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Nach Dirigat in Dresden Christian Thielemann schwärmt von der Staatskapelle

13.09.2009 ·  Seit Beginn der Münchner Querelen um Christian Thielemann wird über einen Wechsel des Maestro nach Dresden spekuliert. Jetzt hat Thielemann die Staatskapelle dirigiert. Es sei „ein bisschen, als würde man nach Hause kommen“, sagt er der F.A.Z. nach dem Konzert.

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Christian Thielemann, Chefdirigent der Münchner Philharmoniker bis 2011, schwärmt von der Qualität der Dresdner Staatskapelle, die nach dem Weggang von Fabio Luisi ab 2012 einen neuen Generalmusikdirektor sucht. „Das Orchester liegt mir“, sagte er in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Das ist ein bisschen, als würde man nach Hause kommen.“

Mit Spekulationen über eine mögliche Nachfolge Luisis in Dresden müsse man dennoch vorsichtig sein: „Man darf sich nie selber ins Spiel bringen“. Thielemann hat kurzfristig die Leitung der Konzerte am 13., 14. und 15.9. übernommen als Ersatz für den an einer Mittelohrentzündung erkrankten Luisi (siehe auch: Warum Christian Thielemann in München bleiben muss).

Hinter der hartnäckigen Weigerung des Münchner Stadtrates, die Vertragsverhandlungen mit Thielemann wieder aufzunehmen, vermutet Thielemann den Plan, den Orchesteretat von 2013 an zu beschneiden. An eine Orchesterintrige glaube er nicht, sagte er der F.A.Z.. „Manchmal passieren ja Dinge im Leben, weil sie passieren sollen. Vielleicht ist das jetzt ein Zeichen. Wenn in München jetzt eine Verkleinerung des Orchesters droht, dann bin ich da fehl am Platz.“

Das vollständige Interview lesen Sie im Feuilleton der F.A.Z. vom 14. September 2009.

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