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Veröffentlicht: 10.08.2014, 11:36 Uhr

Offener Brief Öffnet den Gazastreifen!

In einem offenen Brief fordern rund vierhundert Künstler und Intellektuelle die Bundesregierung auf, ihren Einfluss zur Öffnung des Gazastreifens geltend zu machen. Sie schreiben vom „größten Freiluftgefängnis der Welt“.

© AFP Völlig zerstört: Die Lage im Gaza-Streifen, hier im Flüchtlingscamp Jabalia, ist verheerend

Angesichts der Gaza-Krise haben sich fast 400 Intellektuelle und Künstler in Deutschland in einem offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundestag gewandt. In dem Schreiben, das die Initiatoren am Samstag veröffentlichten, fordern die Unterzeichner die Abgeordneten und die Regierung auf, ihren Einfluss auf Israel geltend zu machen, um einen Rückzug der israelischen Streitkräfte zu erreichen. Die Blockade des Gazastreifens müsse aufgehoben, die Grenzübergänge müssten wieder geöffnet werden.

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In der gezielten Bombardierung von Krankenhäusern, Spielplätzen und Schutzräumen für Zivilisten „vermögen wir nichts anderes als schwerste Kriegsverbrechen zu sehen“, heißt es in dem Brief, der sich auch an die deutschen Abgeordneten im Europaparlament richtet. Die Menschen im Gazastreifen lebten im „größten Freiluftgefängnis der Welt“ und seien abhängig von Hilfsorganisationen und den Entscheidungen Israels, Güter passieren zu lassen.

Der Brief wurde bisher von etwa 390 Künstlern und Intellektuellen unterzeichnet, unter ihnen Nina Hagen, Ingo Schulze, Rupert Neudeck und Kai Schumann. Er wurde initiiert von einer Gruppe von Frauen mit palästinensischen Wurzeln und Verbindungen.

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