http://www.faz.net/-gr0-14ydk

Im Porträt : Jürgen Dollase

  • Aktualisiert am

Jürgen Dollase Bild: F.A.Z. - Foto: Jesco Denzel

Vom Musiker und Künstler zum Gastronomiekritiker: Jürgen Dollase, seit über einem Jahrzehnt Kolumnist der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, setzt sich für eine Esskultur ein, die sich ihrer Herkunft bewusst ist.

          1948 in Oberhausen geboren, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und in Köln Kunst, Musik und Philosophie. Von 1971 bis 1982 war er Kopf und Keyborder der Artrock-Formation Wallenstein. Ein Besuch im Pariser Restaurant „La Coupole“ gab seinem Leben eine neue Richtung - er entdeckte seine Lieben zum Kochen.

          Johannes Gross förderte den Kritiker Dollase, der in den neunziger Jahren mit Veröffentlichungen im Bereich der Gastronomiekritik hervortrat. Seit zehn Jahren schreibt er in der „Frankfurter Allgemeinen“ sowie in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ Kolumnen, in denen er sich mit Verve für eine Esskultur einsetzt, die sich bei transparenter Produktbasis ihrer Herkunft bewusst ist.

          Den Stellenwert der Esskultur zu steigern, ist eines der großen Anliegen Jürgen Dollases - die Erneuerung und Verankerung einer eigenen deutschen Tradition hat er sich auf sein publizistisches Banner geschrieben.

          Weitere Themen

          Streetart in XXL Video-Seite öffnen

          Kunst im Großformat : Streetart in XXL

          Das französische Streetart-Duo Ella und Pitr schafft urbane Kunst in einer neuen Dimension. Die beiden kreieren großflächige Malereien, die mit herkömmlichen Maßstäben brechen. Doch ihre Motive sind viel mehr als reine Kunst.

          Frank Kunerts surreale Miniaturwelten Video-Seite öffnen

          Fotokunst : Frank Kunerts surreale Miniaturwelten

          Frank Kunert erschafft aufwändige Miniaturwelten, verfremdet sie witzig-ironisch und fotografiert die Kulissen dann mit einer analogen Großformatkamera. Gerade hat er seinen dritten Bildband „Lifestyle“ veröffentlicht.

          Topmeldungen

          Der moderne Krieg : Wir müssen vorbereitet sein

          Die Sicherheitslage verschlechtert sich, Bedrohungen richten sich immer mehr gegen die Zivilgesellschaft. Was die Skandinavier dagegen tun, würde wohl auch John Lennon gut finden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.