19.07.2012 · Der Himmel ist grau, die Aussichten sind trüb: Am Ende heißt es, der Monat sei trotzdem zu warm gewesen. Wärmegewitter und Wolkenbrüche muss man gelassen sehen, wie die „Wettergötter“.
Von Edo ReentsRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Neid um die Pressefreiheit: In der Saure-Gurken-Zeit tut's auch ein (in der Tat guter) Text zum Wetter - und wegen der "Animierdame" bekäme man(n) es anderenorts wohl mit der (oder dem) Gleichstellungsbeauftragen, wen nicht gleich mit der Staatsanwaltschaft zu tun...
Obwohl ich gehört habe, dass es offenbar große
Nord-Süd-Unterschiede beim Wetter gibt, wird selbst hier in
München nur gejammert! Ich war diesen Sommer schon bei diversen
open air-Veranstaltungen (Kino, Konzerte), war x Mal in der Isar / in
Seen, Geburtstag im Biergarten, Grillparties, Frühstück auf
dem Balkon, ich radl fast täglich ins Büro... immer war es
richtig warm und ein einziges Mal hab ich auf dem Rückweg vom
Büro einen Duscher abbekommen.
Dieses ständige Gejammer über´s Wetter kann einen ganz
schön nerven! Ein und dieselben Menschen sagen binnen 10 Tagen bei:
- zu kalt: "Was ist das wieder für ein Sommer!?"
- zu heiß: "Mei oh mei, diese Hitze, man kann ja gar nicht
vor die Tür!"
- schön warm: "Mensch, jetzt haben wir mal schönes
Wetter... und wir müssen im Büro sitzen!"
- Regen: "Ein total verregneter Sommer!"
- kein Regen: "Wir brauchen dringend mal Regen!"
2 Dinge können es uns Deutschen NIE recht machen: das Wetter und
die Deutsche Bahn.
Ein Hoch auf diesen Sommer!!! :-)
Ganz klar die Folge des Klimawandels. Es wird alles immer wärmer,
sagen sie, dabei gehen in den letzten zehn Jahren die Temperaturen
ständig zurück.
Schade dass manchmal die Tatsachen nicht mispielen mit den Theorien.
herzlichen Dank für diesen seit langem besten Artikel zum Wetter und dem Missbrauch, der inzwischen auch ehemals seriöse Wetterbericterstattungen vereinnahmt hat..
Es ist wirklich zum Lachen. Jeden Sommer dasselbe: Deutschland jammert.
Dass es regnet. Dass es nicht durchgehend 30°C gibt. Dass es nicht
in der Karibik liegt. Soweit ich mich daran erinnern kann, lag
Deutschland noch nie in der Karibik. Es gab jeden Sommer Sonne und warme
Tage, und es gab jeden Sommer Regen und kühle Tage. Das war noch
nie anders und wird voraussichtlich auch nie anders sein. (Und wenn es
mal anders ist, jammern alle, dass es zu heiss ist.)
.
Warum können wir nicht das Wetter einfach mal hinnehmen und das
Beste daraus machen? Bei Regen ins Kino gehen oder ein Buch lesen statt
rumzuheulen? In Würde und vielleicht auch in Dankbarkeit für
ein mildes, ausgeglichenes Klima. Was würden wir Deutschen jammern,
wenn es im Winter minus 40 Grad und im Sommer längere Zeit plus 40
Grad gäbe.
.
@Frau Simon: Wissen Sie eigentlich, welches die niederschlagsreichsten
Monate in Deutschland sind? Mai, Juni und Juli! Deswegen ist es ganz
normal, dass es im Sommer auch mal regnet.
Herr Delmen, Südhessen ist nicht NRW,
wir sitzen grad so mitten drin in den Schlechtwetterschleifen. Was
werden die Kneipiers wieder jammern, verständlich. Wer setzt sich
bei solchem Wetter schon raus, obwohl, Biergärten hat's hier ja gar
nicht ;-) Die Freibäder machen teils nur 4 Stunden in der Früh
auf, es lohnt nicht, nur die Unentwegten, die nichts erschüttert,
schwimmen ihre Runden.
Da wir nur 17° haben, kann ich leider nicht sagen, dass es eine
angenehme Temperatur wäre, jedenfalls nicht für mich :-( Ich
friere, gut, das ist ein Vorrecht der Frauen, aber gleich so... da hilft
mir ja nicht mal mehr mein erhöhter Blutdruck.
