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Südindien - Coimbatore Kiran Nagarkar: „Gottes kleiner Krieger“

03.10.2006 ·  Du danke Gott, wenn er dich preßt / Von Hubert Spiegel

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Zwei Stunden bevor die anderen Kinder geweckt werden, schleicht sich Zia aus dem Schlafsaal der christlichen Internatsschule New Eden und nimmt den Bus ins nahe gelegene Coimbatore. Zia ist zehn Jahre alt, Sohn eines säkularisierten muslimischen Architekten und der Liebling seiner strenggläubigen Tante Zubeida-Khala. Der Junge will in die Moschee, und es ist das erste Mal, daß er einen solchen Gang allein unternimmt. Es ist ein besonderer Tag, der Matam-Tag, der Tag der großen Prozession, der Tag, an dem die schiitischen Muslime auf der ganzen Welt um Hassan und Hussain trauern, die Enkel des Propheten Mohammed, die als Märtyrer und Heilige verehrt werden. Hussain, der dritte Imam, starb im Jahr 680 in der Schlacht von Kerbela, jener Stadt, die der Westen vor allem aus den Nachrichten kennt, seitdem dort, in der Hochburg der irakischen Schiiten, immer wieder Bombenanschläge verübt werden.

Zia kennt sich nicht aus in Coimbatore, und obwohl der Ort vor Menschen wimmelt, gibt es niemanden, den er fragen könnte, denn der Internatszögling spricht kein Tamil und kann sich auf den Straßen kaum verständigen. Er läßt sich treiben, bis er in einer der zahllosen Moscheen der Stadt in einer Reihe von siebzig Männern kniet und das Massengebet als Offenbarung erlebt: „Er merkte, daß seine Gebete mehr Körper und Gewicht und Verzückung besaßen, wenn er inmitten der Gläubigen in der Moschee war.“ Hier gab es weder Arm noch Reich, weder Groß noch Gering. „Man spürte, wie Allah zu den Gläubigen herabstieg, wenn sie sich im Gleichtakt hinknieten, so daß ihre Fußsohlen nach oben zeigten; wenn sie die Hände aneinanderlegten und in derselben Sprache beteten, die der Erzengel einst gegenüber dem Propheten verwendet hatte.“

Es gibt nur noch ihn und seinen Gott

Nach dem Gebet beginnt die Prozession. Die nötige Ausrüstung dafür hat der Knabe an einem Stand in der Nähe der Moschee gekauft. Er hat sich für eine Zanzir entschieden, das ist ein Holzgriff, an dem sieben Ketten befestigt sind, an deren Ende jeweils eine kleine S-förmige Klinge hängt, auf beiden Seiten rasiermesserscharf geschliffen. Damit wird Zia, der wie die anderen Teilnehmer der Prozession den Oberkörper entblößt hat, seinen mageren Kinderrücken geißeln, während er im Trauermarsch durch die Straßen einer Stadt läuft, in der er keine Menschenseele kennt, und dabei lauthals um einen Mann namens Hussain trauert, der vor über tausenddreihundert Jahren in einen Hinterhalt geraten ist: „Hay dost, hay dost - ach, mein Freund, ach, mein Freund!“

Jetzt dringen die feinen Messer durch die Haut in das Fleisch des Jungen, er blutet, spürt, wie kleine Fleischstückchen aus ihm herausgeschnitten werden, schlägt sich über die linke, dann über die rechte Schulter, bis der rechte Rhythmus erreicht ist und die Zanzir sich von einer Geißel zu einem „Fächer aus den weichsten, kostbarsten Federn der Welt“ verwandelt hat. „Die Klingen gruben sich tiefer hinein, sie wirbelten, wanden sich und versuchten, sich in sein Fleisch zu verkrallen und es festzuhalten wie ein Liebhaber, der die Hand seiner Geliebten umklammert, wenn sie darauf beharrt, ihn zu verlassen und nach Hause zu gehen.“ Zia, dieser „schwirrende, sirrende, zuckende, sich windende, gewichts- und körperlose“ kleine Derwisch, ist nun im tiefsten Inneren von einer großen Ruhe erfüllt. Hussain, der tote Märtyrer und Freund, ist vergessen, die ganze Welt ist vergessen. Es gibt nur noch ihn, Zia, und seinen Gott: „Er wünschte, daß diese Verzückung und Ekstase niemals enden würde.“

