01.07.2012 · Für die rhythmischen Probleme der Gegenwartsrockmusik hat die Death-Metal-Band Nile eine Lösung: Gewalt. Von diesem robusten Ansatz zeugt ihre neue Platte „At The Gate Of Sethu“.
Von Dietmar DathRichtlinien für Lesermeinungen
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Death Metal im Hochfeuilleton:
Schade, am Ende landet wohl alles im gehobenen Mainstream.
Irgendwelche musikalischen Synapsen müssen hier wohl blitzartig abgestorben sein. Beim Autor, aber auch bei Hörern und Musikliebhabern, die unterstellen, das die "Gegenwarts-Rockmusik" von rhytmischen Problemen geplagt sein sollte. Unsinn. Einer nekrophilen Dampfhammer-Kapelle hier noch positives abzugewinnen ("die Band hat eine Lösung: Gewalt")....zeugt davon, das hier die Grenzen madenwürmigen Geschmacks deutlich überschritten wurden. GEWALT war noch nie eine Lösung. Mein Vorschlag: Ab in die tiefste Grabkammer eines ausgeräuberten ägyptischen Musik-Friedhofs. Da gehört "Death-Metal" hin.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.07.2012 17:27 Uhraha
Zunächst höchst brilliant und umfangreich mit einem schlichten "Unnsinn" argumentieren und danach gepflegten Musikfaschismus betreiben - so lobe ich mir das!
Ein Beitrag, wie ein Nile-Album.
Sie haben Ihr Ziel nicht verfehlt.
Sehr schön.
Ich bin skeptisch; das letzte Nile-Album ist fast nicht zu schlagen.
Aber ich werde wohl zugreifen.