Es spart Wasser für die Pflanzen, das stimmt, aber wie gern
würde ich Kanne um Kanne in die Loggia schleppen und meine Rosen
wässern. Vielleicht wird es im nächsten Jahr besser, man soll
die Hoffnung ja nie aufgeben.
Lieber Herr Ritter,
im Oktober erwarte ich eigentlich nicht mehr 20°, habe es aber
dankend hingenommen ;-)
Und der Frühling war hier in Düsseldorf irgendwie nicht so
recht zu spüren, plötzlich war mal wieder alles grün,
quasi an meiner Nase vorbei.
Aber schaun mer mal, noch ist der Sommer ja nicht zu Ende und sollte es
halbwegs warm werden, 17° sind einfach zu kalt, dann gibt es auch
ein Eis auf die Hand zum Schlotzen.
Meine Blumen jedenfalls würden sich freuen, die Rosen stocken
irgendwie und haben wenig Lust großartig auszutreiben oder wie im
letzten Jahr reichlich zu blühen und das mehrfach.
Wie schön, dass wir uns über das Wetter ereifern können,
dass die Politik heute mal Pause hat, denn darüber könnten wir
uns echt aufregen.
Wird scho wer´n!
Es gab an Ostern Schnee, richtig! Aber der Frühling ausgefallen?
Also ich hab ihn mehrfach getroffen. By the way: wir hatten letztes Jahr
einen absolut goldenen Herbst! Wenn´s im Oktober über
20°C hat, dann darf man das durchaus auf den Habenseite des guten
Wetters verbuchen!
Ich wünsche Ihnen jedenfalls noch ein paar richtig gute Sommertage
über 30°C und ohne Regen, dafür mit einem Eis in der Hand
und die Möglichkeit, es dann auch genießen zu können!
@Renate Simon
Och, hier in Südhessen ist es zwar auch immer mal wieder regnerisch aber die Temperaturen sind doch im Großen recht angenehm. Man kann prima wandern, Radfahren oder Joggen. Mir gefällt der Sommer. Und ich muss den Garten nicht dauern gießen ;-)
Johann Tasio, mal regnet????????
aber hallo, hier schüttet es jeden Tag mehrfach und noch immer
haben wir nicht einmal 17°. Dann doch lieber den Sommer im
Frühjahr, wie die letzten Jahre. Denn in diesem Jahr fiel ja sogar
der Frühling aus. Wenn ich da ans letzte Jahr denke, viel warm im
April und Mai, schöööön.
Mir isses einfach zu kalt und 30° durchgängig wären genau
richtig für mich.
Wenn Sie jetzt sagen, ich könne ja auswandern, könnte ich,
wäre ich ein paar Tage jünger ;-)
Warum sich über Dinge erregen, die man nicht ändern kann!?
Jedes Wetter ist schön und ein kalter Juli stört nur, wenn ich
unbedingt jeden Abend grillen will oder im Urlaub zelte. SO aber ist es
angenehm bei 16°C Außentemperatur im Büro zu sitzen. Kein
Bedauern, daß man von Morgens halb neun bis abends halb sieben
vorm Rechner hockt. Aber seit der 2°C-Allmachtsphantasie der
selbsternannten Klimaschützer muß es ja schlecht sein, wenn
das Wetter so ist, wie es ist und sich nicht in Normen pressen
läßt. Des halb ist Schnee im November eine Wintereinbruch und
Gewitter im Sommer sind immer irgendwie zu großer Hitze
geschuldet. So sehen die Anfänge aus, wenn Menschen glauben, alles
beeinflussen zu können und dies auch versuchen.
Gelassenheit ist angesichts des Wetters erste Bürgerpflicht, doch
Wutbürger wollen sich nichts vorschreiben lassen und angesichts der
Vergeudung von Milliarden im sog. Klimaschutz und für 'erneuerbare'
Energien muß man ja vom Wetter Normierung erwarten können!
