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Literatur-Auszeichnung : Man Booker International Prize geht an Koreanerin Han Kang

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Die Siegerin und ihre Übersetzerin: Han Kang (rechts) und Deborah Smith Bild: AFP

Die Koreanerin Han Kang hat mit ihrem Roman „The Vegetarian“ den renommierten Man Booker International Prize geht an Koreanerin Han Kang gewonnen. Kang triumphierte damit gleich bei ihrer ersten Nominierung.

          Der diesjährige Man Booker International Prize geht an die Koreanerin Han Kang. Sie gewann den Preis am Montagabend in London für ihren Roman „The Vegetarian“. Das Preisgeld von 50.000 Pfund (rund 63.500 Euro) gehen je zur Hälfte an die Autorin und ihre britische Übersetzerin Debbie Smith.

          Unter den Nominierten war unter anderem der Roman „Ein ganzes Leben“ des österreichischen Autors Robert Seethaler. Mit dem Man Booker International Prize werden ausländische Werke ausgezeichnet, die ins Englische übersetzt werden.

          „The Vegetarian“ erzählt die Geschichte einer Koreanerin, die dem eintönigen Leben zu entfliehen versucht und dadurch Konflikte mit ihrer Familie heraufbeschwört. Die Jury lobte den „bewegenden und suggestive“ Roman, der „durch die Tiefe seiner Fremdartigkeit überrascht“. Es ist der erste Roman der Autorin, der ins Englische übersetzt wurde.

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