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Ja, wo hat dieser Peter Schlemihl, das Geschöpf des Autors Adelbert von Chamisso, denn nun seinen Schatten gelassen? So fragen alle. Dieser Held aber hält noch ganz andere Antworten parat. Mehr Von Thomas Hettche 2
Manche halten ihn für kalt und unmenschlich, diesen Meursault aus Albert Camus’ „Der Fremde“. Dabei ist er nur verordneten Gefühlen gegenüber gleichgültig. Mehr Von Friedmar Apel 7
Mit ihrer Erfindung hat Goethe sich die Erfüllung eines männlichen Traums gestattet. Und jeder Leser wird bei der Lektüre von „Wilhelm Meisters Lehrjahren“ seine eigene Philine vor Augen sehen. Mehr Von Martin Mosebach 10
Er ist nur eine Nebenfigur, im mittleren der drei Teile von Elias Canettis einzigem Roman „Die Blendung“. Doch in Fischerle steckt mehr Welt als in jeder anderen Figur dieses großen Autors. Mehr Von Andreas Platthaus 3
Wer nach der Sonne schlüge, hätte sie ihn gekränkt, der macht auch vor dem Leviathan nicht halt: Der Waljäger Ahab aus Herman Melvilles „Moby-Dick“ ist ein Besessener. Mehr Von Freddy Langer 1 1
Er ist einer der größten Sonderlinge der deutschen Literatur, ein Eigenbrötler erster Güte: Herr Sommer, dem Patrick Süskind eine schmale Erzählung widmete. Mehr Von Lena Bopp 3 12
Es scheint, als vereine sie sämtliche negativen Eigenschaften auf sich. Sie hebt „Vom Winde verweht“, Margret Mitchells Südstaaten-Epos von 1936 aus den Angeln der Genregrenzen: Scarlett ist ein Miststück, und doch schließen wir sie ins Herz. Mehr Von Sandra Kegel 3
Auf ihren ersten Auftritt lässt uns Leo Tolstoi fast hundert Seiten lang warten. Dann begegnen wir Anna Karenina, und auch Wronski begegnet ihr, der dem Mut und der Gradlinigkeit seiner späteren Geliebten so wenig gewachsen ist wie ihrer Liebe. Mehr Von Felicitas von Lovenberg 6
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