Porträtstudie eines extremen Charakters

Das Kind, das sich am frühen Morgen aus dem Internat davongestohlen hatte, kehrt tief in der Nacht verwandelt zurück. Für die Mitschüler und die Internatsleitung, die sofort den Arzt und die Polizei alarmiert, ist das blutüberströmte, erschöpfte, zerschundene, im Fieber delirierende Fleischbündel das Opfer eines schrecklichen Gewaltverbrechens geworden. Aber der indische Schriftsteller Kiran Nagarkar, der jetzt seinen dritten Roman auf deutsch vorlegt, hat keine englisch-indische Internatskriminalgeschichte geschrieben, sondern eine vielfältig schillernde, nach allen Seiten ausgreifende, überbordende und die Kontinente umspannende Porträtstudie eines extremen Charakters. Zia ist „Gottes kleiner Krieger“, wie Nagarkar seinen faszinierenden Roman überschrieben hat, und die Prozession der Geißler am Matam-Tag war die erste große Schlacht, in die Zia gezogen ist. Er hat sie gegen sich selbst geschlagen, im wahrsten Sinne des Wortes, und dabei ein Glück gefunden, dem er fortan hinterherjagen wird, in verschiedenen Ländern und wechselnden Religionen dieser Welt.

Denn Zia, der sich von klein auf für auserwählt hielt, das Haus des Islam, also die Gesamtheit der islamischen Welt, zu einen und zu Glück und Ruhm zu führen, Zia, der bereit ist, sein Leben für seinen Glauben zu lassen, wird im Verlauf dieses ganz und gar erstaunlichen Buches noch zweimal seine Religion ändern: Erst tritt er zum Christentum über, dann wird er ein Hindu.

Die Literatur betreibt Ursachenforschung

Kiran Nagarkars Roman „Gottes kleiner Krieger“, soeben im noch zu wenig bekannten Münchner A1 Verlag erschienen, zählt zweifellos zu den bedeutendsten Neuerscheinungen dieses Herbstes. Nagarkars Thema ist - zunächst einmal ganz oberflächlich gesprochen - der Terrorismus, ein Thema, das in den letzten Jahren so unterschiedliche Autoren wie Ian McEwan mit „Saturday“, der junge Amerikaner Jonathan Safran Foer mit „Extrem laut und unglaublich nah“ oder Salman Rushdie mit „Shalimar, der Narr“ auf jeweils ganz andere Weise behandelt haben. Jetzt zeigt sich, daß die Perspektive der Autoren sich verschoben hat. Standen zunächst unter dem Eindruck des Anschlags auf das World Trade Center die Opfer der Spielarten des weltweiten Terrorismus im Vordergrund, so haben sich einige Autoren, darunter John Updike mit „Terrorist“ und der Algerier Yasmina Khadra mit „Die Attentäterin“, jetzt den Tätern zugewandt: Die Literatur betreibt Ursachenforschung.

Sie will wissen, wer die Menschen sind, die für ihre Überzeugungen Unbeteiligte töten, die ihr Leben daransetzen, möglichst viele Unschuldige auf möglichst aufsehenerregende Weise zu töten, die den Westen verteufeln und sich gleichwohl dessen modernster technischer Errungenschaften bedienen, um mit neuester Technologie die archaischsten Werte und Standpunkte zu vertreten. Wer sind die Mörder, die unter uns sind, in Kairo nicht anders als in London, Hamburg, Jerusalem, Kerbela oder New York? Wer ist, zum Beispiel, Jochen Sawatzki?

