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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Die Debatte

Integration in Berlin Der Zug fährt ab

Wenn inzwischen sogar Migranten aus Migrantenvierteln wegziehen, ist Integration vielleicht gar kein ethnisches Problem, sondern ein soziales. Eine Bestandsaufnahme in Berlin-Kreuzberg. Mehr Von Melanie Mühl

Integrationsdebatte bei „Hart, aber fair“ Die späte Einwechselung der Nicola Graef

Sie sollten Seehofer verteidigen. Doch was die Unionspolitiker Dobrindt und Liminski den routinierten Normalitätsbehauptern Kolat und Wowereit entgegensetzen konnten, war peinlichste Pomade. Erst zum Schluss bot Frank Plasberg eine Kontrahentin von Format auf. Mehr Von Patrick Bahners

Demographischer Wandel Seehofers Stimmungspolitik

Deutschland wird ohne qualifizierte Einwanderung erodieren. Vielleicht weiß das auch Horst Seehofer. Wenn er nun aber behauptet, Deutschland benötige keine Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen, führt er die Bürger in eine gefährliche Irre. Ein Kommentar von Frank Schirrmacher. Mehr

Im Gespräch: Hans-Ulrich Wehler Sarrazin und die Bildungskatastophe

Der Historiker Hans-Ulrich Wehler rät der SPD, sich endlich von der Polemik gegen Thilo Sarrazins Irrtümer ab- und der Diskussion über seine richtigen Beschreibungen zuzuwenden. Mehr

Debatte um den „West-östlichen Divan“ Goethe war Araber

Goethes „West-östlicher Divan“ ist antisarrazinisch, weil dies kein Buch der Spaltung ist, sondern ein Großwerk des Dialogs. Im Einfühlungsvermögen in die islamische Kultur ist Goethe ein Gigant. Ein Beitrag des Schriftstellers Thomas Lehr zur „Divan“-Debatte. Mehr

Die „Divan“-Debatte geht weiter Viel Dichtung, wenig Wahrheit

Goethe hat versucht, in poetischer Übersetzung den Geist der islamischen Kultur zu erfassen. Sein „West-östlicher Divan“ taugt nicht zur Beschreibung eines dogmatischen Islam und zur Haudrauf-Polemik. Mehr Von Wolfgang Frühwald

Mehr Die Debatte
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Debatte um Sarrazin Demographie, Intelligenz und Zuwanderung

Schafft Deutschland sich ab? Den Ernst der Lage erkannt zu haben ist Sarrazins Verdienst. Die Wichtigkeit umstrittener Werturteile für seine Analyse wird von vielen überschätzt. Wer das nicht tut, kann ihm dankbar sein. Ein Essay von Erich Weede. Mehr Von Erich Weede 2

Wehler verteidigt Sarrazin Parteiausschluss undenkbar

Hans-Ulrich Wehler, Deutschlands bedeutendster Sozialhistoriker, verteidigt Thilo Sarrazin in einem Zeitungsbeitrag. Damit gibt er der Debatte um dessen umstrittene Integrationsthesen eine völlig neue Wendung. Mehr Von Jürgen Kaube

Fußball und Integration Sahin kontert Sarrazin

„Deutschland hat kein Problem mit der Integration“, sagt der Dortmunder Fußballprofi Nuri Sahin und widerspricht damit Thilo Sarrazin. Trotzdem spielt er für die türkische Nationalmannschaft. Doch dort werden Talente nicht konsequent gefördert. Mehr Von Michael Horeni, Berlin

Thilo Sarrazin im Streitgespräch Die große Zustimmung beunruhigt mich etwas

Sein Buch wurde bisher 1,1 Millionen Mal gedruckt . Im Streitgespräch mit Frank Schirrmacher erklärt Sarrazin, warum er in ihm auf die Biologie nicht verzichten wollte, um eine falsche Integrationspolitik zu korrigieren, und fordert Intelligenztests in den Schulen. Mehr

Fernseh-Frühkritik Eine Zumutung

Sandra Maischberger wollte über das Thema „Kopftuch und Koran: Hat Deutschland kapituliert?“ diskutieren. Sie setzte eine Frau, die den „Ehrenmord“ an ihrer Schwester anzeigte, dem islamischen Prediger Pierre Vogel gegenüber. Das konnte nicht gutgehen. Mehr Von Michael Hanfeld

