Angefangen hat es am 21. Mai 2002 mit den täglichen Konflikten zwischen dem jungen, hageren, teils doch recht unbekümmerten Strizz und seinem behäbigen Chef Leo, von Statur und Naturell eher das Gegenteil des Titelhelden. Inzwischen hat Zeichner Volker Reiche für Strizz eine große Familie geschaffen.
Dazu gehören Freundin Irmi, ihr Dackel namens Herr Müller sowie Strizz' Neffe Rafael mit seinen Stofftieren, dem „Philosophischen Sextett“. Wachhund Tassilo hat seine poetische Ader entdeckt, von der bei Herrn Paul, Leos Kater, nun gar nicht die Rede sein kann. Der hält mit seiner herrischen Art die Haustiere der Nachbarschaft in Atem.
Inzwischen hat Volker Reiche ein vielfach geäußertes Leserbedürfnis erfüllt und die Comic-Serie "Strizz" in einem ersten Buch zusammengefaßt. Der knapp 200 Seiten starke Band ist unter dem Titel "Strizz - Kein Problem, Chef!" im Verlag C. H. Beck erschienen und kostet 9,90 Euro. Er enthält sämtliche Folgen bis zum 31. Dezember 2002. Neben den ersten Auftritte der Herren Leo, Paul und Müller, von Neffe Rafael und dessen Stofftieren, von Irmi und ihrer Mutter und natürlich von Herrn Strizz dokumentiert der Band, wie sich diese Figuren bereits in den ersten sieben Monaten ihres Daseins verändert haben.
Zusätzlich gibt es unbekannte Zeichnungen und kurze Kommentare zu einzelnen Folgen. Andreas Platthaus, Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen“, erzählt überdies in seinem Vorwort, wie "Strizz" zur F.A.Z. gefunden hat.