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Wieland-Preis : Der Wanderfalke

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Andreas Jandl und Frank Sievers erhalten den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für ihre Übertragung von John Alec Bakers „Der Wanderfalke“.

          Ein Klassiker des „nature writing“ aus dem Jahr 1964: Andreas Jandl und Frank Sievers erhalten den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für ihre Übertragung von John Alec Bakers „Der Wanderfalke“, die vor drei Jahren bei Matthes&Seitz erstmals auf Deutsch erschien. In Tagebuchform beobachtet der Autor den Raubvogel in der Landschaft von Essex. Jandl und Sievers gelingt es nach Auffassung der Jury, das Einfühlungsvermögen Bakers erlebbar zu machen: „Die Genauigkeit und elementare Wucht der Übersetzung macht die Lektüre zum spektakulären Erlebnis, als sähe man Welt und Natur mit den Augen des Wanderfalken“, heißt es in der Begründung. Der Wieland-Preis wird seit 1967 alle zwei Jahre vom Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen ausgeschrieben. Die mit 12000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 28. September in der Wieland-Stadt Biberach überreicht.

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