Ein Anschlag auf die Tempelsäulen von Luxor

Christoph Peters, geboren 1966 in Kalkar am Niederrhein, hat vor sieben Jahren mit dem Roman „Stadt Land Fluß“ debütiert und danach den Roman „Das Tuch aus Nacht“ (2003) sowie zahlreiche Erzählungen folgen lassen. In vielen seiner Texte läßt sich eine religiöse Unterströmung bemerken, ein subtiles Spiel mit christlichen Motiven, sowie ein Interesse an Grenzphänomenen: von der Transzendenz über Drogensucht bis zu Selbstauslöschungs- und anderen Erlösungsvorstellungen. In seinem neuen Roman „Ein Zimmer im Haus des Krieges“ beschreibt Peters den Weg eines jungen Deutschen namens Jochen Abdallah Sawatzki, der zum Islam übergetreten ist, sich in Deutschland einer islamistischen Zelle anschließt, eine Ausbildung als Krieger Gottes und Terrorspezialist erhält und schließlich gemeinsam mit einer zusammengewürfelten Truppe aus islamistischen Afghanistan-Veteranen und jungen Ägyptern die große Tempelanlage von Luxor zerstören will. Der Roman setzt unmittelbar vor dem Anschlag ein, es sind die letzten Stunden vor dem Morgengrauen, in dem die Terroristen aufbrechen werden, um möglichst viele Touristen aus aller Welt zu töten.

Der Plan sieht vor, daß die Attentäter sich zunächst zu Fuß, dann mit dem Auto und schließlich mit dem Motorboot dem strengbewachten Luxor nähern, mit Boden-Luft-Raketen die großen Tempelsäulen sprengen und zum Einsturz bringen und so den Tempel möglichst schwer beschädigen. Je größer die Verwüstung, desto mehr Touristen dürften in den Trümmern den Tod finden - so einfach lautet die Überlegung. Daß ihre Chancen auf Erfolg nicht sehr gut sind und die Aussicht auf eine anschließende Flucht mehr als gering ist, kümmert die Männer wenig. Sie fühlen sich als Märtyrer einer gerechten Sache.

Dann schlägt die Stunde der Islamisten

Wenn Luxor als größte Touristenattraktion erst einmal zerstört ist, werden die Fremden und mit ihnen die wichtigen Deviseneinnahmen im ganzen Land ausbleiben, und über kurz oder lang wird die Regierung Mubarak die unzufriedenen und hungernden Massen nicht mehr befrieden können. Das Volk, geführt und angeheizt von Agitatoren, wird sich erheben, und dann, so das Kalkül, schlägt die Stunde der Islamisten. Ein charismatischer Scheich, der sich in Afghanistan bereithält, wird in Ägypten einen Gottesstaat errichten, der als leuchtendes Vorbild wirken wird, bis die ganze islamische Welt im Kalifat vereinigt ist. So naiv lautet ihre Domino-Theorie: Es muß nur der Tempel einstürzen, dann sind Rettung und Erlösung der islamischen Welt geritzt. Aber es wird anders kommen.

Auf dem Weg aus der Höhle, in der sie die letzte Nacht verbracht haben, durch die Wüste bis zum Nil geraten die Terroristen an den Rand ihrer Kräfte. Die Sonne brennt, die Temperaturen sind mörderisch, hinter jeder Sanddüne könnten Soldaten lauern. Die Angst, verraten worden zu sein, begleitet sie auf ihrem Weg. Jochen Abdallah Sawatzki umklammert den Koran, den er in der Hosentasche mit sich trägt. Das Buch ist ein Geschenk von Arua, der Frau, durch die er zum Islam gefunden hat und die er wieder verliert, weil der bewaffnete Kampf für Allah ihm wichtiger geworden ist als die Liebe und sein eigenes Leben.

