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Samstag, 18. Februar 2012
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RAF-Ausstellung ohne Bundeszuschuß

12.01.2004 ·  mk. BERLIN, 12. Januar. Die "Kunst-Werke" Berlin haben am Montag ihren Antrag auf Förderung einer Ausstellung über die "Rote-Armee-Fraktion" (RAF) zurückgezogen. Am Nachmittag entschied der Hauptstadtkulturfonds, der über die Vergabe ...

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mk. BERLIN, 12. Januar. Die "Kunst-Werke" Berlin haben am Montag ihren Antrag auf Förderung einer Ausstellung über die "Rote-Armee-Fraktion" (RAF) zurückgezogen. Am Nachmittag entschied der Hauptstadtkulturfonds, der über die Vergabe von staatlicher Förderung in Höhe von zehn Millionen Euro jährlich für kulturelle Projekte in Berlin entscheidet, daß von den im Januar 2003 den "Kunst-Werken" bewilligten 100 000 Euro 45 000 zurückgezahlt werden müssen. Die bereits ausgegebenen 55 000 Euro werden nicht zurückgefordert. Die Staatsministerin für Kultur, Christina Weiss (parteilos), sagte, Kritikern werde es nun nicht mehr möglich sein, die staatliche Unterstützung für die Ausstellung "als Vorwand für politische Polemik zu mißbrauchen". Angehörige von Opfern der Terrorgruppe und Politiker hatten den ersten Entwurf für die Ausstellung kritisiert; die "Kunst-Werke" hatten daraufhin das Konzept zurückgezogen, die Ausstellung um ein Jahr verschoben und ein neues Konzept vorgelegt, das eine rein künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema vorsieht.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.01.2004, Nr. 10 / Seite 4
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