel mehr als nur die Ernüchterung, dass mein wunderbares Internet von einem undemokratischen, bigotten Geheimapparat regiert wird. Denn die digitale Vernetzung prägt die Gesellschaft viel stärker, als die meisten Politiker, Journalisten und Fußgänger erkennen wollen oder können. Es gibt in Deutschland nur zwei Arten von Menschen, die, deren Leben das Internet verändert hat, und die, die nicht wissen, dass das Internet ihr Leben verändert hat.

Abgesehen von den Scheinen im Portemonnaie ist Geld bloß eine Zahl auf ein paar Servern, von denen niemand weiß, wo sie stehen, ähnlich verhält es sich mit Patientenakten, Konsum- und Finanzamtsdaten, digitale Ströme regeln die Welt. Auch der handkalligraphierte Brief auf selbstgeschöpftem Papier findet sein Ziel nur, weil er maschinengesteuert den Datenflüssen folgt. In den Vereinigten Staaten lassen die Behörden jeden Brief abfotografieren. In Deutschland tut das die Post auch, aus technischen Gründen, inklusive einer Kooperation mit den amerikanischen Behörden. Kaum jemand ahnt, wie weit die Digitalisierung und Durchprogrammierung der Welt vorangeschritten ist. In einem modernen Auto sind rund hundert Millionen Zeilen Programmiercode verbaut. Zum Vergleich: das Smartphone-Betriebssystem Android kommt auf zwölf Millionen Zeilen. Der genetische Code einer handelsüblichen Maus entspräche hundertzwanzig Millionen Programmzeilen.

Auch ohne E-Mail, soziale Netzwerke und Videostreaming ist die gesellschaftliche Abhängigkeit von der digitalen Sphäre total, und diese digitale Sphäre ist unumkehrbar auf dem Weg der radikalen Vernetzung und damit in die Krakenarme der Überwachungsmaschinerie. Auf Hunderte Server verteilt finden sich delikateste Daten über praktisch jede in Deutschland befindliche Person, deshalb betrifft der Spähskandal auch jene, die glauben, der Totalüberwachung zu entgehen, indem sie Facebook nicht benutzen. Wie bei den drei Menschheitskränkungen davor ist fraglich, wann das Gros der Bürger die schiere Größe der Kränkung nachvollziehen können wird. An entscheidenden Stellen aber ist sie bereits sichtbar geworden.

„Die zehn geheimsten Sätze aus Merkels Telefonaten“

Die Kränkung der Politik war schon erahnbar, als Anfang September 2013 auf Weisung von Kanzleramtschef Pofalla ein Hubschrauber der Bundespolizei im Tiefflug über das Frankfurter US-Konsulat flog. Mehrfach. Während die offizielle Linie noch aus plumper Beschwichtigung bestand. Unwahrscheinlich, dass so etwas ohne Merkels Zustimmung geschah. Dieses hubschraubernde Ballen des Regierungsfäustchens muss als hilfloseste Drohgebärde der Neuzeit betrachtet werden. Und damit als offenkundiges Zeichen des Gekränktseins. Das wahre Ausmaß der Kränkung der Politik aber ist seit Dezember erkennbar. Da wurde bekannt, dass Merkel zur Überwachung ihres Handys persönlich mit Obama telefoniert und dabei die NSA mit der Stasi verglichen hatte.

Eine ostdeutsche, sich hyperrational gebende Machtkanzlerin, Vorsitzende einer traditionell transatlantisch orientierten, konservativen Partei schleudert einem US-Präsidenten erbost einen Stasi-Vergleich ins Ohr. Da ist keine Steigerung mehr möglich. Das allein ist Ausweis einer kaum zu überschätzenden Kränkung der Politik. In Demokratien bedeutet Politik, Macht auszuüben durch Verhandlung. Diese Macht hat sich rückwirkend als beschädigt herausgestellt, die Verhandlungen als Farce, weil die Gegenseite morning briefings hatte oder hätte haben können, „Die zehn geheimsten Sätze aus Merkels Telefonaten“.