Da hilft es auch nicht, immer mal Rudis Schlager zu summen, nein, das
verstärkt höchstens noch den Frust über dieses grausige
Wetter. Da werden Urlauber am Düsseldorfer Flughafen befragt, ach
haben die unter der Hitze gelitten, 40°, nein, das war ja nicht
auszuhalten. Hat man dann aber doch, war ja schließlich gebucht...
und läuft in Badelatschen raus in den Regen und in
„gemäßigte“ Temperaturen von ca. 16°. Leute
flüchten von der Cote d’Azur (ville zo dürr), weil dort
ebenfalls 40° den Schweiß treiben.
Leute, ihr glaubt gar nicht, wie ich euch um die 40° beneide oder
wenigstens 30° davon. Denn wer hätte gedacht, dass auf den
Siebenschläfer Verlass ist. Waren das Zeiten, als man in der Schule
morgens um 10 hypnotisch aufs Thermometer starrte und auf Hitzefrei
hoffte. Heute haben wir in Düsseldorf morgens um 10 (Normalzeit)
mal gerade 15°, früher war sogar das Wetter besser. Wenn es
nicht eh schon viel zu nass wäre, könnte man wirklich heulen.
Liebe Frau Gossmann-Walter,
der Sommer kommt, für wenige Tage. Es ist zum Heulen und
Zähneklappern, ich friere mir was ab und beneide Sie gerade von
Herzen. Auch ich liebe die Hitze, je wärmer, umso besser geht es
mir. Dann würde ich meine Gardinen runterrupfen, die Fenster
putzen, ach ich könnte dann schaffen wie dumm. Aber als Eiszapf bin
ich völlig blockiert.
Sogar den Fledermäusen ist es abends zu kalt, ich sehe momentan
keine um meine Loggia flitzen, denn auch das Ungeziefer friert.
Aber Sie haben natürlich recht, ändern können wir daran
gar nichts und das ist wohl auch gut so. Denn gemeckert wird immer, egal
ob warm oder kalt. Trotzdem könnte es doch vielleicht etwas
wärmer werden, denn wenn schon, ist mir ein warmer Regen allemal lieber.
Frau Simon am Sonntag wird das besser... oh sole mio; der Sommer kommt
und wir haben seit Wochen keinen Regen gesehen, Sonne satt und heiss,
Himmel azurblau.
Nun die zweite oder dritte Hitzewelle aus Afrika, da wurde es dann schon
annähernd 40 Grad. Mir macht es nichts aus, ich mag es gerne heiss
und ohne Schwüle, perfekt !
Doch so mancher, der aus Deutschland kommt, ist am Stöhnen.
Wie etwa meine Freundin, die natürlich erst über das schlechte
Wetter in Deutschland gestöhnt hat. Also nun, wie was ???
Ergo - man kann es niemanden recht machen ;-) Zum Glück hat niemand
Einfluss darauf.
Mir ist es wie gesagt recht, ich liebe das - besonders Abends die
Stimmen der Zikaden und die Gewähr, dass man weiss, Morgen ist es
wieder schön.
Liebe Frau Simon, der Sommer kommt auch jetzt nach Deutschland! - ab
nächste Woche habe ich gerade in der Vorhersage gesehen.
Ich wünsche Ihnen schöne warme Sommertage; mit allem was dazugehört.
Grüsse aus dem heissen Süden
Seit dieser Kachelmann-Geschichte...
...kann ich das Studio-Wetter einfach nicht mehr ganz unvoreingenommen
anschauen. Wenn Gunther Tiersch im schlecht sitzendem Sakko aus der
Kulisse zur Karte schreitet, dann schiesst mir immer durch den Kopf, was
der wohl nach Sonnenschein und milden Temperaturen im Osten noch machen
könnte an diesem Abend - so richtig trauen konnte man diesen
Wetterfröschen ja noch nie. Oder die blonde Wettergöttin der
ARD, die alle, die in Deutschland je den Superstar gesucht haben, zu
Blinden degradiert. Bei der kommt selbst die schlimmste Juli-Kaltfront
noch total heiss daher.
Meine Lieblingswettersendung sähe ja ungefähr so aus: Gunther
Tiersch in Klamotten, die Rücksicht auf die Dimensionen seiner
Extremitäten nähmen, und die ARD-Wettergermania, die, bevor
sie wie immer verkündet, dass es im Südwesten des Landes am
wärmsten ist, mit einer Kopfbewegung die Mähne über die
Schulter zurück wirft. Dazu später noch die eine oder andere
süsse Schnute von Marietta Slomka - perfektes TV-Klima.