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Montag, 13. Februar 2012
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Irak-Krieg Literaten rufen „Tag der politischen Lüge“ aus

22.02.2006 ·  Von Orhan Pamuk über Harold Pinter bis zu Ulla Hahn und Elke Heidenreich: An den dritten Jahrestag des Einmarsches in den Irak wollen Schriftsteller als „Tag der politischen Lüge“ erinnern.

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Schriftsteller aus aller Welt haben den dritten Jahrestag des Einmarsches in den Irak am 20. März zum „Tag der politischen Lüge“ ausgerufen.

In einer Erklärung der Berliner Peter- Weiss-Stiftung kündigten sie für diesen Tag öffentliche Lesungen in Dutzenden Städten in Europa, Amerika, Asien und Australien an. Damit solle das Bewusstsein für Inhalt und Form der politischen Lüge geschärft werden, wie die Stiftung, die alljährlich das Berliner Literaturfestival veranstaltet, am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören unter anderem aus Deutschland Ulla Hahn, Elke Heidenreich, Peter Schneider, Christoph Hein sowie der Spanier Juan Goytisolo, Amitav Ghosh aus Indien, die Amerikanerin Siri Hustvedt, Claudio Magris aus Italien, Orhan Pamuk aus der Türkei sowie Literaturnobelpreisträger Harold Pinter, Hanif Kureishi und Doris Lessing aus Großbritannien.

Bei den Lesungen soll ein Text des Amerikaners Eliot Weinberger vorgetragen werden. In dem Text „Was ich hörte vom Irak“ stellt der Autor Aussagen von amerikanischen Regierungsangehörigen und deren Verbündeten vor und nach Kriegsausbruch gegenüber.

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