Home
http://www.faz.net/-gr0-70nrw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

„Kanak Sprak“ nach achtzehn Jahren Die Geister, die ich rief

 ·  Als „Kanak Sprak“ vor achtzehn Jahren erschien, war das Buch eine Sensation: Weil es den Einwanderern der zweiten Generation eine Stimme gab. Was machen die Protagonisten heute? Eine Spurensuche.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (1)
© Daniel Pilar Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu, 47, in diesem Frühjahr am Kieler Hindenburgufer

Das Leben ist ein Scheißding. Es wird mit einem Wort benannt, und doch kann man es dann nicht einmal in der Vielzahl begreifen. Man könnte die Mücken eines Schwarms zählen, im Hochsommer. Und im Spätherbst oder am Winterabend welke Blätter zählen, die der Wind von den Ästen reißt. Das Unmögliche ist nicht verrechenbar; und unmöglich ist es auch, nach Luft zu schnappen und sie in den Mund zu stopfen, dass der Hunger endlich vergehe. Wer macht sich diese Gedanken? Ein rotter Kindskerl mit Höhlenmenschenaugen. Ein Mann, der auf der obersten Stufe vor der Haustür sitzt und ins Ungefähre starrt. Er spricht von der falschen Jahreszeit, von der Schwärze der Novembernacht, er redet sich Speichelblasen an die Mundwinkel. Er sagt: Scheißding, das Leben, und ich, ein Drecksstück. Ich denke: Er dudelt eine sentimentale Männermelodie ab - bin ich deshalb hergekommen?

Fleischschmerz, Kopfschmerz, der Schmerzensmann neben mir müsste zum Arzt. Er müsste sich Speck an die Hüften fressen. Öfter über öde Witze lachen. Nicht mehr den Müttern seiner Kinder nachweinen. Drei Frauen in fünf Jahren, denke ich, sie haben ihn geliebt und dann aber verstoßen, weil der Mann langsam irre wurde in der Stube. Er wollte zum Familienvater reifen. Er wollte endlich einsehen, dass er in all den Jahren nicht vom Kleinkriminellen zum großen Boss befördert wurde. Alles Geschwätz. Der letzten Frau, mit der er zusammen war, sagte er, der Teufel habe ihn für das bürgerliche Leben verdorben, er sei nun mal ein Lumpenhund und nur unter seinesgleichen glücklich. Große Worte.

Nur ein Hippie trägt Silberringe

Sie warf ihn raus, er nahm die Fluchtklappe. Am Tage der endgültigen Ehezerrüttung rief ich sie an, es war reiner Zufall. Wie konnte ich ihn auftreiben, wo war er anzutreffen? Versuch’ es mit der Gosse, sagte sie und legte auf.

Also hielt ich mich an ihren Rat und strich durch die Straßen - es dauerte nicht lange, bis ich ihn traf. Er war vom Kieler Ostufer in die Plattenbausiedlung Mettenhof umgezogen, er nannte es einen erstklassigen Abstieg. Er erkannte mich nicht gleich, ich hatte die Haare abgeschnitten und lief nicht mehr im knöchellangen schwarzen Ledermantel herum. Auf das Blickduell am Anfang der Begegnung ließ ich mich nicht ein, ich stellte mich vor - der Eierkopf, rief er aus, ich erinnere mich; und bist du jetzt glücklich, weil du was Besseres bist? Ich verneinte. So einer wie du landet auf der Metallbahre, sagte er, so einer wie du fängt sich aus Versehen eine Kugel ein.

Ohne Überleitung sprach er vom aufgesetzten Kopfschuss als die beste Möglichkeit, einen Knilch umzupusten. Ich hörte zu, musste ihm aber versichern, dass ich nicht heimlich das Aufnahmegerät eingeschaltet hatte. Natürlich klopfte er mich ab, es verdross ihn, dass er mich keiner Täuschung überführen konnte. Nur ein Hippie trägt Silberringe, sagte er, du bist ’ne Hippieschwuchtel, da nützt es nix, dass du dir die Haare abgeschnitten hast, ich an deiner Stelle würde den Friseur ans Scheunentor nageln, du siehst aus wie ’ne Oma mit Pelz auf’m Kopp.

Aufstieg durch Heroin

Ich setzte mich neben ihn auf die Treppenstufe, grinste, schwieg, hielt es aus. Das war das rituelle Welpenbalgen, zur Begrüßung gab es statt warmer Worte eine Schmähung nach der anderen. Hat er seine Porträtskizze in „Kanak Sprak“ gelesen? Ja, hat er - komische Worte, komische Geschichte, und trotzdem erkannte er mich wieder. Mehr Zeit könne er mir nicht schenken, ich solle mich langsam trollen. Zum Abschied gibt er mir einen Rat: Du bist ein Schreiber, du paust uns alle ab, dann hockst du in der Bude, zerreißt die Kopie, machst ein eigenes Bild, wirfst alle Schnipsel in die Luft: Was bist du? Ein Eierkopf im Konfettiregen. Pass bloß auf, dass du nicht meschugge wirst.

