23.12.2012 · Wir kennen die Umstände seiner Geburt. Aber wie war der Gottessohn eigentlich als Junge, bevor aus ihm der Mann wurde, als den wir ihn heute verehren? Eine Kindergeschichte
Von Marcus JauerRichtlinien für Lesermeinungen
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Die historische Existenz Alexander des Großen und sein Einfluß wird von niemanden in den Grundzügen in Frage gestellt. Über Jesus gibt es neben vielen anderen Quellen und Ankündigungen 4 verschiedene ganze Bücher, die teilweise sehr detailgenau, teils mit Lücken sein Leben beschreiben und eine 2000 jährige Anhängerbewegung. Jedenfalls ist es weitaus lohnender, diese Bücher zu lesen als sie einfach abzulehnen. So gesehen gäbe es weitaus mehr Gründe, Ersteren in Frage zu stellen. Vernünftig ist es, daß es beide gegeben hat und Zweiterer wohl mindestens ein sehr ungewöhnlicher Mensch war, so ungewöhnlich, daß er als Gott angesehen wurde und wird und sich selbst so bezeichnet hat, und zwar nicht auf Grund gewonnener Kriege.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 18:32 Uhrspäter
Herr Kraft, wer das einfältigere Wesen ist, die Nonnen oder diejenigen, die sie für einfältig halten wird sich dann auch später erweisen.
Der Lohn im Himmel
Herr Koch, erkennen Sie eigentlich nicht den genialen Trick, Menschen anzustellen, die ihren Lohn irgendwann im Jenseits erhalten sollen, anstatt ihnen gleich einen angemessenen Lohn für ihre Tätigkeit auszuzahlen? Millionen von Nonnen, die in bald 2 Jahrtausenden einfältig genug waren, sich auf solche katholischen Tricks einzulassen, haben sicher nicht unerheblich zum Reichtum der römischen Kirche beigetragen. Aber natürlich werden sie ihren Lohn im Jenseits erhalten - es sei denn, sie sind wie die meisten Menschen inzwischen in irgendwelchen Gräbern vermodert.
Keiner der "Religionsstifter" hat
die Welt so wesentlich beeeinflusst, wie Jesus Christus!
Gerade, weil er eine so ganz andere Ethik brachte!
Was wäre unser Sozialsystem /Diakonie Charitas etc. ohne die
christliche Moral und Ethik!
Die Schwestern haben für "Wasser und Brot" sich für
andere aufgeopfert, und den Lohn im Himmel erwartet! Die immateriellen
Güter, die Jesus für wichtig erklärt sind uns leider oft
abhanden gekommen. Deshalb lohnt es sich, den Zielen der christlichen
Botschaft nachzueifern!
Historisches Erbe? Kultur? Orientierung?
Selbst in deinen konservativen Leitmedien, Deutschland, wird es
offenbar: da du kein Fundament hast (*), hast du auch keine Zukunft!
R.I.P.
(*) bis auf den Glauben an den " 'allmächtigen Vater' (sic!)
Staat", der sich hartnäckig seit 1933, 1949 und 1990 hält.
Vermutlich hat Jesus seinen Eltern nie widersprochen...
außer wenn es um seinen himmlischen Vater ging. Jesus war ein Mensch ohne jede Sünde, also hat er seine Eltern geachtet, so wie es in Gottes Geboten steht. So einfach ist das! Trotzdem hat mich die Geschichte hier und da fasziniert. Wir sollten uns aber einfach nur an Jesu überlieferte Worte in der Bibel halten, und uns darin üben, sie zu verstehen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 10:59 Uhr@Bernd Buerschaper: Familie für Jesus eher ein Problem als ein Hort
Ihre Empfehlung ist gar nicht schlecht. Fangen Sie am besten gleich
damit an, sich darin zu üben, die Jesus zugeschriebenen Worte zu
verstehen, z.B. die Verleugnung seiner Herkunftsfamilie (Matth.12,46ff),
die familienspaltende Intention seiner Lehre (Matth.10,34ff) oder die
Notwendigkeit, die eigene Herkunftsfamilie zu hassen (sic!),wenn man
sein Jünger sein wollte(Luk.14,26). Jesus wird wohl kaum von
anderen dieses verlangt haben, wenn er selbst nicht so gefühlt hätte.
