Home
http://www.faz.net/-hbu-6x807
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Unsere Romanhelden Ahab

 ·  Wer nach der Sonne schlüge, hätte sie ihn gekränkt, der macht auch vor dem Leviathan nicht halt: Der Waljäger Ahab aus Herman Melvilles „Moby-Dick“ ist ein Besessener.

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (1)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Gabi Heintz

Entschuldigen Sie, Herr Langer, aber Ihre Ausführungen zu Ahab erscheinen mir widersprüchlich.

Einerseits sagen Sie von Ahab, daß er „das Unerforschliche hasst“ (wer anders könnte einem da einfallen als letztlich: "Gott"?) und daß er eine Luzifers Weigerung (Gott zu dienen und ihn anzubeten) inhaltsgleiche Frage stellt, nämlich: „Wer steht denn über mir?“ Schließlich beenden Sie ihren Artikel sogar mit dem Hinweis: „So wirkt Ahab wie der Leibhaftige selbst (...)“.

Wie verträgt sich das mit Ihrer These: „Der Weltsicht der Transzendentalisten stellt er [Melville] sein Bild vom Desinteresse des Universums am Schicksal des Menschen entgegen. Bei ihm bedeutet nichts etwas anderes als das, was es ist.“ ?

Gerade das Scheitern dessen, der sich gegen „das Schicksal“ (der „Transzendentalist“ würde wohl sagen: Gott) trotzig auflehnt und seiner Obsession sogar die Seeleute, für die er als Kapitän verantwortlich ist, opfern würde (im Gegensatz zu Jesus, der sich für die Seinen opfert), ist doch ein sehr sprechendes Bild.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1957, Redakteur im Feuilleton, zuständig für das „Reiseblatt“.

Jüngste Beiträge