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Das Wetter Dieser Juli

 ·  Der Himmel ist grau, die Aussichten sind trüb: Am Ende heißt es, der Monat sei trotzdem zu warm gewesen. Wärmegewitter und Wolkenbrüche muss man gelassen sehen, wie die „Wettergötter“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (15)

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Christian Pielow

Freie Presse & Wetter(nixen)

Neid um die Pressefreiheit: In der Saure-Gurken-Zeit tut's auch ein (in der Tat guter) Text zum Wetter - und wegen der "Animierdame" bekäme man(n) es anderenorts wohl mit der (oder dem) Gleichstellungsbeauftragen, wen nicht gleich mit der Staatsanwaltschaft zu tun...

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Marc Ritter

Ich kann´s nicht mehr hören!

Obwohl ich gehört habe, dass es offenbar große Nord-Süd-Unterschiede beim Wetter gibt, wird selbst hier in München nur gejammert! Ich war diesen Sommer schon bei diversen open air-Veranstaltungen (Kino, Konzerte), war x Mal in der Isar / in Seen, Geburtstag im Biergarten, Grillparties, Frühstück auf dem Balkon, ich radl fast täglich ins Büro... immer war es richtig warm und ein einziges Mal hab ich auf dem Rückweg vom Büro einen Duscher abbekommen.

Dieses ständige Gejammer über´s Wetter kann einen ganz schön nerven! Ein und dieselben Menschen sagen binnen 10 Tagen bei:
- zu kalt: "Was ist das wieder für ein Sommer!?"
- zu heiß: "Mei oh mei, diese Hitze, man kann ja gar nicht vor die Tür!"
- schön warm: "Mensch, jetzt haben wir mal schönes Wetter... und wir müssen im Büro sitzen!"
- Regen: "Ein total verregneter Sommer!"
- kein Regen: "Wir brauchen dringend mal Regen!"
2 Dinge können es uns Deutschen NIE recht machen: das Wetter und die Deutsche Bahn.

Ein Hoch auf diesen Sommer!!! :-)

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ulrich wessinger

Klimawandel

Ganz klar die Folge des Klimawandels. Es wird alles immer wärmer, sagen sie, dabei gehen in den letzten zehn Jahren die Temperaturen ständig zurück.
Schade dass manchmal die Tatsachen nicht mispielen mit den Theorien.

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Heinz Duwensee

wie wahr

herzlichen Dank für diesen seit langem besten Artikel zum Wetter und dem Missbrauch, der inzwischen auch ehemals seriöse Wetterbericterstattungen vereinnahmt hat..

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Johann Tasio
Johann Tasio (jokato) - 20.07.2012 12:22 Uhr

Heul doch!

Es ist wirklich zum Lachen. Jeden Sommer dasselbe: Deutschland jammert. Dass es regnet. Dass es nicht durchgehend 30°C gibt. Dass es nicht in der Karibik liegt. Soweit ich mich daran erinnern kann, lag Deutschland noch nie in der Karibik. Es gab jeden Sommer Sonne und warme Tage, und es gab jeden Sommer Regen und kühle Tage. Das war noch nie anders und wird voraussichtlich auch nie anders sein. (Und wenn es mal anders ist, jammern alle, dass es zu heiss ist.)
.
Warum können wir nicht das Wetter einfach mal hinnehmen und das Beste daraus machen? Bei Regen ins Kino gehen oder ein Buch lesen statt rumzuheulen? In Würde und vielleicht auch in Dankbarkeit für ein mildes, ausgeglichenes Klima. Was würden wir Deutschen jammern, wenn es im Winter minus 40 Grad und im Sommer längere Zeit plus 40 Grad gäbe.
.
@Frau Simon: Wissen Sie eigentlich, welches die niederschlagsreichsten Monate in Deutschland sind? Mai, Juni und Juli! Deswegen ist es ganz normal, dass es im Sommer auch mal regnet.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.07.2012 15:34 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.07.2012 15:34 Uhr

Herr Delmen, Südhessen ist nicht NRW,

wir sitzen grad so mitten drin in den Schlechtwetterschleifen. Was werden die Kneipiers wieder jammern, verständlich. Wer setzt sich bei solchem Wetter schon raus, obwohl, Biergärten hat's hier ja gar nicht ;-) Die Freibäder machen teils nur 4 Stunden in der Früh auf, es lohnt nicht, nur die Unentwegten, die nichts erschüttert, schwimmen ihre Runden.

