Bruno, der Appenzeller Sennenhund, lässt sich auch durch persönliche Anrede nicht beruhigen. Nur weil ein Besucher seinen Namen kennt, kann der darum noch lange nicht einfach so zur Gartentür hereinspazieren. Einzig der graue Bart rund um sein lautes, hörbar empörtes Bellen verrät, dass Bruno nicht mehr der Jüngste ist.
Martin Walser at eighty-five. Das ist ein Zustand, kein Ereignis. Jedenfalls für ihn. „Die Kriege sind vorbei, die Kämpfe haben erst begonnen“, hat er heute vor zehn Jahren im Tagebuch notiert. Das war in dem Frühjahr, da „Tod eines Kritikers“ erschien. Es scheint viel länger her zu sein. Seither sind nicht weniger als vier Romane von ihm erschienen (“Der Augenblick der Liebe“, „Angstblüte“, „Ein liebender Mann“, „Muttersohn“), eine Novelle (“Mein Jenseits“), drei umfangreiche Tagebuchbände (die Zeit von 1951 bis 1978 umfassend), 39 Balladen (“Das geschundene Tier“) und mehrere Essays. Und jenseits dieser beeindruckenden Produktivität zeichnet sich eine Hinwendung, ja Hinlenkung des Schriftstellers zum Existentiellen ab, die von seinen früheren Themen nicht wegführt, aber diese vertieft, bekräftigt, immer aufs Neue beglaubigt.
Gleich drei neue Bücher
Jede Veröffentlichung sei absolut, hat Walser einmal gesagt. Dass er diesen Anspruch nicht nur ans geschriebene, sondern auch ans gesprochene Wort stellt, macht Begegnungen mit ihm so besonders: Man weiß nie, auf welchen Martin Walser man treffen wird. An diesem sonnigen Dienstag im März ist es ein offener, sanfter, seine Sätze nachdenklich wägender. Es liegt ein stiller Friede über dem Haus am Bodensee, wo die Familie seit gut fünfzig Jahren lebt, auch wenn unentwegt das Telefon klingelt, Pakete eintreffen und Walsers Frau Käthe und seine Tochter Johanna geschäftig ihrem Tag nachgehen.
Gerade ist „Über Rechtfertigung - Eine Versuchung“ in Buchform erschienen, Walsers an der Universität Harvard gehaltene Rede zum 9. November, jener große Aufsatz, in dem er sich eindringlich und unter Beschwörung von Geistesbrüdern wie Augustinus von Hippo, Karl Barth und Friedrich Nietzsche mit dem Ur-Mangel des „Gottesnotwendigkeitsbeweises“ auseinandersetzt. Aus gegebenem Anlass ist soeben außerdem der Band „Meine Reisen“ herausgekommen, der Tagebuchaufzeichnungen des Schriftstellers von unterwegs bündelt, sowie ein Buch mit Gesprächen über „Mein Jenseits“, in dem sich Theologen wie Konrad Hilpert und Ottmar Fuchs sowie der Schriftsteller Arnold Stadler über ihre Leseerfahrungen mit der Novelle äußern.
Er bleibt sich treu, ohne sich zu wiederholen
Wir steigen hinauf ins Arbeitszimmer. Im Regal hinter dem Schreibtisch dicht an dicht die Kladden der Tagebücher, wie alles von Hand geschrieben. Von der Wand blickt Emanuel Swedenborg herab. Seit wann der Mystiker dort hängt, weiß Walser nicht mehr, auch nicht, woher er das Bild hat. Aber er ist durchaus einer seiner Schutzpatrone: „Von ihm ist dieser Satz: Die Irrtümer sind von mir, aber die Wahrheiten nicht.“ Gegenüber, neben dem großen Fenster, das auf den See hinausgeht, hängt das Gemälde der silbrig-blauen Silhouette eines Paares. Es schaut vom Betrachter weg auf einen See: Martin Walser und seine Frau. „Das ist am Lake Travis in Austin. Alissa hat es nach einer Fotografie gemalt.“ In Austin, Texas, war Walser im Herbst 1973 Gastdozent.
