29.09.2012 · Daran also hat Joanne K. Rowling fünf Jahre lang geschrieben - am dunklen Zwilling ihrer „Harry Potter“-Bücher. „Ein plötzlicher Todesfall“ aber setzt nicht auf Helden und Abenteuer. Es geht um die politische Botschaft.
Von Felicitas von LovenbergRichtlinien für Lesermeinungen
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die Frau bleiben die Harry Potter schrieb. Nichts was sie danach
schreiben wird kann daran noch etwas ändern. Genau mit dieser
Haltung werden auch ihre kommenden Bücher besprochen werden womit
sich der Kreis schließt.
Vielleicht sollte sie dazu übergehen Drehbücher zu schreiben.
Oder besser noch: garnichts mehr schreiben und ihre Millionen verprassen.
Ich hoffe für Sie, dass Sie es wörtlich meinten und Brechts
Person von seinem Werk trennten.
LG
Über dieses neue Buch "mußte" ich mich ein bißchen schlau machen und habe deshalb schon einige Kritiken gelesen. Diese ist mit Abstand die Beste. Vielen Dank, Frau von Lovenberg, jetze fühl' ick mir im Bilde!
Was für eine Frau/Schriftstellerin
Mich erstaunt dieses neue Buch, passt so gar nicht in das Bild, das ich von dieser Frau habe. Der Schilderung nach wäre das kein Buch für mich. Ich fand das bewundernswert, dass sie - damals, als arbeitslose, allein erziehende Frau - soviel Fantasie entwickeln konnte und soviel Zeit hatte, dass sie mit diesen ganzen Harry Potter Bücher schreibt. Not macht erfinderisch, aber das ist schon außergewöhnlich mit solchen Geschichten zu kommen, aber wer weiss was sie alles erlebt hat und in diesen Büchern verarbeitet. Ich schreibe auch schon seit Jahren an einen Buch, allerdings basierend auf meinem Lebensweg. Allein selbst Erlebtes festzuhalten ist schon schwierig, denn es kommt ja ständig was dazwischen, Krankheit, Umzug, Jobsuche, Harddisk defekt, Text verschwunden. Also diese Disziplin zu haben das so durchzuziehen und noch dazu mit Fantasienamen zu arbeiten, ich würde ich mich total verzetteln. Also Hut ab, muss eine bemerktenswerte Frau sein, der wohl auch Jeder den Reichtum gönnt.
"Barry Fairbrother, der einzig rundweg sympathische Charakter,
stirbt nach zweieinhalb Seiten."
Nach zweieinhalb Seiten ist einem der runde/rundwege Charakter schon ans
Herz gewachsen? Durchaus eine Leistung. Oder wird einem die Sympathie
durch den Namen vermittelt? ("Barry" ist ja ein sehr
symbolträchtiger Name.)
Naja...
...es wäre ja immerhin möglich daß auf den restlichen 598 (?) Seiten rückblickend auf den Charakter eingegangen wird, oder?
Felicitas von Lovenberg Jahrgang 1974, verantwortliche Redakteurin für Literatur und Literarisches Leben.
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