Eine perverse Situation, in der man als Staatsbürger hoffen muss, dass Merkel am Handy nie etwas sagte, was sie erpressbar macht. In dunklen Momenten bleibt ein Zweifel: Was, wenn Merkels Beschwichtigungen des Spähskandals so zustande gekommen wären? Stets habe ich hart gegen Verschwörungstheoretiker argumentiert, und jetzt lässt sich eine eventuelle Erpressbarkeit der jahrelang abgehörten Bundeskanzlerin nicht mehr als absurd ausschließen. Was für unglaublichen Pfosten bin ich im Netz begegnet, und aus heutiger Sicht war ihre Position zur Überwachung näher an der Realität als meine.

Die tiefste Kränkung hat die Netzgemeinde erfahren

Die Kränkung der Wirtschaft besteht in der Aushöhlung ihrer Erfolgsversprechen. Leistung! Geistiges Eigentum! Innovation! Deren Essenz ist ein Wissensvorsprung, und diesen vermeintlichen Vorteil hat die Spähmaschinerie in den luftleeren Raum der Unsicherheit befördert. Zum gesetzlichen Auftrag der britischen Geheimdienste gehört explizit das „economic well-being“ der heimischen Wirtschaft, auch die US-Dienste bekennen sich zur „Sammlung von Wirtschaftsinformationen“.

Geheimdienste betreiben entgegen vieler Beteuerungen gezielte Wirtschaftsspionage. Schon das Wissen darum, im Zweifel kein Geschäftsgeheimnis bewahren zu können, kränkt. Und es schürt ökonomisch destruktives Misstrauen. Eine internationale Ausschreibung ist nicht mehr das Gleiche, wenn Instrumente existieren, die fast jede Sicherheitsmaßnahme aushebeln können und einige Konzerne zumindest viel näher an diesen Instrumenten dran sind. Wie sehr dürfte eine Reihe europäischer Unternehmer schmerzen, dass sie ihre IT-Systeme auf praktische, hocheffiziente, billige Cloudlösungen umgestellt haben, über die sie jetzt in der Zeitung lesen, was sie niemals lesen wollten. Weil Kränkungen stets eine Position der Schwäche offenbaren, waren sie zudem wirtschaftshistorisch oft Vorzeichen einer Abkopplung. Tatsächlich verpasst die hiesige Wirtschaft im Netz den Anschluss. Audi etwa plant, Googles Android zum Autobetriebssystem zu machen. Durchaus eine Parallele zur fatalen IBM-Entscheidung von 1980, Microsoft die Kontrolle über das in Auftrag gegebene Betriebssystem MS-DOS zu lassen. Der damals führende Hardware-Hersteller hatte die Macht der Software unterschätzt, so wie jetzt die Macht der Vernetzung unterschätzt wird.

Die Kränkung, das Bewusstsein, dass man hintergangen wurde und Fehlentscheidungen getroffen hat, wird sich weiter durch die Gesellschaft fressen. Die tiefste Kränkung aber hat eine Gruppe erfahren, der ich angehöre: die Netzgemeinde, die Hobby-Lobby für das freie und offene Internet, vielleicht dreißigtausend Leute in Deutschland. Sie ist nicht zufällig entstanden, eher aus Notwehr, weil über Jahre das Ausmaß des Internetunfugs kaum auszuhalten war, sowohl in der Politik wie auch in vielen traditionellen Medien. Bei aller Diffusität liefert die Netzgemeinde einen nicht unwichtigen Teil des digitalen Diskurses. Weniger über die eigene Reichweite, sehr wohl aber per Agenda-Setting: Die Netzgemeinde kann Themen setzen, über die dann massenmedial berichtet wird.

Wir haben uns geirrt

Schon daraus ergibt sich eine quasiautomatische Frustration, viele Protagonisten der Netzgemeinde müssen mit ansehen, dass nach langjähriger Diskursarbeit ihre Themen in der Öffentlichkeit immer wichtiger werden – ihre Inhalte und Haltungen aber nicht. Dieses Schema zieht sich bis in die Politik, da arbeiten Abgeordnete aller Parteien jahrelang sachkundig im und zum Netz und dann wird Dobrindt Digitalminister. Dobrindt.

