http://www.faz.net/-gr0-96wi9

Literaturpreis : Georg Klein, Esther Kinsky und eine Debütantin

  • Aktualisiert am

Nominiert: Esther Kinskys „Geländeroman“. Bild: obs

Die Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse ist da. Am 15. März wird er in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung verliehen.

          Im Rennen um den Preis der Leipziger Buchmesse ist in diesem Jahr auch ein Debütroman. Die Jury nominierte das Erstlingswerk „Wie hoch die Wasser steigen“ von Anja Kampmann. Zudem steht mit „Die Grüne Grenze“ von der Amerikanerin Isabel Fargo Cole ein politischer Roman über das Leben am Rande der DDR auf der am Donnerstag veröffentlichten Shortlist. Ins Rennen um den renommierten Buchpreis in der Kategorie Belletristik gehen außerdem Esther Kinsky mit „Hain. Geländeroman“, Georg Klein mit „Miakro“ sowie Matthias Senkel mit „Dunkle Zahlen“.

          Zu den Nominierten in der Kategorie Sachbuch/Essayistik zählen demnach Martin Geck für sein Werk „Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum“ und Gerd Koenen mit „Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“. Auch Andreas Reckwitz („Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne“), Bernd Roeck („Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance“) und Karl Schlögel („Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt“) konkurrieren um die Auszeichnung.

          In der Kategorie Übersetzung wurde unter anderem Robin Detje nominiert, der das „Buch der Zahlen“ von Joshua Cohen aus dem amerikanischen Englisch übertragen hat. Olga Radetzkaja geht mit ihrer Übertragung des Werks „Sentimentale Reise“ von Viktor Schklowskij aus dem Russischen ins Rennen um den Preis.

          Eine Doppelnominierung bekamen Sabine Stöhr und Juri Durkot für ihre Übersetzung des Werks „Internat“ von Serhij Zhadan aus dem Ukrainischen. Ebenfalls nominiert wurden Michael Walter, der die dreibändige Werksausgabe von Laurence Sterne aus dem Englischen übertrug, sowie Ernest Wichner für seine Übersetzung von Catalin Mihuleacs Werk „Oxenberg und Bernstein“ aus dem Rumänischen.

          Der Preis der Leipziger Buchmesse wird in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben. Er ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Die Preisträger werden am 15. März auf der Leipziger Buchmesse gekürt.

          Weitere Themen

          So viele mittelmäßige Filme Video-Seite öffnen

          Halbzeit bei der Berlinale : So viele mittelmäßige Filme

          Der Wettbewerb der Berlinale kommt wie schon in den Jahren zuvor nicht so wirklich in Schwung. Zu viel Mittelmaß, zu wenig Neues, findet F.A.Z.-Redakteurin Verena Lueken. Im Video verrät sie, warum sich ein Besuch doch noch lohnt.

          Topmeldungen

          Die rumänische Filmemacherin Adina Pintilie posiert mit ihrem Goldenen Bären

          Berlinale : Gefangen als Voyeur

          Der Goldene Bär für „Touch Me Not“ bei der Berlinale ist eine riesige Überraschung. In dem Film geht es um masturbierende Callboys, Transvestiten und Darkrooms. Der Ansatz ist beklemmend. Ein Kommentar.

          1:0 gegen HSV : Werder stürzt den Nordrivalen noch näher an den Abgrund

          Ein Notderby statt eines Nordderbys: In einem niveauarmen Spiel mit ständigen Störungen durch HSV-Anhänger gewinnt Werder Bremen dank eines späten Tors. Der Hamburger Weg führt immer weiter Richtung zweite Bundesliga. Bremen ist nun Vierzehnter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.