Robert Schumanns Lieder nach Gedichten der Königin Maria Stuart sind ein sprödes Werk des Abschieds. Die Orchesterfassung des englischen Komponisten Robin Holloway schafft einen Resonanzraum für das königliche Organ der Sopranistin Dorothea Röschmann.MehrVon
Patrick Bahners0
Das bei den Proms uraufgeführte Orchesterstück „Wild Card“ der englischen Komponistin Tansy Davies deckt Karte für Karte die zweiundzwanzig Trümpfe des Tarot auf. Der Bericht über die Mittwochskonzerte übernimmt diese Form.MehrVon
Patrick Bahners0
Etwas Französisches mit einem Faun - die Tante der Schwestern Schlegel konnte damit nichts anfangen. Jetzt stand Debussys „Prélude“ wieder einmal auf dem Programm der Proms, hundert Jahre nach der Veröffentlichung von E. M. Forsters Roman „Howards End“.MehrVon
Patrick Bahners0
Beim Nachtkonzert mit Barockmusik fühlt man sich in die Ruine des Kolosseums versetzt. Der Kontratenor Philippe Jaroussky singt Julius Caesar als damenhaften Tugendhelden wie für einen Werbefilm von Tom Ford.MehrVon
Patrick Bahners0
Nationalität weitet sich zur Humanität. Menschheitlich und gesittet geht es zu bei der Last Night of the Proms. Da ruft auch der Deutsche, mit oder ohne Deutschlandflagge, nach seinem Bogen von brennendem Gold.MehrVon
Patrick Bahners, London0
Vor vierhundert Jahren wurde Monteverdis Marienvesper gedruckt. Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner blickt zurück auf Festkonzerte in fünf Jahrzehnten und vernimmt in der Bitte an Gott, die die Marienvesper eröffnet, das Echo des Muezzins.MehrVon
Patrick Bahners0
Immer mehr Menschen schwärmen für das Schreiben mit spitzer Feder, Füllhalter-Produzenten und Versandhändler verzeichnen eine Verdopplung der Nachfrage. Was ist zu halten von der neuen Liebe zur Tinte?
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Die Welt hat eine neue Religion: „Kopinismus“ nennt sich der offiziell anerkannte Glaube an das Filesharing als höchsten Lebenssinn. Es geht aber nicht um letzte, sondern um strategische Werte.
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Für die einen ist es das Fest des Miteinanders, für die anderen ein Spießrutenlauf: Gläubige und Occupy-Demonstranten. Im leergefegten Frankfurt zeigten sich mehr Gemeinsamkeiten als gedacht.
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