Da wir nur 17° haben, kann ich leider nicht sagen, dass es eine angenehme Temperatur wäre, jedenfalls nicht für mich :-( Ich friere, gut, das ist ein Vorrecht der Frauen, aber gleich so... da hilft mir ja nicht mal mehr mein erhöhter Blutdruck.

Es spart Wasser für die Pflanzen, das stimmt, aber wie gern würde ich Kanne um Kanne in die Loggia schleppen und meine Rosen wässern. Vielleicht wird es im nächsten Jahr besser, man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.07.2012 15:25 Uhr

Lieber Herr Ritter,

im Oktober erwarte ich eigentlich nicht mehr 20°, habe es aber dankend hingenommen ;-)
Und der Frühling war hier in Düsseldorf irgendwie nicht so recht zu spüren, plötzlich war mal wieder alles grün, quasi an meiner Nase vorbei.

Aber schaun mer mal, noch ist der Sommer ja nicht zu Ende und sollte es halbwegs warm werden, 17° sind einfach zu kalt, dann gibt es auch ein Eis auf die Hand zum Schlotzen.
Meine Blumen jedenfalls würden sich freuen, die Rosen stocken irgendwie und haben wenig Lust großartig auszutreiben oder wie im letzten Jahr reichlich zu blühen und das mehrfach.

Wie schön, dass wir uns über das Wetter ereifern können, dass die Politik heute mal Pause hat, denn darüber könnten wir uns echt aufregen.

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Marc Ritter

Wird scho wer´n!

Es gab an Ostern Schnee, richtig! Aber der Frühling ausgefallen? Also ich hab ihn mehrfach getroffen. By the way: wir hatten letztes Jahr einen absolut goldenen Herbst! Wenn´s im Oktober über 20°C hat, dann darf man das durchaus auf den Habenseite des guten Wetters verbuchen!
Ich wünsche Ihnen jedenfalls noch ein paar richtig gute Sommertage über 30°C und ohne Regen, dafür mit einem Eis in der Hand und die Möglichkeit, es dann auch genießen zu können!

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Horst Delmen

@Renate Simon

Och, hier in Südhessen ist es zwar auch immer mal wieder regnerisch aber die Temperaturen sind doch im Großen recht angenehm. Man kann prima wandern, Radfahren oder Joggen. Mir gefällt der Sommer. Und ich muss den Garten nicht dauern gießen ;-)

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.07.2012 14:35 Uhr

Johann Tasio, mal regnet????????

aber hallo, hier schüttet es jeden Tag mehrfach und noch immer haben wir nicht einmal 17°. Dann doch lieber den Sommer im Frühjahr, wie die letzten Jahre. Denn in diesem Jahr fiel ja sogar der Frühling aus. Wenn ich da ans letzte Jahr denke, viel warm im April und Mai, schöööön.
Mir isses einfach zu kalt und 30° durchgängig wären genau richtig für mich.
Wenn Sie jetzt sagen, ich könne ja auswandern, könnte ich, wäre ich ein paar Tage jünger ;-)

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Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 20.07.2012 12:17 Uhr

Das Wetter ist schön!

Warum sich über Dinge erregen, die man nicht ändern kann!? Jedes Wetter ist schön und ein kalter Juli stört nur, wenn ich unbedingt jeden Abend grillen will oder im Urlaub zelte. SO aber ist es angenehm bei 16°C Außentemperatur im Büro zu sitzen. Kein Bedauern, daß man von Morgens halb neun bis abends halb sieben vorm Rechner hockt. Aber seit der 2°C-Allmachtsphantasie der selbsternannten Klimaschützer muß es ja schlecht sein, wenn das Wetter so ist, wie es ist und sich nicht in Normen pressen läßt. Des halb ist Schnee im November eine Wintereinbruch und Gewitter im Sommer sind immer irgendwie zu großer Hitze geschuldet. So sehen die Anfänge aus, wenn Menschen glauben, alles beeinflussen zu können und dies auch versuchen.
Gelassenheit ist angesichts des Wetters erste Bürgerpflicht, doch Wutbürger wollen sich nichts vorschreiben lassen und angesichts der Vergeudung von Milliarden im sog. Klimaschutz und für 'erneuerbare' Energien muß man ja vom Wetter Normierung erwarten können!