Fehlt nur noch, dass er ausspuckt. Einen Schreiber, der ihm keine Verdienstquelle auftun kann, scheucht er weg.

Klinkerbaracken, Elendsviertel, verzogene Mieter, neue Adresse unbekannt. Ich bin auf der Suche nach den jungen Helden, die alt geworden sind. Januar, Februar, März neunzehnhundertvierundneunzig: In knapp drei Monaten sprach ich mit fast dreißig Männern. Protokollierte. Legte die Transkripte vor. Bekam die Genehmigung, meinen eigenen Text zu schreiben. Sie bekamen meine Fassung in meiner Kunstsprache zu lesen. Zwei Jungs sprangen ab, ein Mann wurde eingebuchtet, ein anderer drohte mit einer gewaltigen Maulschelle, weil er sich verhöhnt fühlte.

Es war die Zeit, da die armen Schlucker an nervöser Herzstörung eingingen. Die Zeit der Frettchen und Flitzer, der Dealer in Trainingsanzügen aus Ballonseide. Die Zeit der zwölfjährigen Mütter und ihrer hirntoten Freunde, die sich jede wüste Gebärde aus Musikvideoclips abgeschaut hatten. Damals waren die Elenden in Aufbruchsstimmung, in den Koksachtzigern kamen die falschen Leute zum Zug, in den Neunzigern wollten es die Ethnodealer wissen. Das Motto hieß: Aufstieg durch Heroin. Fremdstämmige Vorstadt-Strizzis nannten sich Kanak-Gangster, trugen die Hüfttasche wie einen Lendenschurz auf dem Genital. Droge war Macht, Junk war Heilsgeschichte. Wer nicht spurt, kriegt die Kugel. Wir rammen das Messer bis zum Heft in die Arschbacke des Verräters.

Kein Diktafon und keine Notizen erlaubt

Und ich fragte: Wer ist in euren Augen ein Verräter? Antwort: der Spitzel, der säumige Schuldner, der blasse Kanakenhasser, das Mädchen, das mich verlässt und meiner Liebe nicht würdig ist. Der Wirt, der das Schutzgeld nicht bezahlt. Das Opfer, das mich anstarrt wie ein Kalb. Und ich fragte: Wer, bitte schön, ist ein Opfer? Opfer bist du: Schreibst du Heldensagen oder einen Polizeibericht?

Ich tat weder das eine noch das andere. In umständlichen Worten erklärte ich mich ihnen: Ich leuchte in dunkle Winkel; ich mache sichtbar; ich spreche mit den extremen Männern an den Rändern; ich bin ein fleißiger Handwerker, ein Sprachklempner, der Geschichten im euch eigenen Jargon erzählt. Sie sagten: Wer wir sind, interessiert uns einen Dreck. Du bist der Idiot unseres Viertels. Als Mann ohne Gütezeichen fand ich bei ihnen gnädige Aufnahme. Berichte!, sagte der Zuhälter, berichte von Glanz und Herrschaft für kurze Zeit - keine Verzweiflung! Was schwebte mir vor - eine Biographie, eine Heiligenlegende? Nein, ein kurzer Abriss, ein Einblick in sein Leben, eine Alltagsskizze. Der Lude erzählte von seinem existentiellen Drama, und wenig von den Härten seines Geschäfts. Gut, meinetwegen.

Kein Diktafon und keine Notizen erlaubt, Gedächtnisprotokoll zulässig. Ich lauschte ihm, schrieb zu Hause meine Fassung auf, legte ihm die Seiten vor - er hatte keine Einwände. Jahre später stehe ich vor einem Klinkerhaus, eine weiß übermalte Hassparole ziert die Fassade, die schwarzen Schriftzeichen schimmern durch. Ein Appell an die Arier, endlich zu erwachen. Der Lude, der keiner mehr ist, wohnt im dritten Stock. Er ist rechtzeitig abgesprungen und endete nicht, wie mancher seiner Berufskollegen, als junge Leiche im Schauhaus. Was tut er jetzt? Er suhlt sich in Volkes Mitte. Hat ordentlich zugenommen, mindestens zehn Kilo, breites Gesicht mit Rasurbrand. Er sagt: Kommst du ein Wrack besichtigen? Nein, sage ich. Wirklich nicht? Hab’ nix davon, sage ich, ich will nur sprechen. Das Wiedersehen missfällt ihm. Dass er sich mit mir nicht auswärts trifft, dass er mich in seine Wohnung einlässt, hat überrascht.