Natürlich gibt es im Walserschen Kosmos wiederkehrende Themen: das Ringen um Anerkennung, das Bedürfnis nach Glauben, die Lust am Widerspruch, die Überzeugung, dass nichts ohne sein Gegenteil wahr ist. Das Frappierende dabei ist, dass er sich treu bleibt, aber sich nicht wiederholt. Es ist, als müsse er für seine Gedanken immer neue Wortkleider finden, bevor er sie in die Welt schickt. Das ist die „Äußerungslust“ des Martin Walser, jener Ton, den man sofort erkennt: schwingend, nachdenklich, um Wahrhaftigkeit ringend, gern mit Vehemenz vorgebracht - und nie um eine Pose verlegen.
„Die Bücher sind immer schon fertig“
Ich frage nach dem Roman, den er gerade beendet hat und der im September erscheinen soll: „Das dreizehnte Kapitel“. Kaum ein Titel sei so lange in seinen Tagebüchern herumgegeistert wie dieser, erzählt er, seit 1994 habe er ihn heimgesucht. „Im Laufe der Jahre habe ich dauernd etwas notiert, was dazu passen könnte - aber dann war da sehr deutlich ein Weg, und der ernährt sich hauptsächlich selber und braucht keine Lieferungen mehr von früher.“ Was dem Titel nach klingt wie ein Krimi, ist eine Liebesgeschichte, verpackt zunächst in einen Brief, dann in einen E-Mail-Roman. Basil Schlupp - die Namen von Walsers Figuren wären eine eigene Untersuchung wert - ist Schriftsteller, Autor des Erfolgsbuchs „Strandhafer“.
Dessen Prominenz beschert ihm eine Einladung zum Bundespräsidenten, wo er am gleichen Tisch zu sitzen kommt wie die Theologin Maya Schneilin - Basil Schlupp auf 11 Uhr, neben der Präsidentengattin, sie auf halb zwei, neben einem Hirnforscher. „Als man bei dem in Rebenholz geräucherten Kalbstafelspitz mit Feldthymian-Traubensauce, Spitzkohlgemüse und gefüllter Linda-Kartoffel mit Kaiserstühler Bauchspeck angelangt war und dazu den trockenen Spätburgunder von der Ahr trank, und ich an der Bundespräsidentin vorbei zu Frau Schneilin hinübergeblickt hatte, ohne auch nur einen einzigen Antwortblick zu erhalten, spürte ich, dass mein Gefühlsstau bald nicht mehr auszuhalten war.“ Er schreibt ihr: Auftakt zu einer Briefekstase unter Wortfetischisten, die allerdings beide verheiratet sind.
Das Manuskript mag fertig sein, aber Walser ist noch ganz bei seinen Figuren: „Das ist ein Paar, das kann moralisch nur existieren, wenn ihre Beziehung unmöglich bleibt. Denn die sind beide glücklichst gebunden, und schreiben sich trotzdem aufeinander zu - weil sie feststellen, dass sie einander etwas sagen können, was sie sonst nirgends sagen können.“
„Meine Muse ist der Mangel“
Er habe stets über das geschrieben, was ihm fehle, hat Walser immer wieder gesagt. Was also hat er sich diesmal schreibend herbeigeholt? Er zögert, bevor er antwortet. „Es gibt keine Zufälle. Zufälle sind nicht durchschaute Gesetzmäßigkeiten. Wenn ich also im Januar 2010 anfange, einen Brief an eine mir unbekannte Frau zu schreiben . . . Dann merke ich: das mag ich. Ich mag jetzt an jemanden schreiben, von dem ich hoffe, er existiere und sei so, dass ich so an ihn schreiben könne. Das ist ein Bedürfnis, an eine Frau zu schreiben, von der du nichts weißt, aber du hast sie gesehen und könntest endlos in ihrem Gesicht herumbuchstabieren und möchtest an sie schreiben und schreiben und schreiben. Und dadurch sie zur Antwort bringen. Also dir fehlt jemand, an den du schreiben kannst - und dann kann es ja ein Roman werden.