Übrigens hielt seine Familie umgekehrt auch nicht gerade viel von
ihm, wenn überliefert wird, dass sie ihn für "von
Sinnen" hielt (Markus,3,21).
Das Drama des begabten Kindes...
...großartig, literarisch glänzend, sehr humorvoll, voller hintergründigem Witz, wie es Marcus Jauer gelingt, sich der Bibelsprache bedienend, ein Kindheitsbild eines Familienromans zu zeichnen, welches viel Ähnlichkeit hat mit heutigen, hunderttausendfach erlebbaren Erziehungsmustern und ihrer kindlicher Reaktionen: die unermüdlich verständnisvolle Mutter (Maria), der genervte Vater (Josef), mit seinen finalen Setzungen ("Jetzt aber Ruhe!") und das begnadete Kind, Jesus, das seine Grenzen mit sich, seinen Eltern und seinen Freunden ausprobiert. Der Autor bringt uns das Kind Jesu menschlich nahe. Das begabte Kind bereitet seinen Eltern Sorgen und Nöte, genauso heute anzutreffen in einer Mittelschichtsfamilie: das nicht einschlafen wollende Kind, seine eigenen Grenzen wie die seiner Eltern auf die Probe stellend, der Ärger mit Lehrern ("Was glaubt Ihr Sohn, wer er ist?"), mit den Freunden ("können wir mal nicht normal spielen?"), eine tolle Weihnachtsgeschichte, mehr davon, Herr Jauer !
Die Kommentatoren haben ihren eigenen Glauben gefunden
In der Auseinandersetzung mit dem Christentum finden viele eine gute
Möglichkeit,
ihre nihilistische Lebenseinstellung zu offenbaren.
Immerhin wird keiner von denen abstreiten, dass der
Abstoßungsgegenstand ihrer Erörterungen und Stimmungen noch
immer die alte Geschichte sind, mit denen sich Menschen im positiven
Gedanken und Glauben beschäftigen. Diese scheinen doch interessant
und vielschichtig genug zu sein.
Man kann nur hoffen, dass es weiterhin Menschen in diesem Land gibt, die
sich mit den alten Schrifen beschäftigen, und kein vorschnelles und
wertendes Urteil fällen.
Das Geheimnis von Jesu Geburt und Leben entschlüsseln
Wer das Geheimnis der Geburt, Jugend und Lebens von Jesus Christus
entschlüsseln will, dem empfehle ich dringend folgendes Buch:
Walther Hinz, "Neue Erkenntnisse zu Leben und Wirken Jesu", ABZ-Verlag
Für jeden Jesus-Interessierten ein unverzichtbares Puzzle-Teil um
das Gesamtbild zu verstehen.
"Wir kennen die Umstände seiner Geburt"?
Der Satz könnte von Ratzinger stammen. Dementsprechend abwegig ist
er. Alle Geschichten aus seiner Jugend sind selbstverständlich
Legenden und eben nicht historische Überlieferungen. Wenn Jesus
tatsächlich mit der Anbetung der heiligen 3 Könige und den
Engeln, die die Geburt eines neuen Königs von Israel
verkündeten, ein paar km von Jerusalem entfernt geboren worden
wäre, warum wusste dann niemand mehr irgendwas davon, noch nicht
mal seine eigene Mutter (Luk 2.33) ? Warum verschwand er erst mal
für 30 Jahre in der Versenkung?
Liebe Gläubige, irgendwas passt da einfach nicht.