Ich schmuggelte heiße Ware in den Literaturbetrieb

Habe ich mich der bewussten Fälschung schuldig gemacht? War ich der Fuchs, der die Gans gestohlen hatte? Ja. In „Kanak Sprak“ habe ich echte Figuren in die Fiktion überführt und sie als Ich-Erzähler sprechen lassen. Dieser Akt ist eine Verletzung des Gewebes, eine vorsätzliche Entstellung, ein schwerer Eingriff, der mit der künstlerischen Freiheit entschuldigt wird. Jeder, der in meinem Kompendium liest, kann die Kanakporträts als Steckbriefalbum verstehen. Er kann sich aber auch herzlich wenig darum kümmern und sagen: Der Schreiber Zaimoglu verkauft mir dies Buch als aufbereitetes authentisches Material - ich glaube es ihm nicht!

Damals, in der Hochzeit der Diskurskämpfe, wunderte ich mich schon über die harten Vorwürfe. Die Ungläubigen und die Zweifler verwies ich auf das Vorwort, das ich den Kanak-Monologen vorangestellt hatte. Darin skizzierte ich in knappen Strichen meine Arbeitsweise. Man unterstellte mir im Gegenzug, ich würde um Glaubwürdigkeit betteln. In Wahrheit wäre ich doch nur der schreibende Arm der Kieler Ethno-Küstenkriminalität; ich würde mich sogar eigens für die Auftritte aufhübschen.

Was meinten sie damit? Die Silberringe an den Fingern, der protzige Schmuck. Ich sagte: Machen Sie mir ruhig meinen schlechten Geschmack zum Vorwurf, Sie haben ja recht. Die häufigste Aufforderung damals lautete: Geben Sie endlich Ihre Tarnidentität auf! Tun Sie nicht so, als wären Sie einer von denen! Tu ich doch nicht, sagte ich, das ist bloße Rollenprosa. Es half alles nichts - im Urteil, in den Augen der meisten Betrachter war ich ein zwischen dem Echten und Unechten flirrendes Gespenst. Ich schmuggelte heiße Ware in den Literaturbetrieb und gerierte mich als hartgesottener Kurier - da durfte ich nicht auf Gnade hoffen.

Was soll man schon von Halunken in Anzügen halten?

Auf dem Weg zum nächsten Buchhelden grübele ich darüber nach, ob es wirklich eine gute Idee ist, die harten oder schäbigen Jungs von einst aufzusuchen. Einige sind tot: erschossen, erstochen, erstickt am eigenen Erbrochenen. Andere siedelten ins Stammland der Eltern um. Die meisten blieben und wechselten ins Leben minderbemittelter Bürger, sie haben Arbeit und verdienen wenig, oder sie beziehen Arbeitslosenhilfe, haben Schmerzen an Nacken und Rücken.

Der Mann, den ich als Nächstes besuchen will, steckt fest in der Fluchtklappe - der Versuch, aus einer herben Geschichte herauszukommen, gilt als gescheitert. Er war Putzmann im Bordell, zwei Jahre lang, schrieb und schreibt Sonette. Ein Dichter. In seinen Versen beschwört er kaputte Elektrogeräte, summend anzugehen, die roten Lämpchen sollen aufleuchten, dann die grünen Lämpchen blinken: Dies Blinklicht sei die Seele des Metalls im Gehäuse. Auch er empfängt mich bei sich zu Hause, ich erkenne ihn kaum wieder. Kein Gramm Fett. Die Muskeln an Kinn und Schläfen strafft er in den Redepausen. Ein tätowierter Wilder, der nicht nach dem Schoß seiner Mutter riechen mag. Der sich geröstetes Kälbergekröse in den Mund schaufelt, den vollen Löffel führt er vom Teller zum Mund. Er weidet sich an meiner Verstörung. Er nennt mich: einen Erkenntniskönig, lacht sich die Augen feucht, isst den Teller leer.

Letzter Hausbesuch. Ich klingele beim Wundenmann. Wieso heißt er so? Weil er sich öfter beim Öffnen einer Konservendose in die Hand schnitt. Er begrüßt mich nach althergebrachter Sitte mit dem Gottesgruß. Einen Bart hat er sich stehen lassen, er trägt ein weißes kragenloses Hemd, das knapp den Hosenbund bedeckt. Dunkler Tee für ihn, löslicher Kaffee für mich, Gebäck für uns beide. Verbrecher, Abzocker, Asphaltspucker, die Freunde von einst sind wie Schnee weggeschmolzen. Einer hat sich losgesagt und hingegeben der Gottesverehrung. Den Mann wird er später treffen, sie planen nichts, sie bilden keine Keimzelle, sie haben mit Politik nix am Hut. Er fragt: Bist du Moslem? Ja, sage ich. Die Herrscher heizen uns ganz schön ein, was? Ja, sage ich, was soll man schon von Halunken in Anzügen halten? Meine Antwort gefällt dem Neugläubigen, wir verlachen beide die Bitterkeit.

