25.05.2012 · Donata Elschenbroich ist Expertin für die Kindheit. In ihrer Wohnung im Frankfurter Westend spricht sie über ihren Werdegang, die vorbildliche japanische Kinderkultur und das Betreuungsgeld.
Von Maria FriséRichtlinien für Lesermeinungen
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Wir wollen eines mal klarstellen: Kinder gibt es dort viele, wo der
Sozial(istischer) Staat komplett unterentwickelt sind. Nicht umsonst ist
in Afrika und Südamerika die Großfamilie das einzige Modell,
das die Gesellschaft trägt. Wir erkennen gerade an Asien, dass dort
auch arme Länder keinen Kinderreichtum mehr haben. Außer
Iralnd hat in Europa kein Land mehr mehr als 2 Kinder pro Frau im
gebärfähigen Alter.
Was auch in diesem Artikel wieder diskutiert wird, hat nichts mit
Kinderreichtum oder Bildung für Kinder zu tun. Es geht um die Frage
ob wir die klassische Familie weiter diskriminieren wollen und
staatlich-gesteuerte Kinderbetreuung weiter glorifizieren wollen. Und es
geht darum, ob die Sozialverbände und linke Ideologen weitere 100
000 Jobs für Sozialberufe auf Staatskosten schafffen oder nicht. ES
geht um Ideologie, nicht darum, was für Kinder oder Mütter am
besten ist. Und Eltern, die Ihre Kinder nicht dem Staat anvertrauen und
Tagesmütter beschäftigen sind keine Rabeneltern
Kinder gehören die ersten drei Jahre zur Mutter, basta! Im Artikel heißt es:
"Baustellen im Garten, Wasserlabor, Schreibecke,
Kinderkonferenzen, Waldtage, Erfinderwerkstatt,
Weltwissenvitrinen". Klingt ganz so, als ob Kinder im Alter von 3
oder 6 Monaten jetzt "Weltwissenvitrinen" studieren sollen!
Wie blöd doch die ganze Diskussion und der Versuch ist, die
Bevölkerung davon zu überzeugen, dass Kitas das Beste der Welt
wären und wie modern es doch heute dort zugehe!
Und Erzieherinnen müsse man wie Professoren bezahlen. Na, warum
dann nicht Müttern 2000 Euro im Monat und ab dem dritten Kind 3000
Euro ??? Dann wäre das Problem doch geklärt! Aber nein,
staatlicher Dirigismus und Indoktrination muss es sein, damit endlich zu
Lasten der Menschen die "neue Weltordnung" mit dem
Einheitsmensch geschaffen werden kann, was sowieso niemals gelingt,
genauso, wie es immer Männer und Frauen geben wird, von ein paar
Transvestiten abgesehen, und die Gender-Gleichmacherei ideologische
Selbstüberlistung mit System ist. Im Ostblock wars schon so! Nichts
gelernt, Michel?
Bildung fängt immer im Elternhaus an...
direkt nach der Geburt. Wenn Frau Kraft meint diese fange erst in einer
Kita an, also frühestens 8 (!!!) Wochen nach der Geburt, dann zeugt
das von ihrer Unwissenheit.
Ach ja: Eine Tagesmutter, die gerade mal Hauptschulabschluss hat - wie
wir eine kennen - garantiert sicherlich nicht mehr Bildung für
meine Kinder, als meine Frau oder ich es tun.
Teilweise wird Tagesmutter als Job auch nur gewählt, weil man
selber zwei Kinder hat und keinen anderen Job findet - auch das leider
eine Erfahrung. Dem Staat bringt es nur zusätzliche Steuereinanhmen
für Mütter, die arbeiten gehen, damit aber quasi nur für
den Staat anschaffen, denn mehr als 400 oder 500 Euro netto sind bei ca.
300 Euro Kosten für die Krippenbetreuung und andere Kosten, die mit
der Berufstätigkeit verbunden sind meistens nicht drin.
Nur komisch, dass es in Japan ...
... fast noch weniger Kinder gibt als in Deutschland. Während sich die Deutschen mit Zuwanderung künstlich ihren Bestand zu erhalten suchen, droht Japan, das nicht auf Überfremdung setzt, jedenfalls wenn es mit der grassierenden Kinderlosigkeit so weiter gehen sollte, auszusterben ...
aber auch selbst erarbeitet. Eigeninititative statt staatliche Vollversorgung scheint Elschenbroichs Motto gewesen zu sein. Aber Selbstbestimmung und freie Wahl der Eltern scheint bei ihr nicht dazu zu gehören. Man kann darüber streiten, ob in Zeiten der Staatsschuldenkrise ein Betreuungsgeld für unter Dreihjährige - nochmal: unter drei - vorrang hat. Für die Ansicht, daß diese Kinder auch oder sogar gerade zu Hause gut behütet sind, bietet auch Elschenbroich Beispiele. Aber bei uns ist ja materielle Beschränkung eine Entschuldigung, sich nicht um die Kinder zu kümmern. Und statt verpflichtende Kontrollen zur Entwicklung der Kinder einzuführen, will man sie lieber gleich unter staatliche Kontrolle bringen und die Eltern dazu erziehen, ihre Kinder doch lieber von anderen prägen zu lassen. Nirgendwo wird das so deutlich, wenn die NRW-Ministerpräsidentin sagt, daß Bildung in der Kita anfängt. Das Elternhaus ist offenbar nur die Zuchtstation für neue Steuerzahler.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 13:44 Uhr...
Ihr Vorschlag, mit verpflichtenden Kontrollen den Entwicklungsstand der
Kinder zu überprüfen, würde mir größere Sorgen
bereiten. Die Kontroll- und Einflussnahme des Staates wäre
bedeutend höher und die Kinder würden nur nach
durchschnittlichen Maßstäben bemessen.
Zudem missfällt mit Ihr Erziehungsbegriff der Prägung. Unsere
Kinder sollten optimale Entfaltungsmöglichkeiten haben und nicht,
egal ob durch Staat (Erzieher/in) oder Eltern, "geprägt"
werden. Prägung drückt eine sehr passive (Lern-)Entwicklung aus.