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: 4000 Jahre Geldanlage

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Von der Einführung der Zinsen in Mesopotamien weit vor Christi Geburt, über die Erfindung des Papiergeldes in China, bis zur Entstehung von Investmentfonds und anderen modernen Finanzprodukten im 20. Jahrhundert: "The Origins of Value" beschreibt, wie Finanzinnovationen in den vergangenen 4000 Jahren ...

          Von der Einführung der Zinsen in Mesopotamien weit vor Christi Geburt, über die Erfindung des Papiergeldes in China, bis zur Entstehung von Investmentfonds und anderen modernen Finanzprodukten im 20. Jahrhundert: "The Origins of Value" beschreibt, wie Finanzinnovationen in den vergangenen 4000 Jahren die Welt verändert haben.

          Der Leser erfährt, warum Kredite, Zinsen, Aktien, Anleihen oder Börsen entstanden sind. Er lernt zum Beispiel, wie im antiken Rom eine frühe Form des Aktieninvestments entwickelt wurde und was es mit dem ersten weltumspannenden Unternehmen auf sich hatte, der Dutch East India Company, die von Europa aus Asien eroberte. Neugierige entdecken, wie in Amsterdam der Handel mit Optionen und Futures zum Blühen kam und warum die Rothschilds nach dem Ende des Napoleonischen Krieges zwischen England und Frankreich die ersten Eurobonds auf den Markt brachten.

          Geschrieben ist all das von wohlbekannten Ökonomen wie Robert Shiller, Niall Ferguson oder Valerie Hansen - auf Englisch. Und präsentiert wird es nicht als Paperback, sondern in einem dicken, schön ausgestatteten Bildband. Allen, die an Finanzgeschichte schon länger interessiert sind, wird der Band wenig aufregende Erkenntnisse bieten. Dafür macht er sich auf jedem Beistelltisch im Vorzimmer eines Vermögensverwalters oder Investmentbankers ganz prächtig.

          chf.

          William N. Goetzmann und K. Geert Rouwenhorst: The Origins of Value, Oxford University Press 2005, 416 Seiten, Preis: 50 Dollar oder rund 47 Euro

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