“ Sein Basil Schlupp spüre es als energielieferndes Motiv, dass er andauernd Sachen denkt, die er nicht sagen kann, obwohl er wunderbar verheiratet ist. „Das ist sozusagen die Entdeckerfreude dieses Romans, dass etwas in dir passiert, was in deinen Alltag nicht immer hineinpasst. Normalerweise versickert das als Selbstgespräch, aber diese beiden können einander Sachen schreiben, die sonst unanbringbar sind.“ Das habe seine Schreibfreude aktiviert. „Es gibt so viel, was man seinem Nächsten nicht sagen kann, weil es einfach zu viel wäre. Wir existieren da auf einer Frequenz, die im Alltag nicht anzubringen ist, da braucht man eine Ausdruckswelt dafür, und das habe ich ausgebeutet.“
Die Vermessung der Ausdruckswelt, des Daseins als Abfolge schwankender Empfindungen, die sich nicht in ja und nein aufspalten lassen - das ist Walsers große Stärke. Die eigene Forderung, in jedem Satz selbst ganz enthalten zu sein, erfüllt er scheinbar ohne Anstrengung. Nicht ein einziges Mal an diesem Tag begnügt er sich mit einer Floskel, greift zu vorgefertigten, vorgedachten Sprachversatzstücken. Er spricht konzentriert, lässt sich von Zwischenfragen und anderen Unterbrechungen in seinen Gedankengängen nicht beirren. Dazwischen ein durchdringender Blick, das alemannisch gesungene „Verstehschst?“, der zupackende Griff nach Hand, Arm oder was immer vom Gegenüber gerade in Reichweite ist.
Der neue Roman und der Aufsatz zur „Rechtfertigung“ stehen in enger Beziehung. Denn der geistige Mentor von Frau Dr. Maya Schneilin ist niemand anderer als Karl Barth, dessen Einlassungen zum Römerbrief zentral auch für Walsers Essay sind. Hat er sie darum zur Theologin gemacht, um so nochmals auf andere, eben erzählerische Weise über diese Gewissenserkundung zu schreiben? Walser schüttelt energisch das Haupt. Das habe er sich nicht ausgesucht. „Natürlich könnte man alles so erklären, dass es sinnvoll aussieht, als eine notwendige Folge von etwas. Aber das stimmt ja nicht.“ So wie die Bücher irgendwo ja immer schon fertig existieren, man muss sie nur noch schreiben.
„Der Glaube macht die Welt schöner, als sie ist“
Das klingt nach Urvertrauen, einem Gelenktsein von höherer Warte. Walser zögert. „Ob das jetzt mitteilbar ist?“ Und kommt zurück auf die „Rechtfertigung“: „Es gibt die vollkommen zufriedenen Atheisten, denen fehlt nichts, das ist in Ordnung. Die können dann natürlich nur abwinken. Ich hingegen bleibe halbwegs lebendig, wenn ich sage: gut, Gott gibt es nicht, aber er fehlt. Und mich interessieren nur noch Leute, denen er fehlt.“ Darum die Beschäftigung mit Barth und Nietzsche: „Das sind zwei leidenschaftlich Rechtfertigungsbedürftige. Beide wissen, dass es Rechtfertigung nicht gibt, und verwenden alle Leidenschaft darauf, auszudrücken, was dadurch fehlt.“ „Logik des Schreckens“, die radikale Schrift des Augustinus von Hippo zur christlichen Gnadenlehre, habe ihn dann regelrecht „aufgerissen“, die Bekräftigung, dass es Rechtfertigung nicht durch Werke und Taten, sondern nur durch göttliche Berufung gibt. Jakob wird sie gewährt, doch Esau bleibt sie versagt; schon im Mutterbauch wird er verurteilt, sein Leben ohne Aussicht auf Gottes Zustimmung zu fristen. „Das heißt: Du hast keine Chance. Von vorneherein. Und dass das so fortgesetzt wird, von Esau und Jakob zu Paulus zu Augustinus zu Calvin zu Karl Barth - das ist ein Roman.“ Ein Roman, an dem er schon mit „Muttersohn“ im vergangenen Jahr eindrucksvoll mitgeschrieben hat, dessen messianischer Held Percy, ausgestattet mit der Begabung zum Glauben, viele Sätze des Walserschen Credos sagen durfte: „Ich sage nicht, was ich weiß. Ich sage, was ich bin.“
