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Georges Moustaki ist tot : Chansonnier und Komponist

  • Aktualisiert am

Georges Moustaki (3. Mai 1934 bis 23. Mai 2013) im Juli 2004 bei einem Konzert in Nyon Bild: dpa

Einer der großen französischen Chansonniers, Georges Moustaki, ist tot. Er starb an diesem Donnerstag im Alter von 79 Jahren.

          Der Sänger und Komponist Georges Moustaki ist tot. Der griechisch-französische Chansonnier starb an diesem Donnerstag in Nizza. Das bestätigte seine Agentur in Paris. Moustaki wurde 79 Jahre alt. Als Meister der sanften Klänge wurde er mit Liedern wie „Le Métèque“ international bekannt. Für Edith Piaf, mit der ihn eine kurze Liebesaffäre verband, schrieb er den Text von „Milord“.

          Zu seinen mehr als dreihundert Chansons gehörten auch Kompositionen für Dalida, Yves Montand, Henri Salvador oder Françoise Hardy. In seinen Liedern besang er sein eigenes Leben, die Schönheit mediterraner Landschaften, die Liebe oder die Frauen.

          Als Sänger und Komponist blieb er seiner poetischen und stillen Musik aus griechischer Bouzouki, türkischer Flöte, französischen und lateinamerikanischen Gitarrenklängen treu. Dabei ignorierte er Kritiken, die ihm mangelnde Originalität vorwarfen.

          Moustaki wurde 1934 im ägyptischen Alexandria als Sohn griechischer Eltern geboren. Anfang der 50er Jahre ging er mit ihnen nach Paris und arbeitete dort auch als Straßenmusiker. 1985 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an.

          Der Chansonnier frönte stets auch seinen Leidenschaften. „Meine Exzesse haben mich erschöpft“, sagte Moustaki dazu einmal. Aus Gesundheitsgründen musste er 2009 eine Europatournee absagen. Im Jahr 2011 berichtete er von unheilbaren Atemproblemen, die ihm das Singen unmöglich machten.

          Quelle: dpa

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