26.03.2007 · Ron Weasley hat eine Ratte, die ewig zu leben scheint. Ihr Gegenspieler ist eine Katze, die einfach zu schlau ist. Wer ist Krummbein wirklich?
Präzedenzen gäbe es. Zauberer können sich bekanntlich in Tiere verwandeln, sie nennen es „Animagi“. Das Ministerium sollte darüber Bescheid wissen, wird aber oft genug ausgetrickst. Ein spät enttarnter Animagus witschte durch den dritten Band „Der Gefangene aus Askaban“. Es war der kleine, feiste Wurmschwanz, der Voldemort das Versteck von Harrys Eltern verraten hatte. Wurmschwanz verwandelt sich, nachdem er zur Anschwärzung Blacks ein Dutzend Muggles in die Luft gesprengt hat, in eine Ratte.
Komischer Zufall, aber diese Ratte gerät als Haustier in die Hände Ron Weasleys, dem nie auffällt, dass ihre normale Lebensspanne um ein Vielfaches verlängert scheint. Der schäbige Methusalem hat einen Gegenspieler: Hermines Katze Krummbein. Diese Katze rettet Sirius Black das Leben, als noch niemand weiß, dass er nicht der kaltblütige Mörder ist, für den er gehalten wird. Irgendetwas scheint Krummbein mit Sirius zu verbinden. Außerdem bewahrt sie als Einzige in chaotischen Lagen den Überblick. Selbst für eine kluge Katze ist Krummbein einfach zu schlau. Joanne K. Rowling hat sie in den letzten Bänden in einen künstlichen Schlaf versetzt. Aber damit kann sie andere täuschen.
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