03.02.2008 · Immer wieder wird Philip Roth als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt. Im Interview spricht er über sein neues Werk, seine Biographie, Sex als literarisches Thema und die Revolution der Frauen.
Von Felicitas von LovenbergWer Philip Roth gelesen hat, ist wahrscheinlich auch seinem fiktiven Alter Ego, dem jüdischen Schriftsteller Nathan Zuckerman, begegnet. In „Exit Ghost“ ist Roth nun zu seiner Lieblingsfigur zurückgekehrt, wohl zum letzten Mal. Wir treffen uns im New Yorker Büro seines Agenten Andrew Wylie, wo man uns in einen muffigen, fensterlosen Konferenzraum schiebt. Immer wieder schrillt ein Telefon, an das niemand geht. Philip Roth ist ernst und konzentriert.
„Exit Ghost“ ist Ihr zehnter Zuckerman-Roman. Schon der Titel schlägt den Bogen zurück zum ersten, „Der Ghostwriter“. Ist dies endgültig der Abschied von Ihrem Alter Ego?
Ich denke schon. Zwar habe ich beim Schreiben noch nie an die Zukunft gedacht; für mich zählt immer nur das jeweilige Buch. Aber dieses fühlt sich doch wie ein Abschluss an.
Bei seinen letzten Auftritten in Ihrer „Amerikanischen Trilogie“ hatte Zuckerman mehr eine erzählende als eine teilnehmende Rolle. Was hat Sie bewogen, ihn noch einmal ins Zentrum der Handlung zu stellen?
Ich hatte einfach den Eindruck, dass er noch nicht fertig war, gerade weil er in jenen drei Büchern eine narrative Rolle hatte. Zum Finale wollte ich zu ihm zurückkehren und damit auch zu dem Problem, das ich ihm in „Amerikanisches Idyll“ gegeben hatte: Prostatakrebs. Ich wollte herausfinden, was die Krankheit Zuckermans für Folgen haben würde. Außerdem konnte ich ihn nicht einfach auf dem Seitenstreifen zurücklassen. Ich war es ihm schuldig, ihn noch mal mitten ins Geschehen zu rücken - dorthin, wo er auch am Anfang war.
Beginnen Sie ein Buch mit dem Gedanken an ein bestimmtes Thema oder mit einer Stimme, einem Charakter? Oder war es diesmal der Entschluss, zu Zuckerman zurückzukehren?
Nun ja, ich hatte von dieser vermeintlichen medizinischen Lösung gegen die Inkontinenz gehört. Damit wollte ich anfangen. Als ich Zuckerman dann erst einmal in New York hatte, wuchs das Buch ziemlich von selbst. Aber der Anfang war, dass ich ihn mir in einer Zwickmühle vorstellte. Mit der Idee einer Person in einem Dilemma beginne ich eigentlich all meine Bücher.
Zuckerman kehrt nach elf Jahren Landleben ohne Zeitung und Fernseher nach New York zurück, um sich der ärztlichen Behandlung zu unterziehen. Es ist Oktober 2004, die Woche der Wiederwahl von George W. Bush. Als Schriftsteller wird er diesmal kaum plastisch, sondern vor allem als jemand, der überfordert ist.
Genau darum ging es mir. Ich wollte ihn als jemanden schildern, der zurückkehrt und die Welt nicht mehr versteht. Kennen Sie Washington Irvings „Rip van Winkle“-Story, auf die ich mich auch im Buch beziehe? Der holländische Siedler Rip van Winkle schläft in den Catskill-Bergen New Yorks durch einen Zaubertrank ein. Als er erst nach zwanzig Jahren wieder aufwacht und in sein Dorf zurückkehrt, sind seine Frau und die meisten seiner Bekannten gestorben; außerdem hat er die amerikanische Unabhängigkeit verschlafen. Ich mochte diese Vorstellung von jemandem, der nach langer Abwesenheit zurückkehrt und überwältigt ist. Diese Überwältigung baut sich sehr schnell auf, Zuckerman ist kaum eine Woche fort von daheim. Er ist überwältigt von dem, was er sieht, er ist überwältigt von der Vitalität der jungen Leute, mit denen er zu tun bekommt, und nicht zuletzt von seinem neuerwachten Begehren.
In Ihren drei letzten Romanen, „Das sterbende Tier“, „Jedermann“ und eben jetzt in „Exit Ghost“, setzen Sie sich mit Alter und Tod auseinander. Da könnte die Beschäftigung mit Erinnerung und historischem Gedächtnis, Themen, die zumal in der jüdischen Erzähltradition bedeutsam sind, eine logische Folge sein.