Der Rechtbehaltewunsch ist bei der Netzgemeinde unerbittlicher als irgendwo sonst. Wenn man fast nichts hat außer der eigenen Meinung, wird man diese kompromisslos verteidigen, das eint übrigens Twitterer und Meinungsjournalisten. Im Wörtchen „kompromisslos“ liegt das Drama der Netzgemeinde verborgen. Denn Kompromisslosigkeit muss am heftigsten gegen diejenigen durchgesetzt werden, die eine ähnliche, aber eben nicht deckungsgleiche Haltung haben, aggressive Abgrenzung zur Selbstvergewisserung. Beim Spähskandal ist diese verstörende Tendenz zu beobachten, wenn Häme ausgegossen wird über diejenigen, die nicht auf die vorgeschriebene Art gegen die Überwachung sind. Wenn gespottet wird über Leute, denen Verschlüsselung von Kommunikation nicht leicht von der Hand geht.

Die Netzgemeinde agiert selbstbeauftragt, ihre Kraft und den Mut zur Lautstärke bezog sie aus der Gewissheit, die Welt verbessern zu können mit digitalen Mitteln. Und dann diese Ironie, nein, diese Verhöhnung des Schicksals: Edward Snowden, Held des Internets, bringt die Botschaft, dass mit dem geliebten Internet die gesamte Welt überwacht wird. Diese Kränkung ist so umfassend, als sei die Heimat Internet über Nacht in ein digitales Seveso verwandelt. Wütende Proteste gegen diese Vergiftung und ihre Urheber, natürlich.

Aber es ist etwas anderes, daraus auch Konsequenzen zu ziehen. Die eigenen Positionen zu überdenken, eben einzugestehen: Wir haben uns geirrt, unser Bild vom Internet entsprach nicht der Realität, denn die heißt Totalüberwachung. Jede Verteidigung sozialer Netzwerke etwa – auch ich habe das oft getan – muss nachträglich ergänzt werden um die Tatsache, dass soziale Netzwerke auch ein perfektes Instrument sind, um einen Sog privatester Informationen ins Internet zu erzeugen. Und damit zur Überwachung.

Ein neuer Internetoptimismus muss entwickelt werden

Das Bild der Politik, das sich die Netzgemeinde zurechtgelegt hatte, entsprach ebenso nicht der Realität. Diese gönnerhafte Freude, das Gefühl der Bestätigung, irgendwie doch zur Avantgarde zu gehören, als Obama anfing zu twittern. Endlich nimmt die Politik unser Internet ernst! Dabei wurden zu diesem Zeitpunkt längst Milliarden für die Überwachung des Internets investiert, viel ernster hätte man es gar nicht nehmen können. In gewisser Weise hat die NSA im Internet wesentlich größere Chancen zur Weltverbesserung gesehen als selbst die Netzgemeinde. Nur dass sie eine ganz andere Auffassung von Weltverbesserung hat.

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Den Irrtum eingestehen, den Schmerz der Kränkung aushalten, denn dieser Tiefpunkt kann nicht, darf nicht das Ende sein. Das Internet ist kaputt, die Idee der digitalen Vernetzung ist es nicht. Die Indianer mussten irgendwann begreifen, dass die von den Eroberern geschenkten schönen Textilien verseucht waren mit Krankheitserregern. Das hat das Konzept Kleidung nicht schlechter gemacht.

Es ist nicht so, dass sich mit Snowden der Internetoptimismus läutern müsste in eine digitale Generalskepsis. Die bisherige Form der Netzbegeisterung hat sich aber als defekt erwiesen, weil sie von falschen Voraussetzungen ausgegangen ist. Nach dieser Kränkung muss ein neuer Internetoptimismus entwickelt werden. Eine positive Digitalerzählung, die auch unter erschwerten Bedingungen in feindlicher Umgebung funktioniert, denn der dauernde Bruch sicher geglaubter Grundrechte hält an. Das große Ausspähen ist nicht vorbei. Und wird es vielleicht niemals sein.

Leserdebatte

Geben die Snowden-Enthüllungen Anlass zu einer generellen Internet-Skepsis? Sind die negativen Entwicklungen dem Medium selbst anzulasten oder verschulden sie sich politischen und individuellen Versäumnissen? Wir laden unsere Leser ein, die Kommentarfunktion ausgiebig zu nutzen. Die interessantesten Beiträge werden am Nachmittag in einem eigenen Artikel zusammengefasst und auf FAZ.NET erscheinen.

Quelle: F.A.S.

 

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