Home
http://www.faz.net/-gr0-704v4
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Im Gespräch: Donata Elschenbroich Wie sollten Kinder aufwachsen, Frau Elschenbroich?

 ·  Donata Elschenbroich ist Expertin für die Kindheit. In ihrer Wohnung im Frankfurter Westend spricht sie über ihren Werdegang, die vorbildliche japanische Kinderkultur und das Betreuungsgeld.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (6)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 28.05.2012 14:59 Uhr

selbsternannte Expertin

Wir wollen eines mal klarstellen: Kinder gibt es dort viele, wo der Sozial(istischer) Staat komplett unterentwickelt sind. Nicht umsonst ist in Afrika und Südamerika die Großfamilie das einzige Modell, das die Gesellschaft trägt. Wir erkennen gerade an Asien, dass dort auch arme Länder keinen Kinderreichtum mehr haben. Außer Iralnd hat in Europa kein Land mehr mehr als 2 Kinder pro Frau im gebärfähigen Alter.

Was auch in diesem Artikel wieder diskutiert wird, hat nichts mit Kinderreichtum oder Bildung für Kinder zu tun. Es geht um die Frage ob wir die klassische Familie weiter diskriminieren wollen und staatlich-gesteuerte Kinderbetreuung weiter glorifizieren wollen. Und es geht darum, ob die Sozialverbände und linke Ideologen weitere 100 000 Jobs für Sozialberufe auf Staatskosten schafffen oder nicht. ES geht um Ideologie, nicht darum, was für Kinder oder Mütter am besten ist. Und Eltern, die Ihre Kinder nicht dem Staat anvertrauen und Tagesmütter beschäftigen sind keine Rabeneltern

Empfehlen
Norbert Pütz

Kinder gehören die ersten drei Jahre zur Mutter, basta! Im Artikel heißt es:

"Baustellen im Garten, Wasserlabor, Schreibecke, Kinderkonferenzen, Waldtage, Erfinderwerkstatt, Weltwissenvitrinen". Klingt ganz so, als ob Kinder im Alter von 3 oder 6 Monaten jetzt "Weltwissenvitrinen" studieren sollen!
Wie blöd doch die ganze Diskussion und der Versuch ist, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass Kitas das Beste der Welt wären und wie modern es doch heute dort zugehe!
Und Erzieherinnen müsse man wie Professoren bezahlen. Na, warum dann nicht Müttern 2000 Euro im Monat und ab dem dritten Kind 3000 Euro ??? Dann wäre das Problem doch geklärt! Aber nein, staatlicher Dirigismus und Indoktrination muss es sein, damit endlich zu Lasten der Menschen die "neue Weltordnung" mit dem Einheitsmensch geschaffen werden kann, was sowieso niemals gelingt, genauso, wie es immer Männer und Frauen geben wird, von ein paar Transvestiten abgesehen, und die Gender-Gleichmacherei ideologische Selbstüberlistung mit System ist. Im Ostblock wars schon so! Nichts gelernt, Michel?

Empfehlen
Marco Vogt

Bildung fängt immer im Elternhaus an...

direkt nach der Geburt. Wenn Frau Kraft meint diese fange erst in einer Kita an, also frühestens 8 (!!!) Wochen nach der Geburt, dann zeugt das von ihrer Unwissenheit.

Ach ja: Eine Tagesmutter, die gerade mal Hauptschulabschluss hat - wie wir eine kennen - garantiert sicherlich nicht mehr Bildung für meine Kinder, als meine Frau oder ich es tun.

Teilweise wird Tagesmutter als Job auch nur gewählt, weil man selber zwei Kinder hat und keinen anderen Job findet - auch das leider eine Erfahrung. Dem Staat bringt es nur zusätzliche Steuereinanhmen für Mütter, die arbeiten gehen, damit aber quasi nur für den Staat anschaffen, denn mehr als 400 oder 500 Euro netto sind bei ca. 300 Euro Kosten für die Krippenbetreuung und andere Kosten, die mit der Berufstätigkeit verbunden sind meistens nicht drin.

Empfehlen
K. Peter Luecke

Nur komisch, dass es in Japan ...

... fast noch weniger Kinder gibt als in Deutschland. Während sich die Deutschen mit Zuwanderung künstlich ihren Bestand zu erhalten suchen, droht Japan, das nicht auf Überfremdung setzt, jedenfalls wenn es mit der grassierenden Kinderlosigkeit so weiter gehen sollte, auszusterben ...

Empfehlen
Jan Hoffmann
Jan Hoffmann (Jaho) - 28.05.2012 12:53 Uhr

Ansprüche formuliert

aber auch selbst erarbeitet. Eigeninititative statt staatliche Vollversorgung scheint Elschenbroichs Motto gewesen zu sein. Aber Selbstbestimmung und freie Wahl der Eltern scheint bei ihr nicht dazu zu gehören. Man kann darüber streiten, ob in Zeiten der Staatsschuldenkrise ein Betreuungsgeld für unter Dreihjährige - nochmal: unter drei - vorrang hat. Für die Ansicht, daß diese Kinder auch oder sogar gerade zu Hause gut behütet sind, bietet auch Elschenbroich Beispiele. Aber bei uns ist ja materielle Beschränkung eine Entschuldigung, sich nicht um die Kinder zu kümmern. Und statt verpflichtende Kontrollen zur Entwicklung der Kinder einzuführen, will man sie lieber gleich unter staatliche Kontrolle bringen und die Eltern dazu erziehen, ihre Kinder doch lieber von anderen prägen zu lassen. Nirgendwo wird das so deutlich, wenn die NRW-Ministerpräsidentin sagt, daß Bildung in der Kita anfängt. Das Elternhaus ist offenbar nur die Zuchtstation für neue Steuerzahler.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 13:44 Uhr
Michael Schilke

...

Ihr Vorschlag, mit verpflichtenden Kontrollen den Entwicklungsstand der Kinder zu überprüfen, würde mir größere Sorgen bereiten. Die Kontroll- und Einflussnahme des Staates wäre bedeutend höher und die Kinder würden nur nach durchschnittlichen Maßstäben bemessen.
Zudem missfällt mit Ihr Erziehungsbegriff der Prägung. Unsere Kinder sollten optimale Entfaltungsmöglichkeiten haben und nicht, egal ob durch Staat (Erzieher/in) oder Eltern, "geprägt" werden. Prägung drückt eine sehr passive (Lern-)Entwicklung aus.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel