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Bestseller Liebe Eva: Frau Herman schreibt weiter

 ·  So schnell geht das heute: Eva Herman, mit ihrem „Eva-Prinzip“ seit Wochen auf der Bestsellerliste, will ein zweites Buch schreiben - über die Leserbriefe, die sie erhielt. Doch das neue Werk kommt eindeutig zu früh.

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Peter Luther
Peter Luther (HAHOHE) - 04.10.2006 15:29 Uhr

darf ich noch ergänzen...

...Herr oder Frau Bayerl (Vorname ist ja nur in Kürzeln vorhanden): Das Wort Kampf ist - insbesondere in der heutigen Zeit - vollkommen deplatziert. Kampf hat etwas mit Krieg, mit Töten usw. zu tun. Daher wiederhole ich gern Ihre Frage: Was für ein Kampf? Wofür? Einfach nur blöd!

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Cornelie Mueller-Goedecke

Herren unter sich

ich finde es nachgerade anregend, wie sich die Herren Gedanken um die Frauen machen ;=)

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Wolfgang P. Bayerl Dr.

@von Bülow "Wasser predigen und Wein trinken"

nun, abgesehen davon, dass Wein nur in geringer Menge gesund ist, wundert es mich immer wieder, dass heutzutage immer noch Männer feministische Positionen verteidigen.
Die beginnen bekanntlich immer mit einer Verunglimpfung der nicht berufstätigen Hausfrau, Alice Schwarzer beliebte sie ja auch Huren zu nennen.
Sie wurde ja auch öffentlich geehrt für ihren Kampf, Kampf,
Kampf wofür? Vielleicht eher gegen die Frauen, Frauen, denen das "Rollverständnis" von Eva Herman eher wie Wein schmeckt als "Karriere", was für eine Karriere denn? Noch mehr arbeiten?
Die Frage ist doch viel mehr, welche Lebensweise zu glücklicherem Leben führt, offenbar sind es eben nicht die Kampfparolen. Kampf zwischen Geschlechtern kann jedenfalls niemals zu einem solchen Leben führen, es gibt keine "Gleichheit" und es wird nie einen Sieger geben, da beide auf einander angewiesen sind - sich wunderbar ergänzen können, ohne Kampf.

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Peter Luther
Peter Luther (HAHOHE) - 30.09.2006 01:41 Uhr

Herr von Bülow!

Ist doch vollkommen egal! Ich wünschte mir, dass unsere bornierten Politiker endlich den Mut aufbrächten, den so dringenden Gesinnungswandel weg von der Bestrafung von Leistung und vom Kaputtmachen von Eigenverantwortung zu machen. Ich habe Angst vor der Zukunft!

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Meut Hässler

Ein Unding!

Also es ist wirklich nicht sehr fein, wie hier diese Kritik argumentiert wird. Klar, man sollte weiterhin fördern, dass auch Frauen uneingeschränkt auf dem Arbeitsmarkt ohne Nachteile agieren können, auf der anderen Seite aber sollten wir auch allen offen lassen, ob sie diesen Weg einschlagen möchten. Es gibt durchaus Frauen, die die biologisch bedingte Begebenheit erkennen und lieber mal kürzer treten, um nun mal Kinder in die Welt setzen. Was ist daran verwerflich? Verwerflich ist nur, dass manche meinen, diese Auffassung zu verurteilen, nach dem Motto: Frauen sollen nur Karriere machen und Kinder kriegen, geschweige denn Erziehen, darf nicht mehr Frauen-Sache sein. Und dann wundert man sich, warum wir in Deutschland keine jungen Menschen mehr sehen, sondern nur noch alte Greise, die ja an die ach so notwendige Karriere dachten. Und dies meine ich bezogen auf das Kollektiv. Jede Frau ist doch heute verpflichtet, Karriere-Ziele zu preisen und jede, die das nicht tut, gehört gleich einem sehr üblen Klischee an. Dieses Verhalten ist sehr merkwürdig in der deutschen Gesellschaft und auch traurig. Dass man in diesem Bericht auch noch die Türkei als negatives Beispiel für die Emanzipation der Frau sieht, ist ebenfalls verwerflich!

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Daniel von Bülow

Noch eine tolle PR-Kampagne!

Liebe Frau Herman,
setzen Sie doch einfach Gefordertes in die Tat um: Manchmal ist es besser, wenn Frauen (wie Sie) den Mund halten! Ihr Werk beinhaltet wenig Konstruktives - vielmehr kommt bei mir der Eindruck auf, dass Sie einen guten PR-Berater haben. Wasser predigen und Wein trinken - Sie selbst waren doch so lange die "Karrierefrau". Woher kommt dieser Meinungsumschwung?

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Heinrich Küttler

Bitte nochmal _mit _Verstand.

Kann man nicht auch vernünftig kritisieren? Statt die Thesen Frau Hermans als falsch vorauszusetzen und sich zu mokieren, vielleicht mal zur Abwechslung _begründen_, was falsch ist. Oder handelt es sich um eine dieser prinzipiellen Kritiken, die weder das kritisierte Objekt noch die Wahrheit kennen muß?

Ich empfehle dringend, das Buch Frau Hermans zu lesen -- es mag nicht überall stilistisch gelungen sein, aber der unvoreingenommene Leser wird nicht so viel falsches darin finden, wie behauptet wird daß es darin stünde.
Alternativ kann man auch einfach eine schwachsinnige Kritik schreiben, die nichts zeigt außer die eigene Unfähigkeit zu denken. Your choice.

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