"Und Maria erzählte ihm die Geschichte seiner Geburt, wie sie sich zugetragen hatte in Bethlehem; die war ihrem Kind die liebste." - Das glaube ich nicht. Wäre das so gewesen, wäre der junge Gottessohn ein narzisstischer, selbstverliebter Junge gewesen. Das war Er aber definitv nicht. Die Schrift sagt nicht viel über die Kindheit Jesu, lediglich dass Er "heranwuchs, standhaft im Geist und mit Weisheit erfüllt wurde, und die Gnade Gottes auf Ihm war" (Lk 2, 40). Dann heißt es weiter in Lk 2, 52: "Und Jesus machge fortschritte in der Weisheit, bis Er voll erwachsen war, auch in der Gnade bei Gott und den Menschen". Der Artikel ist für mich aber wieder Beweis dafür, wie authentisch und vom Heiligen Geist inspiriert die Heilige Schrift ist. Denn der Charakter und die Person Jesu können nicht ausgedacht oder erfunden werden. Alle, die aus menschlichen Wägungen heraus an Ihm herumschreiben und herumsinnieren, gehen total fehl. Jesus ist Gott im Fleisch. Gott hat sich geoffenbart.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 00:48 UhrFr. Geng, Sie hätten besser bereits im Konfirmandenunterricht nachgedacht
und beten und denken nicht in verschiedenen Lebensabschnitten
praktiziert.
Sie haben sich, vermutlich aus Enttäuschung, für das Gegenteil
von Jesus entschieden und nennen das nun "Denken" oder
"Aufklärung".
Damit sitzen Sie nun in einem noch religiöseren Weltbild fest, da
Sie sich dessen gar nicht bewusst sind. Und, noch viel wichtiger, Sie
haben nun definitiv keinen Heiland mehr, denn das materialist. Weltbild
mündet zwangsläufig im Nihilismus. Dies erklärt auch die
Affinität der Materialisten zum Spott, denn dies ist letztlich der
einzige "Trost", der ihnen noch bleibt.
@Raika Geng: Nachbeten
Was ich geschrieben habe, kann gar nicht nachgebetet sein, weil ich weder im Religionsunterricht, an dem ich als Schüler teilgenommen hatte, noch in Kirchen oder unter Predigten ähnliches vernommen habe, nur im freikirchlichen, bibelgläubigen Spektrum gibt es Leute, die es ähnlich seh'n. Die Laschheit und Lauheit in den Kirchen bedaure ich sehr. Der Herr ist erlebbar, daher weiß ich, dass Er auferstanden ist, und daher weiß ich, dass Sein Wort wahr ist, und deshalb schreibe ich über solche Dinge mit einer gewissen Autorität. Als man Sie im Konfirmandeunterricht dazu anleitete, Glaubensinhalte brav nachzubeten, hatte man vergessen, Ihnen zu sagen, dass dieser "fleischgewordene Gott" erlebbar ist. Ganz persönlich. Sie sollten sich dringend auf die Suche begeben und sich mit Ihrem jetzigen Stand nicht zufrieden geben. Diesen wesentlichen Tip wollte ich Ihnen hiermit mitgeben.
@Franz Müller: Brav nachgebetet
Solche Sätze über den "fleischgewordenen Gott" sind
mir als Kind auch ins Ohr geflüstert worden. Im
Konfirmandenunterricht habe ich sie fleißig auswendig gelernt und
konnte sie gut aufsagen.
Inzwischen bete ich weniger nach und denke mehr nach.
Leidvolle Kindheit Jesu wahrscheinlich
Da ich einfach mal davon ausgehe, dass Maria entgegen der Überlieferung nicht durch ein höheres Wesen und nach der Überlieferung auch nicht von Josef schwanger geworden ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass Jesus als uneheliches Kind, also als "Bastard", in der Familie mit seinen Halbgeschwistern, wie damals gesellschaftlich üblich, ein schlimmes Dasein hatte und unendlich gelitten haben muß. Dieses selbst erlebte Leid wird ihn sensibel für das Leid anderer gemacht haben und seine famililienfeindliche Einstellung (Matth.12,46ff, Matth.10,14ff, Luk.14,26 et al.) bewirkt haben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 11:00 UhrIch meine, dass Sie irren, denn
1. ist Maria der Überlieferung nach (sowohl Altes als auch Neues
Testament), sehr wohl durch ein "höheres" Wesen schwanger geworden.
