21.01.2011 · Joseph Vogl zeigt, wie aus Fiktionen Geld gemacht wird, Jo Marchant hebt den ersten Computer aus dem Meer und Steven Shapin geht dem Minderwertigkeitskomplex der Geisteswissenschaften auf den Grund. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
konnte man schon vor 15 jahren bei baudrillard nachlesen, also nicht viel neues .
Empfehle dagegen den von vogl herausgegebenen band:> fluchtlinien der philosophie< ,und darin insbesonders den aufsatz:> fluchtlinien des staates.kafkas begriff des politischen< von friedrich balke.
bzw. Erwartungshaltungen, wie war es noch, Glück und Glas, wie leicht bricht das.
Es scheint, 200 Jahre nach der französischen Revolution, 100 Jahre nach Gründung des C.P.I., sich die Steuerorgane moderner Massengesellschaften verschlissen haben.
Zusammen mit der Erkenntnis, sieben Planeten zu brauchen, sollten doch nun auch die ewigen Träumer eines fiktiven Realismus dahinter kommen, dass eine äusserst brisante Situation vorliegt, die mit herkömmlichen Denkansätzen wahrscheinlich nicht zu bewältigen ist.
Wenn, wie in der Rezension angedeutet, das gelesene Buch weh tun sollte, darf man gespannt sein. Danke für den Hinweis.
zum Grusse
Pure Anmaßung eines Literaturwissenschaftlers
Ich würde als total unseriös betrachten, wenn ein Wirtschaftswissenschaftler sich anmaßen würde über Literatur zu philosophieren und dann noch seine Phantasien als absolute und unfehlbare Wahrheit darzustellen.
Daher halte ich den poststrukturalistischen Unsinn von Joseph Vogl als absolut unseriös und als pure Charlatanerie.
D.h. Deleueze und alle seine Gefolgschaft (wie z.B. Joseph Vogl) liegen genauso so falsch wie vor 30 Jahre.