Sarrazins ungelesenes Buch Frau Merkel sagt, es ist alles gesagt

Über die Kälte der Macht und die Aufkündigung einer Debatte: Im Fall Sarrazin geht es um nichts weniger als die Meinungsfreiheit und die Pflicht sich selbst zu unterrichten. Die Weigerung der Politik, sein Buch zu lesen, zeigt eine fundamentale Krise der politischen Kommunikation. Mehr Von Frank Schirrmacher

Sarrazin antwortet auf Gabriel „Die SPD-Spitze kann nicht lesen“

„Sigmar Gabriel stilisiert mich zum Wegbereiter von Hasspredigern, weil ich von der Evolutionsbiologie nicht schweigen will. Meine Thesen zur Sozialpolitik verfälscht er. Eine Antwort auf die Anklage, die mein Parteivorsitzender in der ,Zeit' gegen mich erhoben hat.“ Ein Gastbeitrag von Thilo Sarrazin. Mehr 2

Integrations-Debatte Die Berechnungen sind demagogisch

Der Sozialökonom Gunnar Heinsohn hat in einem Beitrag für die F.A.Z. behauptet, in der Debatte um türkische Einwanderer würden deren Bildungserfolge schöngerechnet. Die in vielen Talkshows zu Wort gekommene Politologin Naika Foroutan unterschlage wichtige Zahlen. Hier erwidert sie. Mehr Von Naika Foroutan

Sarrazin und der Biologismus-Vorwurf Nachdenken wäre der Intelligenzdebatte zuträglich

Kann wirklich nur ein „Biologist“ behaupten, Intelligenz sei größtenteils erblich bedingt? Und spräche die Erblichkeit von Intelligenz wirklich für die Irrelevanz von Bildung und Erziehung? In der Debatte um Thilo Sarrazins Buch gehen die Begriffe wild durcheinander. Mehr Von Martin Hoffmann

Wulff und der Fall Sarrazin Die Unbeteiligten

Zwischen internen Bewertungen und öffentlichen Stellungnahmen zur Rolle des Bundespräsidenten im Fall Sarrazin herrschte am Mittwoch eine Kluft. Intern hieß es, im Falle des Falles hätte Wulff die Befugnisse über Gebühr ausgelegt. Offiziell wurden keine Bewertungen abgegeben. Mehr Von Günter Bannas, Berlin

Fall Sarrazin Der Druck auf Christian Wulff wächst

Bundespräsident Wulff gerät weiter unter Druck. Nach Informationen der F.A.Z. hat Sarrazin die Bedingungen für seinen Abgang mit dem Bundespräsidialamt ausgehandelt. Sarrazin sagte, mit seinem Abgang habe er Druck von Wulff nehmen wollen - eine Abberufung durch Wulff wäre juristisch angreifbar gewesen. Mehr

Fall Sarrazin SPD beschließt Ausschlussverfahren

Trotz Kritik aus den eigenen Reihen hat SPD-Generalsekretärin Nahles den geplanten Parteiausschluss Thilo Sarrazins verteidigt. Der Parteivorstand stimmte geschlossen dafür. Sarrazin wird zur Last gelegt, seine muslimkritischen Integrationsthesen „genetisch“ zu begründen. Mehr

Bildung in Berlin Sarrazin gab den Sparkommissar

Als Thilo Sarrazin Berliner Finanzsenator war, sanken die Gehälter von Erzieherinnen und Lehrern, die Vorklassen wurden abgeschafft. Das schadete gerade Einwandererkindern. Fast scheint es, als habe er seine Prophezeiungen selbst eingeleitet. Mehr Von Heike Schmoll, Berlin

Der Fall Sarrazin Körperzellenrock

Was Thilo Sarrazin gesagt hat, ist also nicht „auszuhalten“, seine Beschreibung der Welt „unerträglich“? Das meinen jedenfalls die intellektuellen Lobbyisten und kriegen sich kaum noch ein vor bebender Empörung. Dabei zeigt ihr Meinungskrieg in Schleimsprache nur eins: Wie unreif das deutsche Verhältnis zur Freiheit ist. Mehr Von Volker Zastrow

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Wieder federführend

Von Sandra Kegel

Immer mehr Menschen schwärmen für das Schreiben mit spitzer Feder, Füllhalter-Produzenten und Versandhändler verzeichnen eine Verdopplung der Nachfrage. Was ist zu halten von der neuen Liebe zur Tinte? Mehr 3