Als sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten

Immer wieder streut Peters Verse aus dem Koran in die Erzählung ein, es sind Suren, die dem Ich-Erzähler Sawatzki so mühe- und absichtslos durch den Kopf gehen, wie die Perlen des Rosenkranzes durch die Finger des Sünders gleiten. Die Verse handeln von der Weisheit Allahs, vom Trost, den er den Gläubigen verheißt, und vom Auftrag, den seine Krieger seinen Worten entnehmen wollen: „Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn Verführung ist schlimmer als Töten.“

Dann beginnt das Elend - oder das Martyrium. Eindringlich, zum Teil atemberaubend beschreibt Peters die Qualen der Anstrengungen, die Angst, die sich auch von den süßesten Verheißungen des Korans nicht völlig vertreiben läßt, schließlich das blutige Chaos, als die schlimmsten Befürchtungen sich bewahrheiten und sechs der neun Terroristen von ägyptischen Sicherheitskräften erschossen werden.

Die Stunde des Diplomaten

Es ist ein gegenseitiges Abschlachten, das aus Sawatzkis Sicht geschildert wird: ein sich überschlagendes, atemloses Gewitter aus Einzelbildern und Gedankensplittern. Hubschrauber kreisen, Maschinengewehre brüllen, Körperteile werden zerfetzt und Gliedmaßen abgerissen. Dann sind die Hunde über Sawatzki und Soldaten, die ihn fesseln, schlagen und treten, ihm ins Gesicht urinieren und ihm schließlich einen Sack über den Kopf ziehen, bevor er ins Hochsicherheitsgefängnis transportiert wird. Der letzte Gedanke, überwältigt und dem Tod näher als dem Leben, gilt einer Koransure: „Wenn der Himmel sich spaltet / wenn die Sterne zerstreut sind, / und wenn die Meere überströmen / und die Gräber aufgerissen werden / dann weiß jede Seele, was sie getan und was sie unterlassen hat.“ Im vermeintlichen Augenblick des Todes ist es das Motiv vom Letzten Gericht, das Sawatzki durch den Kopf schießt. Aber schon Monate zuvor war alles in diesem Mann nur noch auf das Jenseits ausgerichtet.

Nach achtzig von mehr als dreihundert Seiten des Buches sind die Pläne der Terroristen geplatzt. Nun wechselt Peters die Perspektive. Claus Cismar, der deutsche Botschafter in Kairo, tritt auf den Plan. Er muß versuchen, Sawatzkis Haftbedingungen zu erleichtern, ihn vor Folter und grausamen Verhörmethoden zu bewahren und bei den ägyptischen Behörden auf Auslieferung des Mannes zu drängen, der in den in den Roman eingeschobenen offiziellen Berichten des Diplomaten als „deutscher StAng“ bezeichnet wird und an dem die „ÄGY-Regierung“ aller Voraussicht nach ein Exempel statuieren wird. Cismar tut etwas, was kein normaler Diplomat tut: Er kämpft einen Kampf, den er nicht gewinnen kann. Oder kämpft er nicht wirklich um das Leben Sawatzkis, sondern benützt die unerwartete Begegnung mit dem deutschen Fundamentalisten nur zur schmarotzenden Selbstbespiegelung? Denn Cismar, ein Altachtundsechziger, der mit dem Extremismus kokettiert hat, dann aber lieber gemütlich leidend durch die Institutionen marschierte, ist ein Mann, der nicht mit sich selbst identisch ist, und darin ist er das genaue Gegenteil Sawatzkis.

Jeden Gedanken mit einer Koransure aus dem Hirn gepeitscht

Abdallah hat alles in sich ausgelöscht oder unterdrückt, was seiner selbstgewählten Bestimmung, der großen blutigen Hingabe, zuwiderläuft. Abdallah ist nur noch Ziel, nur noch Konsequenz, Opferbereitschaft, Hingabe, Kompromißlosigkeit. Jeder Gedanke, der etwas anderes besagen könnte, wird ebenso schnell mit einer Koransure aus dem Hirn gepeitscht, wie Jesus die Geldwechsler aus dem Tempel getrieben hat. Cismar hingegen ist nicht mehr als eine Molluske mit Haltung, zu vage selbst für die eigene Sehnsucht.