Und jetzt, da die „Rechtfertigung“ erschienen und „Das dreizehnte Kapitel“ fertig ist und der Schreibtisch ungewohnt aufgeräumt aussieht - fühlt er sich jetzt erleichtert? Oder ist er gedanklich schon beim nächsten Buch? „Gott sei dank kann man beim letzten sein und beim nächsten, das ist nur eine Frage der Tageszeit. Immer, wenn ein Buch fertig ist, droht ein Abgrund von Leere und Nichtswürdigkeit, dann bist du besonders schwach, dann schiebt sich das nächste auf dich zu . . .“
„Wer ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung“
Das Thema Alter anzusprechen, scheint angesichts von Walsers enormer Vitalität und der schieren Leiblichkeit seiner Sprache irgendwie voyeuristisch, frevelhaft. Schließlich kommt er selbst auf das Thema. „Ich muss wenigstens nicht so mit mir umgehen wie alle anderen, die das Alter sehen. Das habe ich hinter mir. Mit dreißig habe ich gesagt, was du mit fünfzig nicht geschrieben hast, das schreibst du nicht mehr. Und dann warst du fünfzig, und dann ist dir dieser Satz lächerlich vorgekommen.“ Nicht nur hier vermeidet Walser das „ich“, wo es nur geht. Aber es sei eben so: Ein Buch wie „Muttersohn“ hätte er zehn Jahre früher nicht schreiben können. „Und dieses jetzt auch.“ Gemeint sind die „Rechtfertigung“ und „Das dreizehnte Kapitel“ in einem. Er lächelt, bleibt aber ernst. „Jetzt kann ich gerade noch sagen: Sophokles war vierundachtzig, als er die ,Antigone’ schrieb.“ Das habe er zumindest irgendwo gelesen.
Bedeuten ihm Jahreszahlen überhaupt etwas? Walser schwenkt den Arm und deutet auf seine Uhr, eine Rolex. Die habe er 1987, zum Sechzigsten, von seinem Verleger Siegfried Unseld bekommen, trage sie aber erst seit zwei, drei Jahren. Daten seien eine Sportart für sich. Sehr langsam fährt er fort. „Ich sage es ungern, aber Alter - jetzt nehme ich auch schon dieses Wort - trennt. Es ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber auch nicht ganz falsch, wenn ich sage: Jeder wird für sich alt. Man kann über Krankheiten und andere Unannehmlichkeiten sehr mitteilsam sein. Aber . . . ich behaupte . . .“ Er gibt sich einen Ruck. „Also wenn jemand etwas sagt übers Alter, ist er gezwungen zu lügen. Aber durchs Lügen kommt auch viel heraus. Lügen enthalten so viel Mitteilungen wie sogenannte Wahrheiten, man muss sie nur verstehen lernen.“ Aber irgendwann einmal wolle natürlich auch er ausdrücken, was es sei. Vielleicht im vierten Meßmer, der „Meßmers Momente“ heißen soll. „Da könnte es vorkommen, dafür wäre so ein Buch da. Mal schauen. Es gibt so viele unausgedrückte Dinge und Wesentlichkeiten, dass du einfach viel zu tun hast, wenn du daran denkst.“
