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Christoph Waltz als Opernregisseur : „Ein Experiment!“

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Mit der Entgegennahme eines Oscars war er bereits vertraut, als Opernregisseur ist er Debütant: Christoph Waltz im Februar in Hollywood Bild: AP/dpa

Dass der zweifache Oscarpreisträger die Oper liebt, ist bekannt. Jetzt inszeniert Christoph Waltz erstmals eine: den „Rosenkavalier“. Näher an die Musik werde er wohl nie herankommen, schwärmt der Wiener im Gespräch mit der F.A.Z.

          Christoph Waltz, zweifacher Oscarpreisträger und gebürtiger Wiener, arbeitet  zur Zeit an seiner ersten Opernregie: Zu Beginn der nächsten Spielzeit  wird er den „Rosenkavalier“  von Richard Strauss an der Vlaamse Opera in Antwerpen herausbringen. Dass Musik, speziell die Oper, eine seiner Leidenschaften ist, war schon seit längerem bekannt, auch als Theater- und Kinoregisseur hat Waltz bereits gearbeitet. Dass er jetzt unter die Opernregisseure geht, verdanke sich eigentlich nur dem Glück der Gelegenheit, wie Waltz  im Gespräch mit der F.A.Z. erklärte: „Ein Experiment!“ Man habe ihn halt nur vorher nie gefragt, aber jetzt begeistere er sich dafür: „Näher an die Musik, als eine Oper zu inszenieren, werde ich wohl nicht herankommen.“

          Fürs Theater und den Film hat er bereits Regie geführt: Christoph Waltz auf der Bühne des Dolby Theatre

          Die Premiere findet am 15. Dezember statt, das Dirigat übernimmt der Antwerpener Generalmusikdirektor Dmitri Jurowski, außerdem gehören zum „Rosenkavalier“-Team von Waltz die Bühnenbildnerin Annette Murschetz und die Kostümbildnerin Eva Maria Dessecker sowie eine hervorragende Sängercrew: Christiane Karg (als Sophie), Maria Bengtsson (als Marschallin), Stella Doufexis (als Oktavian) und Albert Pesendorfer (als Baron Ochs). 2016 wird die Produktion vom Royal Opera House Covent Garden übernommen, dann singt Renée Fleming die Marschallin und Andris Nelsons dirigiert.

          Im Gespräch mit der F.A.Z.gibt Waltz Auskunft über seine Regie-Ideen zum „Rosenkavalier“, aber auch über Brahms und Sondheim, Paravents und Wiener Dialekt sowie über grundsätzliche Unterschiede zwischen Kino und Oper, Torten und Pralinés.

          Das vollständige Interview lesen Sie an diesem Mittwoch im Feuilleton der F.A.Z.

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