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Romanatlas

Vereinigte Staaten - New York Kevin Baker: „Die Straße zum Paradies“

Im Roman „Die Straße zum Paradies“ erweckt Kevin Baker das historische New York zum Leben. Ein Titel, der durchaus ironisch zu nehmen ist, liegt doch das Paradies, wenn überhaupt, irgendwo sehr weit entfernt von diesem Ort. Mehr

Indien - Zalilgarh Shashi Tharoor: „Aufruhr“

Wer durch das anstrengende Indien reist, muß sich nicht noch literarisch beschweren. Am besten läßt er sich von der Liebesgeschichte „Aufruhr“ begleiten. So erfährt der Leser mehr über Land und Leute als aus den meisten Sachbüchern. Mehr

Albanien - Gjirokastër Ismail Kadaré: „Chronik in Stein“

Albanien hat die besten Voraussetzungen für eine großartige touristische Karriere: unverbaute Strände, geheimnisvolle Ruinen, warmherzige Menschen. Konserviert von Raki, desinfiziert von Peperoni: Warum sich Gott in Albanien so wohl fühlt. Mehr

Türkei - Istanbul Orhan Pamuk: „Das Museum der Unschuld“

Vermutlich wissen in Istanbul nur wenige Menschen, dass Orhan Pamuk seiner Heimatstadt ein Museum schenkt. Es heißt wie der neue Roman des Nobelpreisträgers: „Das Museum der Unschuld“ versammelt das Inventar seines Buchs und erzählt zugleich von Liebe und Leben in der Türkei. Mehr

Orient - Istanbul-Calais Agatha Christie: „Mord im Orientexpress“

Genießen und gesehen werden auf der Reise durch Europa im Venice Simplon-Orient-Express. Oder: Wie eine Überdosis Luxus auf jene wirkt, die sonst nur zweiter Klasse fahren. Mehr

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Island - Reykjavík Kristof Magnusson: „Zuhause“

Island ist so dünn besiedelt wie kein anderes Land in Europa. Überall auf der Insel herrscht eine wundervolle Ruhe - nur nicht auf der Partymeile von Reykjavík. Dort tobt am Wochenende die Meute, wenn die Stadt bei der rituellen „Runtur“ ihren Durst und ihren Lebenshunger mit Bier, Schnaps und einigem mehr stillt. Mehr

Großbritannien - Chatham Charles Dickens: „Oliver Twist“

Soeben hat im englischen Chatham „Dickens World“ eröffnet: Die Betreiber haben 62 Millionen Pfund investiert und versprechen eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Mehr

Vereinigte Staaten - New York Jerome D. Salinger: „Der Fänger im Roggen“

Grünes Bollwerk gegen die Barbarei der Welthauptstadt des Kapitals: Seit hundertfünfzig Jahren gewährt der Central Park in New York den Stadtbewohnern Ruhe vor Geschäften. Mehr

Russland - Von Moskau nach Wladiwostok Boris Pasternak: „Doktor Schiwago“

Langsam bekommt man sie zu spüren, die russische Weite. Allmählich erst wächst das Gefühl der Entfernung. Thomas Rietzschel war unterwegs mit der Transsibirischen Eisenbahn. Mehr

Türkei - Adana Homer: „Ilias“

Den Recherchen von Raoul Schrott zufolge war Homer kein blinder Seher, sondern ein vereidigter Schreiber der Assyrer. Er lebte in Kilikien, nahe der heutigen türkischen Stadt Adana. Was er sah, las und erlebte, ließ er in seine „Ilias“ einfließen. Mehr 1

Mexiko - Taxco de Alarcón Daniel Kehlmann: „Die Vermessung der Welt“

Witzig, intelligent und federleicht: Mit seinem Roman „Die Vermessung der Welt“ über Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß gelingt dem jungen Daniel Kehlmann der Durchbruch. Mehr

Tunesien - Tozeur Michael Ondaatje: „Der englische Patient“

Der Rest der Kulisse ist verschwunden: keine Felsgrotte, keine Wandmalereien aus der Steinzeit - nur eine öde Schlucht, deren Wände vom Abendlicht in ein rötliches Gold getaucht werden. Eine Pilgerfahrt zu den Drehorten des „Englischen Patienten“. Mehr

Spanien - Ibiza Walter Benjamin: „Ibizenkische Folge“

Einmal nichts sehen, einmal auch nichts denken - das ist, seit Dichter wie Vicente Blasco Ibáñez, Pierre Drieu la Rochelle, Jacques Prévert und viele andere prominente Gäste der Insel sich darüber äußerten, einer der stärksten Gründe, Ibiza zu besuchen. Mehr

Kreta - Lentas Nikos Kazantzakis: „Alexis Sorbas“

Vor fünfzig Jahren starb Nikos Kazantzakis, dessen Romanfigur Alexis Sorbas unsterblich geworden ist. Das Dorf Lentas im Süden von Kreta soll ihn zu seinem Buch inspiriert haben. So will es jedenfalls die Legende. Mehr

Spanien - Barcelona Carlos Ruiz Zafón: „Der Schatten des Windes“

Der katalanische Autor Carlos Ruiz Zafón spielt in seinem Bestseller „Der Schatten des Windes“ virtuos mit Phantasie und Wirklichkeit. Jetzt kann man auf den Spuren des Buches Barcelona erkunden. Mehr

Österreich - Wien Michael Köhlmeier: „Abendland“

Erst bekam Elfriede Jelinek den Nobelpreis. Dann ging der Deutsche Buchpreis an Arno Geiger, und Daniel Kehlmann verkaufte sich wie warme Semmeln. Woran liegt es, dass aus Österreich die aufregendsten Bücher der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur kommen? Eine Spurensuche in Wien. Mehr

Vereinigte Staaten - Nebraska Willa Cather: „Meine Antonia“

Berstend vor Fruchtbarkeit: Willa Cather besingt Amerika. Sie kam als Achtjährige in den Präriestaat Nebraska, und was der Erzähler Jim dort erlebt, mag ihr so ähnlich selber widerfahren sein. Mehr

Schweiz Vladimir Nabokov: „Durchsichtige Dinge“

Wer den ersten Schweizer Kanton betritt, befindet sich, wie der Held des Romans „Durchsichtige Dinge “, gleich im Bann eines überdimensionalen Andenkenladens und ist „von der zufälligen Übereinstimmung von Symbolen gepeinigt“. Mehr

Großbritannien - Chawton Jane Austen: „Sinn und Sinnlichkeit“

Mit Ausnahme der knarrenden Tür kann man Jane Austens Haus in Chawton als ein Cottage gehobenen Niveaus bezeichnen. Für acht Jahre lebte sie hier unter anderem mit ihrer Mutter. Auf Austens Spuren in England. Mehr

Tadschikistan Andrej Wolos: „Churramobod“

Andrej Wolos' zwölf Roman-Kapitel sind Erzählungen, die unter verschiedenen Perspektiven die Geschichte der letzten Jahre russischer Einflussnahme in Tadschikistan erzählen. Mehr

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