22.09.2012 · Memoiren des „Joseph Anton“: Salman Rushdie hat sein bestes Buch geschrieben. Es ist die meisterliche, heimsuchende Beschreibung seiner Fatwa-Jahre.
Von Nils MinkmarRichtlinien für Lesermeinungen
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Hat es denn Demonstrationen zu Srebrencia in Deutschland gegeben?
Lesen Sie lieber das Buch, aber sie werden enttäuscht sein. Rushdie
tritt für
eine multikulturelle Gesellschaft ein, das ist sicher nicht ihr Ding
Die Vögel - Rabenschwarz verdüsternd und menschliche Ehrlichkeit
Hitchcock Die Vögel passt sehr gut.
Bevor Khomeini an die Macht kam, wurde meißt nur aus
machtpolitischen Gründen international getötet.
Sieht man mal von den Geburtswehen der Kirchen von
"Andersgläubigen" nach selbst 1000-jährigem Bestehen
des Glaubens, Inquisition, Albigenser, Glaubenkriege,
Kreuz"züge", Konstantinopel, um heute noch am Pranger
Hängende zu sehen, muß man schon Kathedralen besuchen, wo
heute noch die Gerippe in Käfigen hängen.
Doch seit den Satanischen Versen von Rushdie war es wieder
staatshoffähig, Andersgläubige international zu prangern.
Die Westliche Welt war unvorbereitet, darauf zu reagieren und selbst
heute hat sie kein internationales Konzept.
Doch zumindest im 21.Jh hält nur eine Religion Staat und Glauben in
Todesangst, sei es mit Interessengruppen, Politiker oder Moscheenoberhäupter.
Rushdie zeigt in diesem Buch die Menschlichkeit seines Charakters, aber
auch der Regierungen und Glaubens und das läßt auf die
Zukunkt hoffen, hoffentlich auf- und abgeklärt
Gibt es eigentliche eine friedliche Demonstration von Muslimen gegen die Fatwa gegen Rushdie? Ich habe von keiner gehört.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.09.2012 16:41 UhrAber aber...
ein Rechtsmittel gegen ein religiöses Urteil?