Ich stelle dieselbe Verbindung her wie Sie: Meine letzten Bücher handelten vom Alter und seinen Überraschungen. Aber nun ist Schluss damit! Gerade habe ich einen Roman fertiggestellt, der von einem Zwanzigjährigen handelt. Er spielt in den fünfziger Jahren, zur Zeit des Korea-Krieges. Gedächtnis und Erinnerung interessieren mich nur als physiologische Funktionen, zumal ihr Verlust - auch Nathan Zuckerman kämpft ja zunehmend mit seinem schlechten Gedächtnis. Die künstlerische Auseinandersetzung mit historischer Erinnerung hingegen reizt mich überhaupt nicht.
Ihr Werk erstreckt sich mittlerweile über ein halbes Jahrhundert. Wenn Sie zurückblicken, was hat Sie am meisten überrascht?
Erst mal muss ich gestehen, dass ich nichts von dem, was sich ereignet hat, habe kommen sehen. (lacht) Aber das ist eine interessante und schwierige Frage. Ich glaube, das, was ich immer wieder als prägendes Moment des vergangenen Dreivierteljahrhunderts erlebt habe, ist gerade, wie wenig vorhersehbar oder erwartbar es war. Statt dass sich die Ereignisse entfaltet hätten, gab es riesige Kataklysmen. Für mich begann das schon als Kind mit dem Zweiten Weltkrieg. Ich war acht, als Amerika in den Krieg eintrat, der meine Jugend bestimmte. Dann die Atombombe und alles, was daraus folgte, das Wettrüsten, der Kalte Krieg - auch das war nicht vorhersehbar. Der nächste große Schock war Kennedys Ermordung 1963. Und dann die Sechziger selbst: eine kolossal theatralische Dekade vor dem Hintergrund des Vietnam-Krieges. Die Ereignisse dieser Jahre waren unglaublich aufregend. Zum Glück brachte ich die Energie und das Interesse dafür mit, aber auch das war eine völlig unvorhersehbare Dekade. Amerika war eigentlich immer für Überraschungen gut. Man nehme nur die Clinton-Jahre, dann der Untergang dieser Ära, jetzt der erneute Aufstieg der Clintons . . . Radikale Veränderungen sind die einzige Konstante, sie sind die amerikanische Norm. Jedenfalls seit ich dabei bin.
Das unterscheidet Ihre Generation von meiner, die nichts derart Existentielles erlebt hat außer dem Fall der Mauer. Keinen Krieg, keine gesellschaftliche Revolution - einzig die diffuse Bedrohung des Terrorismus. Mir scheint, die größten Veränderungen der letzten Jahrzehnte haben sich in den Köpfen abgespielt.
Sie haben die allergrößte Veränderung noch vor sich. Denn ich muss Ihnen sagen: Die größte Überraschung von allen ist das Alter. Nicht nur für mich. Neulich sprach ich mit meinem Bruder, der gerade achtzig geworden ist, und er kicherte am Telefon und sagte: Ist es zu fassen? Wie kann ich achtzig sein? Und ich sagte: Keine Ahnung, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, schliefst du im Bett nebenan und warst ein Kind!
Birgt das Alter denn nicht auch so etwas wie positive Überraschungen?
Positive Überraschungen . . .? Nun, die beste ist, dass man es überhaupt so weit geschafft hat, während andere gestorben sind. Aber insgesamt habe ich nicht viel daran gefunden, das ich empfehlen könnte.
Ich stelle mir vor, dass man freier wird mit den Jahren, unabhängiger, eben mehr man selbst. Ihre Bücher vermitteln allerdings den Eindruck, dass Sie immer schon sehr frei waren. „Portnoys Beschwerden“ etwa, das 1969 einen Skandal auslöste, zeugt ganz sicher nicht von falschen Hemmungen. Nicht zuletzt in dieser Furchtlosigkeit liegt die Kraft Ihrer Bücher. Insofern mussten Sie vielleicht nicht erst älter werden, um sich völlig frei zu fühlen.
Ja, ich hatte schon als Kind den Eindruck großer Freiheit. Im Alter ist es eher umgekehrt: Alles verengt sich. Man spürt, wie die Zeit zusammenschnurrt. Körperlich und geistig bin ich fit. Aber dass die Zeit immer weniger wird, diese Tatsache ist und bleibt mir unbegreiflich.
„Exit Ghost“ lädt abermals dazu ein, eine Verbindung herzustellen zwischen den beiden fiktiven Schriftstellern Lonoff und Zuckerman und dem Autor Philip Roth. Hatten Sie selbst je einen Mentor wie Lonoff, oder haben Sie sich je wie Zuckerman als „geistiger Sohn“ eines älteren Schriftstellers gefühlt?