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.07.2012 11:53 Uhr

Es ist zum Heulen

Da hilft es auch nicht, immer mal Rudis Schlager zu summen, nein, das verstärkt höchstens noch den Frust über dieses grausige Wetter. Da werden Urlauber am Düsseldorfer Flughafen befragt, ach haben die unter der Hitze gelitten, 40°, nein, das war ja nicht auszuhalten. Hat man dann aber doch, war ja schließlich gebucht... und läuft in Badelatschen raus in den Regen und in „gemäßigte“ Temperaturen von ca. 16°. Leute flüchten von der Cote d’Azur (ville zo dürr), weil dort ebenfalls 40° den Schweiß treiben.

Leute, ihr glaubt gar nicht, wie ich euch um die 40° beneide oder wenigstens 30° davon. Denn wer hätte gedacht, dass auf den Siebenschläfer Verlass ist. Waren das Zeiten, als man in der Schule morgens um 10 hypnotisch aufs Thermometer starrte und auf Hitzefrei hoffte. Heute haben wir in Düsseldorf morgens um 10 (Normalzeit) mal gerade 15°, früher war sogar das Wetter besser. Wenn es nicht eh schon viel zu nass wäre, könnte man wirklich heulen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.07.2012 14:42 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 20.07.2012 14:42 Uhr

Liebe Frau Gossmann-Walter,

der Sommer kommt, für wenige Tage. Es ist zum Heulen und Zähneklappern, ich friere mir was ab und beneide Sie gerade von Herzen. Auch ich liebe die Hitze, je wärmer, umso besser geht es mir. Dann würde ich meine Gardinen runterrupfen, die Fenster putzen, ach ich könnte dann schaffen wie dumm. Aber als Eiszapf bin ich völlig blockiert.

Sogar den Fledermäusen ist es abends zu kalt, ich sehe momentan keine um meine Loggia flitzen, denn auch das Ungeziefer friert.

Aber Sie haben natürlich recht, ändern können wir daran gar nichts und das ist wohl auch gut so. Denn gemeckert wird immer, egal ob warm oder kalt. Trotzdem könnte es doch vielleicht etwas wärmer werden, denn wenn schon, ist mir ein warmer Regen allemal lieber.

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Karin Gossmann-Walter

Frau Simon am Sonntag wird das besser... oh sole mio; der Sommer kommt

und wir haben seit Wochen keinen Regen gesehen, Sonne satt und heiss, Himmel azurblau.
Nun die zweite oder dritte Hitzewelle aus Afrika, da wurde es dann schon annähernd 40 Grad. Mir macht es nichts aus, ich mag es gerne heiss und ohne Schwüle, perfekt !

Doch so mancher, der aus Deutschland kommt, ist am Stöhnen.
Wie etwa meine Freundin, die natürlich erst über das schlechte Wetter in Deutschland gestöhnt hat. Also nun, wie was ???
Ergo - man kann es niemanden recht machen ;-) Zum Glück hat niemand Einfluss darauf.

Mir ist es wie gesagt recht, ich liebe das - besonders Abends die Stimmen der Zikaden und die Gewähr, dass man weiss, Morgen ist es wieder schön.

Liebe Frau Simon, der Sommer kommt auch jetzt nach Deutschland! - ab nächste Woche habe ich gerade in der Vorhersage gesehen.
Ich wünsche Ihnen schöne warme Sommertage; mit allem was dazugehört.
Grüsse aus dem heissen Süden

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Thomas Kobler

Seit dieser Kachelmann-Geschichte...

...kann ich das Studio-Wetter einfach nicht mehr ganz unvoreingenommen anschauen. Wenn Gunther Tiersch im schlecht sitzendem Sakko aus der Kulisse zur Karte schreitet, dann schiesst mir immer durch den Kopf, was der wohl nach Sonnenschein und milden Temperaturen im Osten noch machen könnte an diesem Abend - so richtig trauen konnte man diesen Wetterfröschen ja noch nie. Oder die blonde Wettergöttin der ARD, die alle, die in Deutschland je den Superstar gesucht haben, zu Blinden degradiert. Bei der kommt selbst die schlimmste Juli-Kaltfront noch total heiss daher.

Meine Lieblingswettersendung sähe ja ungefähr so aus: Gunther Tiersch in Klamotten, die Rücksicht auf die Dimensionen seiner Extremitäten nähmen, und die ARD-Wettergermania, die, bevor sie wie immer verkündet, dass es im Südwesten des Landes am wärmsten ist, mit einer Kopfbewegung die Mähne über die Schulter zurück wirft. Dazu später noch die eine oder andere süsse Schnute von Marietta Slomka - perfektes TV-Klima.

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Jahrgang 1965, stellvertretender Leiter des Feuilleton.

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