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Veröffentlicht: 18.09.2015, 09:16 Uhr

Neues Literaturforum Jenny Erpenbeck im F.A.Z. Lesesaal

Im F.A.Z. Lesesaal wollen wir neue Möglichkeiten digitaler Lektüre und des Gesprächs über Bücher erkunden. Den Auftakt macht der Flüchtlingsroman „Gehen, ging, gegangen“ von Jenny Erpenbeck.

© Felix Schmitt Jenny Erpenbeck

Mit dem F.A.Z. Lesesaal wollen wir unsere Leser zu einem Literaturexperiment einladen. Wir wollen über Bücher reden und streiten, wie es seit Jahrhunderten in Kaffeehäusern, Salons, Seminaren und Wohnzimmern geschehen ist. Nur diesmal nutzen wir die Möglichkeiten des Netzes, um Buch und Debatte, Redaktion und Leser auf neuartige Weise zu verknüpfen.

Wir beginnen mit dem Flüchtlingsroman „Gehen, ging, gegangen“ von Jenny Erpenbeck, der gerade auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis gewählt wurde.

Jede Woche werden von der Redaktion ausgewählte Werke zur Diskussion gestellt. In Zusammenarbeit mit der E-Book-Plattform Sobooks wollen wir, ausgehend von einer umfangreichen Leseprobe, das Gespräch über die besten und diskussionswürdigsten neuen und gelegentlich auch älteren Bücher in Gang bringen. Die Lesesaal-Besucher können die Werke in Auszügen lesen oder auch im Ganzen downloaden. Sie können Passagen markieren und kommentieren und über die Heatmap am unteren Ende der Seiten stets verfolgen, über welche Passagen besonders heftig debattiert wird. 

Was ist das Besondere an unserem Lesesaal-Experiment? Um über Bücher zu diskutieren, können sich Leser des ganzen Instrumentariums der sozialen Medien bedienen. Sie können kurze Passagen teilen und verschicken, sie können auf originelle Leser-Kontroversen aufmerksam machen, sie können Freunde und Bekannte einladen, am Diskurs mitzuwirken. Die besprochenen Bücher sind auf allen denkbaren Endgeräten über die gängigen Browser erreichbar und kommentierbar: Am Desktop-Computer und am Smartphone, am Laptop oder am Tablet – eine iPad-Version befindet sich gerade in Arbeit.

Mehr zum Thema

Redakteure der F.A.Z. werden dabei immer wieder Impulse zur Diskussion geben, zentrale Stellen kommentieren und auf Leser antworten. Sollten sich unsere Leser nach der Leseprobe und ihrer Diskussion für den Kauf eines Buchs entscheiden, wird es nicht nur in vollem Umfang für den Browserzugang auf Sobooks freigeschaltet, sondern es wird auch automatisch eine E-Book-Kopie hinterlegt, welche es ermöglicht, die Lektüre auch bei schlechter oder fehlender Internetverbindung in gängigen Leseprogrammen fortzuführen. Ein eigenes Lesegerät ist dafür nicht nötig. 

© F.A.Z. F.A.Z. Lesesaal: Die ersten Schritte

Die Einstiegsadresse für unser Experiment ist www.faz.net/Lesesaal. Zentrale Zitate in den  einführenden Rezensionen führen direkt zur Leseprobe auf der Sobooks-Plattform. Das freie Lesekontingent umfasst bis zu zehn Prozent eines Buchs. 

Die Diskussion kann beginnen.

Viel Spaß bei der Lektüre im Lesesaal!

Glosse

Bartspalterei

Von Paul Ingendaay

Noch kann Pilar Abel Martínez nicht beweisen, dass sie die uneheliche Tochter von Salvador Dalí ist. Die Exhumierung seines Leichnams soll Klarheit bringen. Die Sache hat mehrere Pointen. Mehr 2 0

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