Ich hatte beides nicht. Ich habe überhaupt nie diese Art von Intimität mit einem anderen Schriftsteller erlebt. Natürlich gab es Autoren, deren Werke ich bewunderte, aber es waren immer die Bücher, nicht die Verfasser. Erst als Erwachsener war ich mit anderen Autoren befreundet, aber stets mit solchen, die mir altersmäßig nahe standen. Wir waren immer mehr oder weniger auf einem Level. Und heute, als reifer Schriftsteller, habe ich keine Schüler. Ich kenne die jungen Autoren nicht einmal, auch nicht vom Lesen. Ich lese überhaupt keine zeitgenössische Literatur mehr. Entweder lese ich die großen Klassiker oder Sachbücher.
Was für Sachbücher interessieren Sie denn?
Ich lese hauptsächlich historische Werke, und das zum Vergnügen, nicht für meine eigenen Bücher. DNA und all das juckt mich nicht. Mein Kopf ist nicht für Wissenschaft gebaut.
Sie haben früher auch Literatur unterrichtet.
Ja, damals habe ich das ganz gern gemacht, auch, weil ich dadurch meine eigene Lektüre besser strukturieren konnte. Aber inzwischen hat mich der pädagogische Eros gänzlich verlassen. Mir ist völlig egal, ob irgendjemand irgendetwas versteht. (lacht) Früher war das anders. Aber ich habe jetzt keine Lust, auch keine Energie mehr für die Lehre.
Leben Sie inzwischen ausschließlich auf dem Land, oder verbringen Sie auch längere Perioden in New York?
Nein, ich bin schon noch in der Stadt. Gerade jetzt zum Beispiel ist es schrecklich kalt auf dem Land, darum bin ich hier.
In „Exit Ghost“ will Zuckerman den jungen Mann, der Lonoffs Biographie schreiben will, davon abbringen. Dieses rücksichtslos die Privatsphäre ausbeutende Getue sei „so ziemlich das Mieseste, was es im Literaturbetrieb gibt“. Wie stehen Sie selbst zu einer Biographie?
Oh, ich habe bereits einen Biographen. Ross Miller, mein Lektor an der Library of America, sitzt seit zwei Jahren daran.
Und? Erzählen Sie ihm alles?
Ich erzähle ihm, was er wissen muss. (lacht) Ich kenne ihn schon sehr lange, so dass er ohnehin vieles mitbekommen hat. Keine Ahnung, wann er fertig sein wird.
Sie sind also aufgeschlossener als Zuckerman.
Na ja. Oscar Wilde sagte einmal, Biographien verliehen dem Tod eine ganz neue Dimension des Schreckens.
Aber heute werden die meisten Biographien ja noch zu Lebzeiten des Subjekts veröffentlicht.
Ich weiß nicht, ob mich das tröstet. Ich denke mal, es ist besser, man kriegt es nicht mehr mit. Es gibt ja mit jeder Biographie zwei große Probleme: erst das, was der Biograph falsch verstanden hat, zum anderen das, was er richtig verstanden hat. Aber eigentlich kapiere ich das Interesse an der Person des Schriftstellers nicht. Who cares? Natürlich kann man sich hie und da fragen, woher jemand vertraut ist mit einem Thema, aber warum sich für seine Ehe, seine Freundin oder seine Kinder interessieren? Die Verwechslung von Fiktion und Autobiographie macht Leser blind. Denn das Problem mit dieser Lesart ist, dass sie die andere, bessere Art zu lesen, nämlich von außen nach innen statt umgekehrt, zunehmend verdrängt.
Erotik und Sexualität waren von Anfang an große Themen für Sie. Wirkten die Werke von damals als skandalös geltenden Autoren wie Nabokov oder Henry Miller ermutigend auf Sie? Oder wollten Sie keine Tabus brechen?
Oh, darauf habe ich viele Antworten. Ich wollte tatsächlich nie bewusst Tabus brechen, sondern tat einfach, was sich richtig anfühlte. Aber der Zeitgeist hat sicherlich geholfen, zumal bei „Portnoys Beschwerden“. Da herrschte schon Aufbruchstimmung. „Lolita“, das ja in den Vereinigten Staaten verboten war, habe ich in einer französischen Ausgabe der Olympia Press gelesen, auf Englisch. Ich habe den Band noch. Von Miller hatte ich „Wendekreis des Krebses“ und „Wendekreis des Steinbocks“ gelesen und fand ihn wundervoll. Er war mir näher als Nabokov. Er war Amerikaner, hatte eine amerikanische Stimme, er war frei - und er war besessen vom menschlichen Körper. Seine anderen Bücher waren allerdings nicht so gut. Er war kein großer Schriftsteller.
Was ihm an Phantasie fehlte, machte er durch Erfahrung wett, würde ich sagen.
Das stimmt. Aber immerhin besaß er genug Phantasie, um zu wissen, dass das, was er erlebte, wert war, darüber zu schreiben. Das ist auch eine Form von Phantasie. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Nach drei eher konventionellen Büchern wollte ich etwas anderes machen. Insofern war „Portnoys Beschwerden“ für mich zunächst ein formales Experiment, mit der psychiatrischen Sitzung als Rahmen. Mir war nicht bewusst, dass Masturbation so ein Tabuthema war. Ich fand es eher witzig als skandalös.
