http://www.faz.net/-gr0-7of7u

Gabriel García Márquez : Gerüchte um Krebserkrankung

  • Aktualisiert am

Nimmt am 6. März vor seiner Haustür in Mexiko Stadt Geburtstagsgrüße entgegen: Gabriel García Márquez Bild: dpa

Es gehe ihm besser, hieß es, als Gabriel García Márquez jüngst aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Jetzt berichten Zeitungen, der Literaturnobelpreisträger leide an Krebs, die Familie verzichte auf aggressive Behandlungen.

          Der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez soll an Krebs erkrankt sein. Vor zwei Wochen war der 87 Jahre alte kolumbianische Schriftsteller ins Krankenhaus eingeliefert worden; es war vorübergehend von Lebensgefahr die Rede gewesen, doch Anfang der vergangenen Woche war García Márquez wieder entlassen worden, weil es ihm besser gehe.

          Umso überraschender kommt nun die Nachricht der mexikanischen Zeitung „El Universal“, die vom spanischen Blatt „El País“ nach eigenen Recherchen bestätigt worden ist: Der Schriftsteller leide an Krebs in Lunge, Leber und Lymphknoten. Allerdings hat die Managerin von García Márquez diese Artikel mittlerweile dementiert.

          Der durch Bücher wie „Liebe in den Zeiten der Cholera“ oder „Hundert Jahre Einsamkeit“ weltbekannt gewordene Autor hatte schon vor zwölf Jahren eine Lymphdrüsenkrebserkrankung überstanden. Angeblich soll die Familie jetzt in Rücksicht auf sein hohes Alter auf aggressive Behandlungen verzichtet haben.

          Quelle: FAZ.NET/apl.

          Weitere Themen

          Impfen gegen den Krebs

          Onkologie : Impfen gegen den Krebs

          Ribonukleinsäuren sind die neue Hoffnung in der Tumormedizin. Sie können für jeden Patienten individuell zugeschnitten werden.

          Dogan Akhanli bei Rückkehr nach Deutschland bedroht Video-Seite öffnen

          Düsseldorf : Dogan Akhanli bei Rückkehr nach Deutschland bedroht

          Der deutschtürkische Schriftsteller Dogan Akhanli ist bei Rückkehr nach Deutschland am Flughafen in Düsseldorf beschimpft und bedroht worden. Am Ausgangsbereich rief ihm ein unbekannter Mann auf türkisch zu, er sei ein Landesverräter. Auch dieses Land, gemeint war wohl Deutschland, könne ihn nicht beschützen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.