Von Amrum bis zu den Alpen ist die Natur an vielen Stellen bedroht. Allerdings ist sie noch lange nicht völlig verarmt. Wer etwa in den kommenden Wochen mit offenen Augen und Ohren durch die Lande zieht, kann mit der Rückkehr vieler Zugvögel eine immer noch bemerkenswerte Vielfalt entdecken. Für viele Vogelbeobachter stellt sich deshalb meist eine andere, sehr praktische Frage: Wo halte ich am besten Ausschau, welcher Ansitz verspricht den größten Beobachtungserfolg? Der mit ornithologischer Literatur erfahrene Aula Verlag und die Falke-Redaktion haben jetzt einen Sonderband veröffentlicht mit den "besten" fünfzig Beobachtungsplätzen im Land. Ein halbes Dutzend Fachleute haben mitgewirkt. Die fünfzig Orte, allesamt mit Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wurden den ornithologischen Interessen entsprechend wie in einem Vogelreiseführer aufbereitet. Die GPS-Daten sind zur Orientierung per Navigationsgerät angegeben. Und schließlich, was viele Wald- und Wiesenspezialisten freut, wird eine Artenliste geliefert, die zu den besten Beobachtungsplätzen für die jeweilige Art führt.
jom
Thomas Brandt u. a.: "Die 50 besten Vogelbeobachtungsplätze in Deutschland", Aula Verlag, Wiebelsheim 2011. 192 S., 19,95 Euro.