Haben Sie heute je den Eindruck, dass sich Sex als literarisches Thema überlebt hat, dass die gesellschaftlichen Veränderungen Sie gewissermaßen eingeholt, gar überholt haben?
Nun, ich habe gigantische Veränderungen erlebt. Auch und vor allem die gigantische Veränderung der Frauen. Die Frauen, mit denen ich aufgewachsen bin, waren das eine. Sie waren natürlich nicht alle gleich, aber sie gehörten einem bestimmten Typus an. Heute sind Frauen im selben Alter vollständig anders. Es hat eine gewaltige Revolution stattgefunden, der sich im gesellschaftlichen wie persönlichen Stil ausdrückt - und das beschäftigt mich auch als Schriftsteller nach wie vor.
Die Liste Ihrer Veröffentlichungen liest sich wie ein Wettlauf gegen die Zeit: jedes Jahr ein neuer Roman.
Ja, die letzten drei Bücher gingen ziemlich gut, sie waren ja auch eher kurz. Das Buch, mit dem ich gerade fertig geworden bin, ist auch kurz. Das war ein Geschenk. Ab und zu bekommt man so ein Geschenk: eine Idee, die sich einfach präsentiert und funktioniert. Aber das geschieht sehr selten. In der Regel arbeite ich zwei bis drei Jahre an einem Buch.
Haben Sie Lieblinge unter Ihren Büchern?
Nein. Wenn ich ein Buch fertiggestellt habe, bin ich durch damit. Auch den „Ghostwriter“ habe ich nicht noch einmal gelesen, nur hineingeschaut, als „Exit Ghost“ fertig war, um sicherzugehen, dass ich die Fakten noch richtig im Kopf hatte. Mein Lieblingsbuch ist insofern immer das, an dem ich gerade sitze.
Kafka und Tschechow haben Sie häufig als Einflüsse genannt. Haben Sie noch Vorbilder?
Saul Bellow ist der amerikanische Autor, der mir von Anfang an am meisten bedeutet hat. Er war für viele amerikanische Schriftsteller meiner Generation wichtig. Und zwar wegen einer Eigenschaft, über die wir schon geredet haben: wegen seiner Freiheit. Er inspirierte mich weniger, weil er mir neue Themen oder Perspektiven eröffnete, sondern als Kraftwerk. Als solches imponiert er mir bis heute.
Zur Person
Philip Roth wird am 19. März 1933 in Newark, New Jersey, als zweites Kind jüdischer Eltern geboren.
Nach dem Abschluss an der Universität von Chicago und zwei Jahren Wehrpflicht kehrt er 1956 als Dozent für englische Literatur an die Universität von Chicago zurück. Es folgen Aufenthalte als „Writer in Residence“ in Princeton (1962-1964) und an der University of Pennsylvania (1967-1980).
Für sein Debüt „Goodbye, Columbus“ erhält er 1959 den National Book Award. Weltweit bekannt wird Roth 1969 mit dem Roman „Portnoys Beschwerden“.
Nathan Zuckerman, der unter den zahlreichen Helden und Masken zu Philip Roths berühmtestem Alter Ego werden wird, taucht erstmals kurz im Roman „Mein Leben als Mann“ (1974) auf. Sodann macht Roth ihn auch zur Hauptfigur der Romantrilogie „Zuckerman Bound“ (1979-1983). Insgesamt tritt Zuckerman in zehn Romanen auf.
Das rasante Spiel mit autobiographischer Fiktion beginnt Roth mit „Die Tatsachen“ (1988), gefolgt von „Täuschung“ (1990), „Mein Leben als Sohn“ (1991) und „Operation Shylock“ (1993). In „Mein Mann, der Kommunist“ (1998) verarbeitet er seine Ehe mit der englischen Schauspielerin Claire Bloom.
Für „Sabbaths Theater“ erhält Roth 1995 erneut den National Bool Award. Auch Romane wie „Der menschliche Makel“ (2000) und „Jedermann“ (2006) lassen immer wieder die Forderung laut werden, Roth möge endlich den Literaturnobelpreis erhalten.
Philip Roth lebt, zweimal geschieden, kinderlos und ohne Haustier auf seiner Farm in Connecticut und in New York. Sein aktueller Roman „Exit Ghost“ erscheint in diesen Tagen im Hanser Verlag. In einigen Wochen folgt ebendort Volker Hages Porträt „Philip Roth - Bücher und Begegnungen“.
Felicitas von Lovenberg Jahrgang 1974, verantwortliche Redakteurin für Literatur und Literarisches Leben.
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