Keine weiteren Besuche mehr bei den Geistern

Er will wissen, wie es den anderen, den Übriggebliebenen, geht. Nicht gut, sage ich, sie sind aber dem Elend entronnen, nur das zählt. Blöde Antwort. Sein Lieblingsausruf: Mach aus zwanzig Cent sechs Euro. Aus fünf Euro einen Hunderter. Geh’ in die Tausende. Geh’ durch die Decke. Der Neugläubige und ich sprechen über diesen Führer der Rotten, der es nicht zur Kieler Legende brachte. Er verglomm, zurück blieb von ihm ein Geisterlicht. Ist er gewaltsam umgekommen? Nein. Hat er sich umgebracht? Nein. Untergetaucht, abgeschoben, weggezogen? Nein. Was dann? Gerüchte: Boss O. legte bei den Bullen eine Lebensbeichte hin, das Vögelchen sang, und seine Leute gingen baden. Nein, sagt der Neugläubige A., das Zeug zum Verräter hatte er schon, er wollte es aber unkomplizierter. Er hat sich einfach aus dem Geschäft zurückgezogen und hat geheiratet. Eine Afrodeutsche aus München; sie lacht ihn aus, wenn er mit Kanakenmackerdeutsch Härte vorgaukelt, sie ist hart, und er ist ihr Lehrling.

Wir lachen, wir lachen, weil wir noch am Leben sind. War er schon immer gläubig? A. starrt mich an, er entdeckt nicht Hohn, noch Spott in meinen Augen. Er sitzt da wie ein alter Mann im Ballsaal, wie ein alter Mann, der an seinem Hörgerät dreht. Glaube auf Verhandlungsbasis, flüstert er, und ich weiß, ich muss jetzt schweigen: Die neue Hitze Gottesfurcht hat ihn veredelt. Küssender Hund wurde Mensch. Doch die Kämpfe dauern an.

A. fühlt sich in Gegenwart eines geistesabwesenden Schreibers unwohl. Abschied. Keine Wiedersehensversprechen. Kein goldener Handschlag. Das war’s, keine weiteren Besuche mehr bei den Geistern. An der Tür, im engen Türspalt stehend, fährt er mich an: Du bist in mich hineingeschlüpft und wieder herausgeschlüpft. Du bist der Abdruck in meinem Schädel, hinter meinen Lidern. Sollen wir dich etwa bejubeln? Sei froh, dass ich dich nicht verfluche. Dass dich die anderen Jungs nicht anfallen. Gott mit dir.

Wofür haltet ihr mich? Wofür halte ich euch?

Gut, ein Nachsatz, eine halbe Verwünschung, aber das war’s. Ich mache mich auf den Heimweg, unterwegs fängt es an zu regnen, ich stelle mich unter einen Unterstand, schaue hinaus auf Hunde und Herrchen, auf Frau unterm Werberegenschirm, auf behandschuhte Frühsportler, auf Taxifahrer, die feine Damen an der Kreuzung absetzen. Wütend bin ich an diesem Sonntag - wofür haltet ihr mich? Für den unsauberen Geist, der in Körper einzieht und sie für kurze Zeit bewohnt. Ihr Fleisch, meine Wohnstätte. Lächerlich.

Wofür halte ich euch? Die Enthemmten einer ausgeleuchteten Szene sind raus. Großer Kater. Stabilitätsschwindel. Vom Schicksal gerade noch begnadigt. Vereist oder aufgeweicht. Nicht mehr einer üblen Sippschaft zugehörig. Erloschene. Aufflammende. Risiken Scheuende. Meine ich wirklich die Geister meines ersten Buches? Was ist mit mir? Bin weitergezogen, bin in wirkliche und eingebildete Körper eingezogen. Habe sie nicht verraten, noch sie missbraucht. Trau dich, denke ich, und schreib es auf, also schreibe ich es auf: Was für ein Mordstheater um Bücher. Hab den Mut, denke ich, und schreib den nächsten Satz auf, und ich schreibe: Ich bin echt, wenn ich spiele. Die Geister spielen, indem sie das Echte vergessen und verlernen.

„Kanak Sprak“ ist bei Kiepenheuer & Witsch und Rotbuch erhältlich. Der Autor lebt immer noch in Kiel.

Quelle: F.A.S.
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Lesermeinungen zu diesem Artikel (1)
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel