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Nach und nach verschwindet aus ihrem Leben, woran ihr Herz hängt. Doch Félicité, die Magd aus Flauberts Novelle „Ein einfaches Herz“, revoltiert. Mit Hilfe eines Tierpräparators. Mehr Von Werner Spies 8
Das Abenteuer um Jim Hawkins wird unendlich oft erzählt. Neben der Angst vor Seemännern, einer Schatzkarte und väterlichen Freunden, ist es vor allem einer, der die Geschichte von der „Schatzinsel“ nährt: Long John. Mehr Von Heinrich Detering 3
Kein Zufall, dass ihr Werk von Wissenschaftlern geplündert wird, wenn sie die Abgründe der Logik oder der Quantenwelt verdeutlichen wollen: Mit Alice beginnt die Reise in die Unerklärlichkeit der modernen Welt. Mehr Von Elmar Schenkel 1
Es ist ein zweifelhaftes Abenteuerleben, das Robinson Crusoe und sein Autor Daniel Defoe da vor uns ausbreiten. Zu unserem Alltagshelden macht ihn, dass trotzdem alles irgendwie weitergeht. Mehr Von Tobias Döring 1
Unaufdringlich und doch unvergänglich: Lene Nimptsch zeigt Charakter. Mit seiner Figur zieht Theodor Fontane in „Irrungen, Wirrungen“ alle Register. Mehr Von Anna-Katharina Hahn 7
Lebensgier angesichts des Todes: Mit zwanzig Jahren lässt M. Blecher seine Figur Emanuel an Tuberkulose erkranken und greift mit „Vernarbte Herzen“ schonungslos und ohne Ironie nach dem Leser. Mehr Von DIRK SCHÜMER 6
Ja, wo hat dieser Peter Schlemihl, das Geschöpf des Autors Adelbert von Chamisso, denn nun seinen Schatten gelassen? So fragen alle. Dieser Held aber hält noch ganz andere Antworten parat. Mehr Von Thomas Hettche 0
Manche halten ihn für kalt und unmenschlich, diesen Meursault aus Albert Camus’ „Der Fremde“. Dabei ist er nur verordneten Gefühlen gegenüber gleichgültig. Mehr Von Friedmar Apel 2
Mit ihrer Erfindung hat Goethe sich die Erfüllung eines männlichen Traums gestattet. Und jeder Leser wird bei der Lektüre von „Wilhelm Meisters Lehrjahren“ seine eigene Philine vor Augen sehen. Mehr Von Martin Mosebach 8
Er ist nur eine Nebenfigur, im mittleren der drei Teile von Elias Canettis einzigem Roman „Die Blendung“. Doch in Fischerle steckt mehr Welt als in jeder anderen Figur dieses großen Autors. Mehr Von Andreas Platthaus 0
Wer nach der Sonne schlüge, hätte sie ihn gekränkt, der macht auch vor dem Leviathan nicht halt: Der Waljäger Ahab aus Herman Melvilles „Moby-Dick“ ist ein Besessener. Mehr Von Freddy Langer 0
Er ist einer der größten Sonderlinge der deutschen Literatur, ein Eigenbrötler erster Güte: Herr Sommer, dem Patrick Süskind eine schmale Erzählung widmete. Mehr Von Lena Bopp 3 8
Es scheint, als vereine sie sämtliche negativen Eigenschaften auf sich. Sie hebt „Vom Winde verweht“, Margret Mitchells Südstaaten-Epos von 1936 aus den Angeln der Genregrenzen: Scarlett ist ein Miststück, und doch schließen wir sie ins Herz. Mehr Von Sandra Kegel 0
Auf ihren ersten Auftritt lässt uns Leo Tolstoi fast hundert Seiten lang warten. Dann begegnen wir Anna Karenina, und auch Wronski begegnet ihr, der dem Mut und der Gradlinigkeit seiner späteren Geliebten so wenig gewachsen ist wie ihrer Liebe. Mehr Von Felicitas von Lovenberg 0
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Ein Bauernhof am Meer
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Weit mehr als eine Traditionalistin