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Die Schriftstellerin Hilde Spiel suchte ihren Ort zeitlebens zwischen ihrer Wiener Heimat und dem britischen Asyl. Heute wäre sie hundert geworden. Mehr 0
Er war ein Spieler und ein Träumer mit einem schwermütigen Charakter, der das Leben abwechselnd als herrlich oder abstoßend empfand. Marcel Reich-Ranicki über Ernest Hemingway im Blick der Gegenwart. Mehr 0
Er ist das Genie der raffinierten Einfachheit, ein Getriebener, der nichts als die Wahrheit erzählen wollte und zugleich Opfer des eigenen Mythos war. Was sich heute über Hemingway sagen läßt, weiß Marcel Reich-Ranicki. Mehr 0
Wutrede mit versöhnlichen Akzenten: Thomas Bernhards „Holzfällen“ schildert die von Zorn verdeckte Sehnsucht eines manischen Egozentrikers nach seiner Heimatstadt Wien und ihren Menschen. Mehr 0
Wie sein einstmaliger Erfolg gute Gründe hatte, so hat sie in nicht geringerem Maße auch die Vergänglichkeit seiner Prosa: Marcel Reich-Ranicki über die wechselhafte Karriere des Schriftstellers Leonhard Frank. Mehr 0
Seine Prosa suchte Erlösung in der Mathematik, seine Metaphern konnten ihre Herkunft aus der Lyrik des Expressionismus nicht verbergen: Marcel Reich-Ranicki über sein zwiespältiges Verhältnis zu Arno Schmidt, dem Dichter aus Bargfeld. Mehr 0
1940 floh Nelly Sachs aus Deutschland, aber auch in ihrer neuen Heimat Stockholm fürchtete sie sich noch viele Jahre vor den Nazis. Marcel Reich-Ranicki über ein schwieriges Gespräch mit der Literaturnobelpreisträgerin. Mehr 0
Fast immer werden schlechte Romane guten Kurzgeschichtenbänden vorgezogen. Seit Jahren vegetiert die kleine Form, die einmal der Stolz der deutschen Nachkriegsliteratur war, nur noch dahin. Müsste es in unserer hastigen Zeit nicht andersherum sein? Mehr 0
Kunst und Leben: Polens Dichterfürst Adam Mickiewicz durfte mindestens bis zum Ersten Weltkrieg nicht kritisiert werden. In Deutschland hat sein wunderbares Nationalepos trotz zahlreicher Übersetzungen keine Leser finden können. Mehr 1
Joseph Conrad ist der einzige polnische Schriftsteller von Weltruhm. Woran liegt es, dass die polnische Literatur in ihrer Heimat so geliebt, im Ausland dagegen weitgehend unbekannt ist? Nach Antworten sucht Marcel Reich-Ranicki. Mehr 0
Warum sollte Marcuse nicht vergessen werden? Weshalb wirkte Ingeborg Bachmann so stark auf Männer? Und warum gibt es heute so wenig schreibende Ärzte? Nach Antworten sucht Marcel Reich-Ranicki. Mehr 1
Der heiße Atem der Revolution weht durch die Schriften Georg Büchners, der nach ihrem Scheitern zum Dichter der großen Vergeblichkeit wurde. Marcel Reich-Ranicki über den Schriftsteller seiner Jugend, dem er bis heute die Treue gehalten hat. Mehr 0
Feuilletonist, Romanautor, linker Demokrat: Kurt Tucholsky wurde während der Weimarer Republik von der Kritik zuweilen ignoriert, doch sein Publikum liebte ihn. Wie sieht man den Publizisten heute? Marcel Reich-Ranicki hat eine Antwort. Mehr Von Marcel Reich-Ranicki 0
Ein genialer Schriftsteller war er nicht, seine Bücher haben etwas Rasches und Flüchtiges. Aber an den Feuilletonisten Kurt Tucholsky reichte an Unterhaltsamkeit, Leichtigkeit und Treffsicherheit kaum einer heran. Ein Porträt von Marcel Reich-Ranicki. Mehr 0
Der russische Dramatiker Tschechow musste auf sein Talent erst aufmerksam gemacht werden, und auch später hätte er nie eine Wette auf Weltruhm abgeschlossen. Heute ist er einer der meistgespielten Klassiker. Mehr 0
Rezension: Michael Ondaatjes „Katzentisch“ 03.02.2012 13:46 Uhr
Rezension: Stewart O’Nans „Emily, allein“ 03.02.2012 13:46 Uhr
Rezension: David Grossmans „Die Umarmung“ 03.02.2012 13:46 Uhr
Rezension: Daniil Charms’ Werke in vier Bänden 01.02.2012 16:10 Uhr
Rezension: Annie Proulx’ „Ein Haus in der Wildnis“ 30.01.2012 16:20 Uhr
Esspapier
Bloß kein Wiener Schnitzel!
Unsere Romanhelden
Fischerle
So gelingt’s: Über das Comeback
Frühkritik Maischberger: Sie sollten in ihrem Zentrum stehen
Gerhard Richter zum Achtzigsten: Das informelle Zeitalter hat gerade erst begonnen
Video-Filmkritik: Martin Scorseses „Hugo Cabret“
Assauer-Dokumentation im ZDF: Da ist was drin, was nicht rauskommt
Tatort DDR: Devisen gegen geraubte Kunst
Frühkritik Anne Will: Der Sparposten
Muttermord: Gute Alice, schlechte Alice
Weiß wie Schnee: Eröffnungsdefilée der Berlinale 09.02.2012 19:15 Uhr
Berlinale-Glosse: Babelsberg, mon amour? 09.02.2012 17:10 Uhr
Berlinale-Eröffnungsfilm: Die Revolution beginnt mit einem Mückenstich 09.02.2012 17:02 Uhr
Dänische Fernsehserie: Die erste Frau im Staate Dänemark 09.02.2012 16:50 Uhr
NS-Aufarbeitung: Sollen greise Tatverdächtige noch vor Gericht? 09.02.2012 16:09 Uhr