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Zur Leipziger Buchmesse : Literaturbeilage im Frühjahr

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Was soll man bloß lesen? Wir hätten da ein paar Vorschläge aus dem Frühjahrsprogramm. Bild: dpa

„Lachende Ungeheuer“, „Ein Krokodil für Zagreb“ und die „Neue Rechte“ treffen in der Literaturbeilage im Frühjahr aufeinander.

          Charles Baudelaire liest Edgar Allan Poe: Mit diesem folgenreichen Zusammentreffen wird die am Samstag, 18. März erscheinende Literaturbeilage dieser Zeitung eröffnet. Besprochen werden deutschsprachige Romane, darunter Marina Achenbachs autobiographisch angehauchter Roman „Ein Krokodil für Zagreb“, in dem sie aus der Perspektive der Tochter von der Begegnung mit dem Intellektuellen Ado von Achenbach und seiner exentrischen Tierliebe erzählt und Natascha Wodins „Sie kam aus Mariupol“, der den in der Geschichte oft vergessenen Aspekt der Zwangsarbeit im Dritten Reich behandelt. Besprochen werden ebenfalls Stephan Lohses „Ein fauler Gott“ über eine betrübte Jugend in den Siebziger Jahren und Thomas Brussigs „Beste Absichten“.

          Mit „Ein Gott ein Tier“ von Jérôme Ferrari und Claude Simons „Das Pferd“ schließen sich Rezensionen französischer Romane an, unter den englischsprachigen sind „Bis an die Grenze“ von Dave Eggers und die Erzählung einer beklemmenden Reise durch Afrika in „Die lachenden Ungeheuer“ von Denis Johnson. Besprochen werden ferner Sofi Oksanens „Die Sache mit Norma“, eine akustische Inszenierung von Franz Kafkas „Das Schloss“ sowie Kinder- und Jugendbücher, darunter Sara Pennypackers Kriegsroman „Mein Freund Pax“ über eine Freundschaft zwischen dem jungen Peter und den Fuchswelpen Pax, die der Krieg auf die Probe stellt.

          Die Sachbücher setzen ein mit Yuval Noah Hararis Aussichten in die Zukunft. Frank Dikötter analysiert Maos Kulturrevolution, Volker Weiß kennt die „Neue Rechte“, und Manfred Geyer hält Ludwig Wittgenstein und Martin Heidegger gegeneinander. Barbara Stollberg-Rilinger und Élisabeth Badinter erkunden die Kaiserin Maria Theresia, Johannes Willms macht mit dem monarchistischen Revolutionär Graf Mirabeau bekannt, Ernst Peter Fischer will Wissenschaft und Religion im Gespann sehen. Charlotte Wiedemann empfiehlt eine neue Sicht auf Iran, ein Essayband widmet sich Pop-Alben des Jahres 1967, und Peter Spork kennt den Stand der Epigenetik. Den Schluss machen politische Bücher.

          Quelle: F.A.Z.

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