Home
http://www.faz.net/-gr2-6y6cf
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Ein Gespräch mit Javier Marías „Wir müssen vergessen können“

 ·  „Die Gegenwart interessiert mich nicht im naturalistischen Sinn“: Der Schriftsteller Javier Marías über Spaniens Krise, die Perspektive der Frauen und seinen neuen Roman „Die sterblich Verliebten“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (3)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Sabeth Piper

Herren Ingendaay & Marías

Als Spanierin, die die deutsche Realität sehr gut kennt, da ich hier lebe, fühle ich mich von der dt. Öffentlichkeit gar nicht als Faulpelz angesprochen.
Aber, Herr Ingendaay, Sie sollten Herrn Marías daran erinnern, dass Zapatero, als Präsident, Frau Merkel als ein "Nichts für Spanien" bezeichnete, er nannte sie "ein deutsches Frakasso". Was war das?: "el macho hispano"? Aber die Deutschen sind nicht so empfindlich, es lässt sie cool - gracias a diós.

"Wenn alles schrumpft, kann nichts wachsen", sagt Marías.

Als Kompatriotin kann ich ihm da überhaupt nicht zustimmen: wenn die immense Korruption in Spanien - vom Königshaus über den Mittelstand bis zur Schwarzarbeit bzw. Steuerhinterziehung (geschätzt: 40 Mrd.€) schrumpfte, würde Spanien auch wieder wachsen. Dem kann sogar ein Krug-man zustimmen.

Empfehlen
Heike Schneider

Genau

Aus diesem Grunde lese ich auch keine modernen Romane wie diesen mehr sondern versuche Probleme in der Gegenwart zu lösen.
Alles immer nur in romane zu verpacken und nicht den Mut aufbringen Stellung zu beziehen und sich mit der Realität auseinanderzusetzen kostet Zeit und Geld.
Ohne Internet könnte ich diesen Artikel gar nicht lesen.
Und wie heruntergekommen Spanien in den letzten Jahren ist wissen wir alle! Insofern OLE!

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2012 21:14 Uhr
Michael Berg

dass Sie Romane von Marías nicht mögen

hat doch aber nichts mit Spaniens Zustand zu tun. Wo ist da der Zusammenhang?

Erklären Sie einmal genau, wieso Spanien "heruntergekommen" ist! Wenn Sie durch's Land fahren oder durch die Staädte, haben Sie doch eher den Eindruck von einem hochentwickelten, reichen Land: Autobahnen in bestem Zustand, Madrid und Valencia haben die modernsten U-Bahnen Europas, der Hochgeschwindigkeitszug AVE ist in bester Verfassung, dass den Deutschen die Augen tränen, Service ist nicht nur ein Schlagwort, sondern Realität. Also, wo, in welchem Bereich ist Spanien "heruntergekommen", so dass sich Deutschland brüsten könnte? Sogar die Hochschulbildung ist anerkanntermaßen besser als in Deutschland. Befragen Sie mal die Unis oder die Großindustrie in Deutschland zu diesem Thema.
Der einzige Vorwurf ist -wie Sabeth Piper hier im Forum richtig sagt: die Korruption, ist so ungeheuerlich, unser nicht überführte Wulff ist dagegen ein Unschuldslamm, dass sie keine Schuldgefühle aufkommen lässt.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel