16.09.2009 · Der Börsenverein hat die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2009 verkündet. Eine Jury hatte zuvor eine Auswahl aus 154 eingereichten Romanen getroffen. Der Buchpreis kürt den besten deutschsprachigen Roman eines Jahres. Die Shortlist-Titel in der F.A.Z.-Rezension.
Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2009 stehen fest. Der Jury-Sprecher Hubert Winkels hob hervor, dass sich die Auswahldiskussionen besonders intensiv gestaltet hätten. Wieder habe sich gezeigt, dass „die deutschsprachige Literatur über eine bestechende Bandbreite“ verfügte.
Die sieben Jurymitglieder haben in den letzten fünf Monaten insgesamt 154 Titel gesichtet, die zwischen dem 1. Oktober 2008 und dem 16. September 2009 erschienen sind.
Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Mit dem Deutschen Buchpreis 2009 zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Die Preisverleihung findet am 12. Oktober 2009 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.
Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):
· Rainer Merkel: Lichtjahre entfernt (S. Fischer, März 2009)
(siehe auch: F.A.Z.-Rezension: „Lichtjahre entfernt“ von Rainer Merkel)
· Herta Müller: Atemschaukel (Hanser, August 2009)
(siehe auch: F.A.Z.-Rezension: „Atemschaukel“ von Herta Müller)
· Norbert Scheuer: Überm Rauschen (C. H. Beck, Juni 2009)
(siehe auch: F.A.Z.-Vorabdruck: „Überm Rauschen“ von Norbert Scheuer)
· Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2009)
(siehe auch: F.A.Z.-Rezension: „Du stirbst nicht“ von Kathrin Schmidt)
· Clemens J. Setz: Die Frequenzen (Residenz, Februar 2009)
· Stephan Thome: Grenzgang (Suhrkamp, August 2009)