Von der Literaturkritik hieß es im Zusammenhang mit seinen letzten Büchern gern, sie zeugten von innerer Freiheit. Dabei weiß kaum einer so gut wie Walser, der seit 1958 als „freier Schriftsteller“ in Nußdorf firmiert, um unser aller Abhängigkeit von Geld und Anerkennung; ein Leben lang hat er darüber und dagegen angeschrieben. Auch jetzt zuckt er bei dem Wort Freiheit zurück. Er würde das Wort momentan gern in Urlaub schicken; es sei durch unseren Bundespräsidenten Gauck allzu besetzt. „Man muss nicht wissen, warum man etwas tut, denkt, schreibt. Wenn man das wissen will, dann lässt man sich etwas einfallen für dieses Warum. Natürlich kann einem dazu etwas einfallen, aber das wirkliche Warum ist unmittelbar und hat eine Notwendigkeit, die durch kein Drüber-Schreiben und Drüber-Reden mitteilbar ist.“ Und der freie Wille ist erst recht nicht seines: „Wenn es einem hilft, soll man daran gern glauben. Aber mir fehlt nichts ohne freien Willen. Aus der Gemeinschaft, in der man moralisch erst zurechnungsfähig wird, wenn man den sogenannten freien Willen annimmt, bin ich gern heraus.“
„Lieben, ohne geliebt zu werden, das dürfte es nicht geben“
Umso mehr habe er im letzten Jahr, als er mit der „Rechtfertigung“ begann und sich im Bunde gefühlt habe mit Barth, Zarathustra und nicht zuletzt seinem alten Ironie-Gewährsmann Kierkegaard, das starke Gefühl von Kontinuität gehabt. Walser lässt das Wort auf der Zunge verweilen. „Ohne dass du je dich denkend als planbar und souverän erlebt hast, erlebst du jetzt, dass etwas zusammenpasst in deiner Lesebiographie.“ Von Kierkegaard habe er gelernt, dass das Eigentliche nur indirekt mitteilbar ist. Und was es bedeutet, nicht zufrieden zu sein mit dem, was man zu wissen bekommt, sich eine andere „Frequenz“ zu wünschen. Das Wort fällt mehrfach an diesem Tag. „Das führt dir dann die Hand.“
Gibt es etwas, dass er rückblickend bedauert? Ja, die ein oder andere politische Einlassung der letzten Jahre. „Ich sage mir oft, ich hätte mich beherrschen müssen. Das, was man Alter nennt, ist ja eine Zunahme an Unbeherrschtheit. Da muss man wahnsinnig aufpassen.“ Aber er könne nun einmal nicht zusehen, ohne sich einzumischen. „Diese Reizbarkeit in der Oberfläche des Zeitverlaufs, die hat mich schon viel gekostet.“ Freundschaften, vor allem. Doch da habe sich einiges geändert. „Es ist schon erstaunlich, dass alles, was man früher gegeneinander haben konnte, politisch bedingt, also von solcher Unwichtigkeit war!“
Sieht er also eine Evolution im Umgang mit den Dingen, privat oder politisch? Er zögert. Doch, es gebe Beweise für Lernfähigkeit, wie gerade das Beispiel Griechenland gezeigt habe. „Seit der sogenannten Wende, die unser Glücksfall schlechthin war, ist nichts mehr so fabelhaft Gutes passiert wie das, was jetzt mit dem Euro passiert. Das könnte einen optimistisch stimmen, da wird man Zeuge eines glückenden großen Vorgangs. Dann und wann so ein Vorgang - das reicht dann für die nächsten zehn Jahre.“ Das sagt ausgerechnet einer, der allein in den letzten zehn Jahren Bücher geschrieben hat, die für ein ganzes Leben reichen könnten. Aber so weit ist er noch lange nicht.
Martin Walser erhebt sich und blickt hinaus auf den See. „So, und jetzt gehen wir nach draußen. Bevor die Sonne sinkt. Mit k, nicht mit g.“
Fundamentalismus beim Freien Willen
Burkhardt Brinkmann (Canabbaia)
- 25.03.2012, 11:52 Uhr
Martin Walser
Edit Vladár (Ditte)
- 25.03.2012, 09:55 Uhr
Leselust
Gottfried Scherer (Friedscher)
- 25.03.2012, 09:05 Uhr
Was kommt
Harald Schmidt (Haraldino)
- 24.03.2012, 11:59 Uhr
Brillant formuliert
Werner Kastor (wkastor)
- 24.03.2012, 10:25 Uhr