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Im Porträt Jürgen Dollase

 ·  Vom Musiker und Künstler zum Gastronomiekritiker: Jürgen Dollase, seit über einem Jahrzehnt Kolumnist der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, setzt sich für eine Esskultur ein, die sich ihrer Herkunft bewusst ist.

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1948 in Oberhausen geboren, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und in Köln Kunst, Musik und Philosophie. Von 1971 bis 1982 war er Kopf und Keyborder der Artrock-Formation Wallenstein. Ein Besuch im Pariser Restaurant „La Coupole“ gab seinem Leben eine neue Richtung - er entdeckte seine Lieben zum Kochen.

Johannes Gross förderte den Kritiker Dollase, der in den neunziger Jahren mit Veröffentlichungen im Bereich der Gastronomiekritik hervortrat. Seit zehn Jahren schreibt er in der „Frankfurter Allgemeinen“ sowie in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ Kolumnen, in denen er sich mit Verve für eine Esskultur einsetzt, die sich bei transparenter Produktbasis ihrer Herkunft bewusst ist.

Den Stellenwert der Esskultur zu steigern, ist eines der großen Anliegen Jürgen Dollases - die Erneuerung und Verankerung einer eigenen deutschen Tradition hat er sich auf sein publizistisches Banner geschrieben.

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