Kein Zweifel, es sind Klischees, die Christoph Peters hier aufeinandertreffen läßt. Und es ist eine Schwäche des Buches, daß Sawatzki ein Vorleben von der Stange erhält: unglückliche Kindheit in miesen Verhältnissen, eine ungeliebte Mutter mit wechselnden Liebhabern, Drogenkonsum, Kleinkriminalität, Spitzeldienste für die Polizei. Sawatzki ist am Ende, als ihn der Zufall in die Frankfurter Hinterhofmoschee führt. Fast könnte man meinen, daß ihn der Islamismus vor allem deshalb fasziniert, weil er ihm als einzig möglicher Weg zu einem möglichst raschen und vermeintlich sinnvollen Tod erscheint. Dann aber wäre die Figur, die den vermeintlichen Selbsthaß des dekadenten Westens verkörpert, nicht der windelweiche magenkranke Botschafter mit dem Seehundschnäuzer, sondern der unbeirrbare Fanatiker in der Todeszelle.

Ein Terrorist im geistigen Endstadium

Peters präsentiert uns einen Terroristen im geistigen Endstadium, den er seziert, um herauszufinden, wie die Mechanismen absoluter Glaubensgewißheit funktionieren. Sein indischer Kollege Nagarkar läßt uns an der allmählichen Entwicklung eines extremistischen Charakters teilhaben. Beiden Autoren gemeinsam ist die Überzeugung, religiöser Extremismus und Fundamentalismus seien keine Phänomene, die sich auf die islamische Welt beschränkten. Peters hat Monate vor dem Erscheinen seines Romans im Gespräch mit dieser Zeitung gesagt, er sei in seiner in einem katholischen Internat verbrachten Jugend ein „katholischer Fundamentalist“ gewesen, Nagarkar macht aus seinem Helden im Laufe des Romans nachgerade eine hochmoderne westliche Figur, die ihre Identität mit größter Leichtigkeit zu wechseln vermag.

Denn Zia, dessen Name „Licht“ bedeutet, wird nach einem Studium in England und dem Versuch, Salman Rushdie zu töten, zum Mudschaheddin, zum christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner und zum Trappisten mit dem Namen Lucens, der Leuchtende. Zia ist Faust und Mephistopheles in einer Person, ein Agent der Verwandlung und des steten Wechsels, eine kumulative Persönlichkeit, mit der Nagarkar zeigen will, daß jede Religion ein fundamentalistisches Potential birgt. Während Peters immer auch in politisch-gesellschaftlichen Gegensatzpaaren denkt, scheint Nagarkar bereits einen Schritt weiter. Für ihn ist der Terrorismus weniger ein Problem der Konfrontation von Orient und Okzident als vielmehr das gemeinsame Problem einer Welt, in der alles Religiöse einen unheilvollen Prozeß der Zuspitzung durchläuft. „Du danke Gott, wenn er dich preßt, / und dank' ihm, wenn er dich wieder entläßt“, heißt es in Goethes „West-östlichem Divan“. Es gibt viele Kräfte, die kleine Krieger in Armeen des Glaubens pressen. Aber wo sind die Götter, die sie wieder ins Leben entlassen?

Literatur

Kiran Nagarkar: „Gottes kleiner Krieger“. Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Giovanni und Ditte Bandini. A1 Verlag, München 2006. 694 S., geb., 28,90 Euro.

Christoph Peters: „Ein Zimmer im Haus des Krieges“. Roman. Verlag btb, München 2006. 318 S., geb., 19,95 Euro.

Quelle: F.A.Z., 04.10.2006, Nr. 230 / Seite X1
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