2. Josef hat auf Geheiß des Engels Jesus als seinen Sohn angenommen.
Ich vermute deshalb, dass Jesus eine wohlbehütete Kindheit hatte.
Vielleicht wollen Sie Ihr Statement noch einmal überdenken?
Muss man sich eigentlich wundern,
dass Maria Jesus ueberhaupt haben wollte. Das Kind machte Probleme,
hatte merkwuerdige Eigenheiten, brachte den gesitteten Ablauf in der
Familie durcheinander und Kindergeld oder Kita gab es auch nicht. Haette
Maria dem Engel klipp und klar gesagt dass der Junge, oder ueberhaupt
irgendein Kind, unerwuenscht sei weil sie erst einmal ihre Karriere
aufbauen bzw. sich selber finden wolle und Josef darauf hingewiesen
haette dass all diese Reisen nach Bethlehem durch ein Kind nur erschwert
wuerden und ausserdem nur ein Esel da sei haette Gott sicher ein
Einsehen gehabt.
Zum Glueck haben Maria und Josef das anders gesehen.
In diesem Sinne - Frohe Weihnachten!
Es gefällt mir nicht, vor allem die Art und Weise wie die "Geschichte" aufgemacht ist. Ich empfinde es als höhnisch, kann man nicht einmal vor Weihnachten solche Dinge unterlassen, das werden wir uns als Christen noch früh genug in unserem eigenen Land bieten lassen müssen. In Deutschland stimmt schon seit geraumer Zeit Einiges nicht mehr.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2012 20:03 UhrJesus ist s p e r r i g,
deshalb wird er immer wieder zum Thema gemacht! Es ärgert uns
Menschen - auch den Christlichen!
Und das mit gutem Grund, denn er ist der Grundstein zu einer Beziehung
zu Gott!
Religionen wollen zu Gott kommen!
Biblischer Glaube - nicht katholische oder irgend geartetes Christentum
- lädt zu einer Beziehung zu Gott ein, die durch J.Christus
möglich ist! Was für ein Glück, dass es die gibt, in
unserem manchmal sehr dunklen Erdendasein!
Deshalb Frohe Weihnachten!
Gott geht seinen Weg mit dieser Menschheit!
Aus dem Artikel geht nicht hervor, ob Josef, Maria oder der "Heilige Geist" ihn jemals aufgeklärt hatten - und das, wo er doch schon 14 war...
Was sollen wir nun hierzu sagen...?
Vielleicht verhilft dieser Text zu mehr Klarheit?
„Jesus Christus ist Wirklichkeit, keine Legende! Auch wenn der
heutige Weihnachtsrummel oft nichts mehr mit dem Sohn Gottes zu tun hat,
bleiben doch seine einzigartige Geburt, seine Wunder, sein Tod und seine
leibhaftige Auferstehung historische Tatsachen, die jeden Menschen
angehen. Gott liebt alle Menschen! Auch heute noch gilt die Einladung
der Bibel: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet
werden“ (Apostelgeschichte 16,31). Jeder, der an Jesus Christus
glaubt, empfängt ewiges Leben und wird von Gott angenommen. Wer an
ihn glaubt, braucht sich vor
der Zukunft nicht mehr zu fürchten. Nehmen Sie sich doch
während der Feiertage einmal Zeit, in der Bibel von Jesus Christus
zu lesen, zum Beispiel im Lukas-Evangelium zu lesen. Sie werden
staunen!“
war die kleine Jesus vielleicht ja auch ein Mädchen ;-)